Konnte durch die Behandlung der Tumor entfernt werden, müssen im Anschluss zu bestimmten Zeiten Nachsorgeuntersuchungen durchgeführt werden. Aber auch wenn die Erkrankung nicht mehr vollständig geheilt werden kann, sind regelmäßige Untersuchungen notwendig, um den Erfolg der Behandlungsmaßnahmen zu kontrollieren. Die Untersuchungen werden entweder bei Ihrem Onkologen oder im spezialisierten Tumorzentrum durchgeführt.
Die Nachsorgeuntersuchungen finden, abhängig von den bestehenden Beschwerden, in der Regel zunächst alle drei Monate statt. Die regelmäßige Kontrolle gibt Ihnen die Sicherheit, dass gegen mögliche Begleit- und Folgeerkrankungen, aber auch gegen eine erneute Tumorbildung, schnell eingeschritten wird. Je früher ein erneutes Auftreten der Erkrankung entdeckt wird, desto besser sind die Behandlungschancen. Bei Patienten mit Funktionsverlusten, besonders nach Amputationen, kann der Arzt die Fortschritte der Rehabilitation beurteilen und, wenn nötig, weitere Maßnahmen einleiten. Wie häufig der Arzt seinen Patienten letztlich sehen möchte, hängt von der individuellen Situation und vom Krankheitsverlauf ab.
Auch Art und Umfang der Nachsorgeuntersuchungen stimmt der Arzt auf Ihre individuelle Situation ab. Er berücksichtigt dabei vor allem, wie weit der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose fortgeschritten war und welche Behandlung durchgeführt wurde.
Im Mittelpunkt der einzelnen Nachsorgeuntersuchungen stehen das Gespräch mit dem Patienten, Fragen nach seinem Befinden und die regelmäßige körperliche Untersuchung. Weitere Untersuchungen umfassen:
- MRT oder Ultraschalluntersuchung der Lokalbefundes
- Röntgenaufnahmen, CT der Lunge
Inwieweit diese Untersuchungen bei Ihnen notwendig sind, wird Ihr Arzt mit Ihnen besprechen.