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Mammakarzinom, Brustkrebs


Prävention
Einzelnukleotid-Polymorphismen des GPR30-Gens sind mit Progesteronrezeptor-negativem Mammakarzinom assoziiert
Die Prävention des Mammakarzinoms steht auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology, ASCO, im Fokus des Interesses. In Chicago wurde erstmals eine Studie präsentiert, die nachweist, dass Exemestan die Inzidenz von invasiven und in situ-Tumoren signifikant senkt.
ASCO 2011


Diagnostik
T-DM1 weiter auf gutem Weg
Aktuelle Ergebnisse zu T-DM1bestätigen das Antikörper-Zytostatikum-Konjugat als vielversprechende Option beim metastasierten, HER2-positiven Mammakarzinom. Daten einer Phase-II-Studie zeigen eine signifikante PFS-Verbesserung im Vergleich zu Trastuzumab+Docetaxel bei deutlich besserer Verträglichkeit.
ECCO/ESMO 2011
Langzeitdaten zu Trastuzumab-Maintenance
Eine kleine Gruppe von Patientinnen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom profitieren von einer Trastuzumab-Maintenance durch langfristige Komplettremissionen. Eine retrospektive Analyse versuchte nun, Charakteristika dieser Patientinnen zu definieren.
ECCO/ESMO 2011
OSNA: Molekulare Detektion von Lymphknotenmetastasen
Die OSNA-Analyse, ein neues Verfahren zur intraoperativen Detektion von Lymphknoten- und Mikrometastasen beim Mammakarzinom, weist intraoperativ mit hoher Sensitivität Makro- und Mikrometastasen anhand der Amplifikation der mRNA von CK19 nach.
ECCO/ESMO 2011
Aktuelle Bewertung von Sentinel Node-Biopsie und Axilladisektion
Vor dem Hintergrund der diagnostischen Möglichkeiten, die eine Sentinel-Node-Biopsie heute bietet, ist die komplette Entfernung der axillären Lymphknoten in der Regel nur noch aus therapeutischen Gründen indiziert. Doch auch in diesem Zusammenhang wird sie zunehmend infrage gestellt, wie ein Artikel im Sonderdruck der Zeitschrift Senologie thematisiert.
Senologiekongress 2011
Die Bedeutung der Tumorbiologie für die Beurteilung des individuellen Risikos
Auf dem diesjährigen ASCO-meeting in Chicago wurden drei Studien vorgestellt, die folgenden Fragen nach der Bedeutung der Tumorbiologie als prädiktiver Faktor nachgehen: Ist die Tumorbiologie für die Beurteilung des individuellen Risikos wichtiger als die Tumorgröße? Wie groß ist der prognostische Wert der pathologic complete response (pCR) bei den unterschiedlichen Brustkrebs Subtypen? Und welche Bedeutung hat p95 bei der Behandlung von HER2-positivem Brustkrebs?
ASCO 2011


Neoadjuvante Therapie
Responseadaptierte neoadjuvante Chemotherapie mit Vorteilen
Eine an das Ansprechen nach zwei Zyklen TAC angepasste neoadjuvante Chemotherapie kann bei lokal fortgeschrittenem Mammakarzinom das krankheitsfreie und das Gesamtüberleben verlängern. Das belegen Ergebnisse der GeparTrio-Studie, die auf dem SABCS 2011 präsentiert wurden.
SABCS 2011
Ansprechen der neoadjuvanten Therapie mit Pertuzumab, Trastuzumab und Docetaxel abhängig vom Grad der HER2-Expression
In der Biomarkeranalyse der Phase-II-Studie zum neoadjuvanten Einsatz von Pertuzumab in Kombination mit Trastuzumab und Docetaxel (NeoSphere) korreliert das Erreichen einer pCR mit der Expressionsstärke des HER2-Membranproteins. Daneben scheint der PI3K-Mutationsstatus das Therapieansprechen zu beeinflussen.
SABCS 2011
TRYPHAENA-Studie: Phase-II-Studie zur neoadjuvanten Therapie mit Pertuzumab beim HER2-positiven Mammakarzinom
Eine neue Phase-II-Studie untersucht die Verträglichkeit und Wirksamkeit einer neoadjuvanten Therapie mit Pertuzumab und Trastuzumab in Kombination mit einer anthrazyklinhaltigen oder anthrazyklinfreien Chemotherapie. Im Fokus steht vor allem die kardiale Sicherheit.
SABCS 2011
Datenlage, neue Indikationen und Empfehlungen
Patientinnen mit Mammakarzinom profitieren in mehrfacher Hinsicht von der Behandlung mit Bisphosphonaten. Neben dem bekannten Stellenwert im palliativen Schmerzmanagement könnten Bisphosphonate mehreren Studien zufolge in der adjuvanten und sogar neoadjuvanten Situation einen wichtigen Platz einnehmen – obwohl bisher offiziell für diese Situation keine generelle Zulassung besteht.
Senologiekongress 2011
Angiogenese-Hemmer in der neoadjuvanten Therapie bei Mammakarzinomen
Auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology, ASCO, in Chicago wurden 4 Studien präsentiert, die sich mit neuen Optionen der NACT auseinandersetzen. Vielversprechend sind hier vor allem die Angiogenese-Hemmer, die die Bildung von Tumor versorgenden Gefäßen hemmen. Insbesondere der monoklonale Antikörper Bevacizumab steht dabei im Fokus.
ASCO 2011


Adjuvante endokrine Therapie
Anti-Tumor-Aktivität von Bisphosphonaten
Mit der Vorstellung der Ergebnisse einiger großer Studien konnte einige Fragen hinsichtlich der Anti-Tumor-Effektivität von Bisphosphonaten geklärt werden. Während orale Präparate wenig bis keinen zusätzlichen Nutzen zur adjuvanten Therapie erbrachten, führte i.v. Zoledronsäure bei Patientinnen mit niedrigem Östrogenspiegel zu einer Reduktion des Rezidivrisikos und zu einer Verlängerung des Gesamtüberlebens.
SABCS 2011
Anastrozol auch im Praxisalltag sicher und gut verträglich
Die adjuvante Therapie mit Anastrozol zeigte sich in der Beobachtungsstudie AWB003 als sichere und gut verträgliche Option. Ziel der Studie war es, Daten zu Verträglichkeit und Therapieakzeptanz von Anastrozol in der adjuvanten Therapie hormonrezeptor-positiver postmenopausaler Patientinnen mit frühem Mammakarzinom im Praxisalltag zu erheben.
Signifikanter Überlebensvorteil von Letrozol gegenüber Tamoxifen nach 8 Jahren Follow-up
Effektivitätsdaten der BIG-1-98-Studie nach 8 Jahren Follow-up bestätigen den Vorteil einer adjuvanten endokrinen Therapie mit Letrozol gegenüber Tamoxifen, der sich nun auch in einer signifikanten Verlängerung des Gesamtüberlebens ausdrückt.ECCO/ESMO 2011
Datenlage, neue Indikationen und Empfehlungen
Patientinnen mit Mammakarzinom profitieren in mehrfacher Hinsicht von der Behandlung mit Bisphosphonaten. Neben dem bekannten Stellenwert im palliativen Schmerzmanagement könnten Bisphosphonate mehreren Studien zufolge in der adjuvanten und sogar neoadjuvanten Situation einen wichtigen Platz einnehmen – obwohl bisher offiziell für diese Situation keine generelle Zulassung besteht.
Senologiekongress 2011
Abstimmung in St. Gallen: Bisphosphonate oder Denosumab als onkologisch adjuvante Therapie
In drei europäischen Studien wurden für Zoledronsäure in der adjuvanten Therapie des Hormonrezeptor-positiven Mammakarzinoms positive Effekte über den Erhalt der Knochengesundheit hinaus gezeigt. Denosumab ist nach aktuellen Ergebnissen Zoledronsäure in der metastasierten Situation überlegen. Das Experten-Panel in St. Gallen stimmte zum Einsatz von Zoledronsäure und Denosumab ab.
St. Gallen 2011


Adjuvante nicht-endokrine Systemtherapie
Aspekte zur adjuvanten HER2-Therapie
Wenn auch der Fokus des SABCS 2011 eher auf der neoadjuvanten Therapie lag, gab es auch einige interessante Aspekte zur Adjuvanz, unter anderem zur Therapie von Borderline-HER2-Tumoren sowie zur sekundären adjuvanten Therapie mit Lapatinib bei Trastuzumab-naiven Patientinnen.
SABCS 2011
Trastuzumab in Anthrazyklin-freier Kombination und zeitgleich zur Chemotherapie
Der Einsatzbereich von Trastuzumab in der Adjuvanz des frühen HER2-positiven Mammakarzinoms hat sich in zweifacher Hinsicht vergrößert: Ein neues Schema, das ohne Anthrazykline auskommt, bietet sich insbesondere für kardial vorbelastete Patientinnen an. Zudem kann der Antikörper jetzt auch schon parallel zur Chemotherapie eingesetzt werden.
Trastuzumab breit einsetzen
Es gibt Grenzfälle, bei denen die adjuvante Therapie beim HER2-positiven Mammakarzinom mit Trastzumab von manchen Therapeuten diskutiert wird. Doch die aktuelle Datenlage zeigt: Der monoklonale Anti-HER2-Antikörper sollte auch hier breit eingesetzt werden.
Senologiekongress 2011
Einsatz von Trastuzumab optimieren – Monotherapie bei sehr kleinen Tumoren?
In der adjuvanten Therapie des frühen Mammakarzinoms gehört Trastuzumab in Kombination mit einer Chemotherapie bei Tumoren, die größer als 1 cm sind, zum Standard. Offen ist die Frage, welches die beste Chemotherapie für die Kombination ist und ob Trastuzumab und Chemotherapie gleichzeitig oder sequentiell gegeben werden sollen. Außerdem wurde in St. Gallen diskutiert, ob auch kleinere Tumoren von einer adjuvanten Anti-HER2-Therapie profitieren möglicherweise auch ohne Chemotherapie.
St. Gallen 2011


Palliative Therapie (allgemein)
Metastasiertes MCa: Anastrozol plus Fulvestrant versus Anastrozol allein
Die kombinierte Gabe von Fulvestrant und Anastrozol beim fortgeschrittenen Hormonrezeptor-positiven Mammakarzinom kann offensichtlich signifikant wirksamer das Fortschreiten der Erkrankung hinauszögern und das Gesamtüberleben verbessern als die Monotherapie mit Anastrozol, wie eine internationale Forschergruppe auf dem SABCS 2011 darlegte.
SABCS 2011
Skelettale Ereignisse beim metastasierten Mammakarzinom: Art und Häufigkeit der therapeutischen Maßnahmen
Knochenmetastasen bedingen Schmerzen, pathologische Frakturen, Rückenmarkskompressionen und die Notwendigkeit von Operationen. Anhand der deutschen Kohorte einer multinationalen Beobachtungsstudie wurde analysiert, welche ambulanten und stationären Gesundheitsleistungen betroffene Brustkrebspatientinnen in Anspruch nehmen.
Senologiekongress 2011
ACT-FASTER untersucht endokrine Therapie
Fortgeschrittener Brustkrebs. Wie effektiv ist Fulvestrant 500mg im Praxisalltag in den verschiedenen Therapielinien? Diese und andere Fragen soll die derzeit laufende nicht-interventionelle Studie ACT-FASTER beantworten. Neben der Wirksamkeit werden im direkten Vergleich mit Exemestan Daten zur Epidemiologie sowie zur Verträglichkeit und zum Disease Management erhoben.
Senologiekongress 2011
Systemischen Therapie bei Hirnmetastasen kann Ganzhirnbestrahlung ersparen, oder diese zumindest zu verzögern
Auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology, ASCO, in Chicago wurden 2 Studien präsentiert, die sich mit neuen Therapieoptionen für das metastasierende Mammakarzinom befassen. Ein Behandlungsversuch mit Lapatinib, ggf. in Kombination mit Capecitabin bei Hirnmetastasen des HER2-positiven Brustkrebses ist hier vielversprechend, dagegen enttäuscht der PARP-Inhibitors Iniparib bei der Therapie des metastasierenden triple-negativen Mammakarzinoms.
ASCO 2011


Palliative Therapie mit neuen Substanzen
Fortgeschrittenes Mammakarzinom: Verlängertes PFS unter Everolimus + Exemestan
Primär hormonsensitive Patientinnen werden häufig nach einiger Zeit refraktär, was den Therapieerfolg deutlich limitiert. Die zeitgleiche Blockade zweier Pathways mit Everolimus plus Exemestan könnte beim fortgeschrittenen hormonresistenten Mammakarzinom die Resistenzmechanismen durchbrechen, wie aktualisierte Daten der BOLERO-2-Studie erneut eindrucksvoll belegen.
SABCS 2011
Metastasiertes MCa: Progressionsvorteil durch Pertuzumab
Patientinnen mit fortgeschrittenem HER2-positiven Brustkrebs profitieren signifikant von der zusätzlich Gabe von Pertuzumab zur Standardtherapie Trastuzumab plus Docetaxel, wie die Ergebnisse der CLEOPATRA-Studie eindrucksvoll belegen.
SABCS 2011
Aktuelle Studiendaten festigen Bedeutung von Lapatinib
In der metastasierten Situation hat sich die Kombination von Lapatinib mit Capecitabin oder einem Aromatasehemmer in mehrfacher Hinsicht bewährt. Neben neuen chemotherapiefreien Optionen für hormonsensible Patientinnen eröffnen sich Therapiechancen bei Hirnmetastasen oder Resistenz gegenüber Substanzen aus der Erstlinie.
ASCO und Senologiekongress 2011
Neue Aspekte bei der Therapie mit Bevacizumab
Die Behandlung des metastasierten Mammakarzinoms stellt eine große Herausforderung dar. Mit der kürzlich zugelassenen Kombination Bevacizumab plus Capecitabin eröffnet sich eine effektive, gut verträgliche Therapieoption für Patientinnen, die keine Taxane und Anthrazykline erhalten können.
Senologiekongress 2011


Diverses
Claudia-von-Schilling-Preises 2011
Aktuelle Entwicklungen in der Neoadjuvanz des Mammakarzinoms zeigen, wie das zunehmende Verständnis der Tumorbiologie die Effektivität neuer medikamentöser Therapien erhöhen kann. Prof. Gunter von Minckwitz, Prof. Michael Untch und Prof. Peter Hillemanns geben anlässlich der Verleihung des Claudia-von-Schilling-Preises 2011 einen umfassenden Überblick über die aktuell auf dem SABCS 2011 vorgestellten Studiendaten zur Therapie des Mammakarzinoms.
Therapie mit Bisphosphonaten - Planung der Brustkrebstherapie
Auf dem DGS 2011 diskutierten Experten unter dem Aspekt Lebensqualität den therapeutischen Nutzen von Bisphosphonaten. Insbesondere postmenopausale Patientinnen im fortgeschrittenen Stadium profitieren. Auch für jüngere Frauen gibt es Anwendungsbeispiele. Kasuistiken illustrieren den Umgang mit möglichen Komplikationen.
Senologiekongress 2011
BRENDA-Studie: Einfluss von Adipositas auf die Prognose beim Mammakarzinom
Wie eine Subgruppenanalyse der deutschen BRENDA-Versorgungsstudie ergeben hat, ist beim Mammakarzinom insbesondere in der Postmenopause eine geringere Leibesfülle der Patientin konnotiert mit einem signifikanten Überlebensvorteil.
Senologiekongress 2011
Mammakarzinom: Zeit- und kostenintensive Dokumentation
Erstmals liegen konkrete Daten über den Aufwand vor, der von zertifizierten Tumorzentren im Zusammenhang mit der Dokumentation der Tumorerkrankungen erbracht wird. Am Beispiel einer fiktiven Brustkrebspatientin hat eine Erlanger Arbeitsgruppe die Kosten zusammengestellt.
Senologiekongress 2011
Brustkrebsexperten präsentieren zehnte Überarbeitung der AGO-Empfehlungen
Zu wichtigen Änderungen der AGO gehören überarbeitete Empfehlungen zur adjuvanten und neoadjuvanten Systemtherapie. Hinzu kommen Überarbeitungen der Empfehlungen zu Operation, Therapienebenwirkungen und Prognose/Prädiktion. Zudem wurde erstmals ein Kapitel zur Prävention aufgenommen.
AGO 2011


Videos
SABCS 2011: Expertenrunde Mammakarzinom
Neue Daten werden vorgestellt und erläutert. Es diskutierten: Prof. Günther Emons (Göttingen), Prof. Nadja Harbeck (Köln), Prof. Christian Jackisch (Offenbach), Prof. Wolfgang Janni (Düsseldorf), Prof. Manfred Kaufmann (Frankfurt/M.), Prof. Christoph Thomssen (Halle/S.)
SABCS 2011
Interdisziplinäres DKG Expertengespräch: Mammakarzinom Primärtherapie – State of the art 2011
Sechs Mammakarzinom-Experten geben im Gespräch einen Überblick über aktuelle Behandlungsstandards in der Primärtherapie des frühen Mammakarzinoms.
COMBAT: Erfolge und aktuelle Ansätze in der Therapie des Mammakarzinoms
„Stories of success and failure”, Brustkrebsforschung zwischen Erfolg und Versagen – unter diesem Motto stand das diesjährige COMBAT-Meeting zum Mammakarzinom, das am 18./19. November 2011 in München stattfand. Die 4. Conference On Molecular Basics And Therapeutic implications in breast cancer widmete sich intensiv der Verbindung von Grundlagenforschung mit translationaler Forschung und klinischer Realität, insbesondere der molekularen Charakterisierung von Tumoren und deren klinischer Bedeutung. Prof. Nadia Harbeck, Kongresspräsidentin des COMBAT, fasst im Interview die Fortschritte im Bereich der Therapie des frühen und fortgeschrittenen Mammakarzinoms der letzten Zeit zusammen und stellt aktuelle Ansätze und Studienkonzepte vor.
Expertenrunde: Gynäkologische Tumoren
Auch in diesem Jahr steht im Mittelpunkt unserer Expertenrunde zu gynäkologischen Tumoren das Mammakarzinom. Aufsehen erregten vor allem Daten zur Chemoprävention mit Aromatasehemmern, und die Vorstellung einer Studie zur Strahlentherapie führte zu Diskussionen vor dem Hintergrund jüngster Erkenntnisse zur Sentinel-Biopsie. Auch zum Ovarialkarzinom, zum Endometriumkarzionom und zum Uterus-Sarkom werden Ergebnisse vorgestellt.
ASCO 2011
Das interdisziplinäre DKG-Expertengespräch: AGO Mammakarzinom Update 2011
Die AGO Kommission Mamma präsentierte in Frankfurt/M. ihre zehnte Überarbeitung der Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome. In einem interdisziplinären Expertengespräch erörtern Mitglieder der Kommission vor allem die Neuerungen in der adjuvanten Therapie. Zu den Diskussionspunkten gehören unter anderen die adjuvante Chemotherapie, der Einsatz von Trastuzumab bei kleinen Karzinomen, der Stellenwert von Bisphosphonaten / Denosumab und die endokrine Therapie. Auch auf die neoadjuvante Therapie und die duale HER2-Blockade wird eingegangen.
AGO 2011
Neue Daten zur axillären Lymphknoten-Dissektion
Trotz einer aktuellen JAMA-Studie, in der die axilläre Lymphknoten-Dissektion bei befallenem Sentinel-Lymphknoten, jedoch klinisch unauffälliger Axilla keine positiven Effekte auf das Gesamt- und das rezidivfreie Überleben hatte, ändert die AGO Kommission Mamma ihre Empfehlungen sehr zurückhaltend. Prof. Dr. Anton Scharl (Amberg) erläutert die Gründe.
AGO 2011

 

 
Acht Jahre GBG
Die German Breast Group (GBG Forschungs GmbH), die ihr Jahrestreffen parallel zum AGO 2011 abhielt, wurde vor acht Jahren mit dem Ziel gegründet, eine Infrastruktur aufzubauen, die es ermöglicht, wissenschaftlich anspruchsvolle Studien selbstständig durchzuführen. Der Leiter, Prof. Dr. Gunter von Minckwitz (Neu-Isenburg), stellt bisherige und aktuelle Studien vor.
AGO 2011


 
Zehn Jahre Kommission Mamma
Die Kommission Mamma der AGO ist vor zehn Jahren gegründet worden, um Empfehlungen zur Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome zu erarbeiten. Prof. Dr. Anton Scharl (Amberg), Sprecher der Kommission, erläutert deren Ziele und Vorgehen. Er hält die Empfehlungen für sehr praxisrelevant und gut einsetzbar.
AGO 2011


 



Aktualisiert am: 26.01.12 - 9:50



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