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Glossar Rechtzeitig Erkennen
Früherkennung
Früherkennungsuntersuchungen dienen der frühestmöglichen Erkennung vorhandener Krankheiten. Die Hälfte aller Krebserkrankungen könnte verhindert bzw. frühzeitig erkannt und dadurch dauerhaft geheilt werden, wenn Risikofaktoren vermieden und Früherkennungsuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen würden. Die Früherkennungsuntersuchungen von Krebsarten sind in Richtlinien zusammengefasst, den sog. Krebsfrüherkennungs-Richtlinien (Sozialgesetzbuch V). Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen werden empfohlen und sind im Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen enthalten.
Prävention
Die Prävention bezieht sich auf alle sog. vorbeugenden Maßnahmen in der Gesundheitspflege. Man unterscheidet dabei zwischen
- primärer Prävention
- sekundärer Prävention
- tertiärer Prävention.
Die Primärprävention umfasst alle Aktivitäten zur Förderung der Gesundheit und zur Vermeidung von Risikofaktoren vor dem Eintritt einer biologischen Schädigung. Ihr Ziel ist die Verringerung von Neuerkrankungen.
Die Sekundäre Prävention bezeichnet alle Maßnahmen zur Entdeckung früher Krankheitsstadien, wenn z.B. noch keine Symptome auf Krebs hinweisen. Ihr Ziel ist es, die Therapie in einem möglichst frühen Stadium einzuleiten und so die Behandlungserfolge zu erhöhen. Gleichzeitig soll dabei die Zahl der Sterbefälle gesenkt werden.
Bei der tertiären Prävention sollen die Krankheitsfolgen selbst begrenzt werden. Sie dient auch der Vermeidung erneuter Krankheitsfolgen.
Vorbeugung
Die Vorbeugung umfasst alle Aktivitäten zur Förderung der Gesundheit und zur Vermeidung von Risikofaktoren vor dem Eintritt einer biologischen Schädigung. Ihr Ziel ist die Verringerung von Neuerkrankungen.
Vorsorge
Der Begriff umfasst allgemein die Maßnahmen zur Vermeidung einer Erkrankung. Vorsorgeuntersuchungen dienen daher der Verhütung und der Früherkennung von Krankheiten.
Aktualisiert am: 20.05.11 - 22:19