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Neues bei der Brustkrebschirurgie: weniger Nebenwirkungen, mehr Lebensqualität

Nicht nur die medikamentöse Therapie des Brustkrebses ändert sich. Auch bei den operativen Verfahren gibt es immer wieder etwas Neues. Im Rückblick auf das Münchner Symposium zur Frauenheilkunde berichtet Dr. Hagemann, Leiterin der Mammachirurgie des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München, von neuen Erkenntnissen und Konzepten der Mediziner*innen bei der operativen Behandlung des Brustkrebses.

Das große Ziel sei aktuell, so Dr. Hagemann, die Aggressivität der operativen Verfahren zurücknehmen, ohne dass der Schutz der Patientinnen darunter leide. Auch wenn die onkologische Sicherheit an erster Stelle steht, versuchen die Mediziner*innen, die Nebenwirkungen zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. So würden etwa in Folge des neuen Verfahrens der gezielten Axilla-Dissektion (targeted axillary dissection), weniger Beschwerden in der Armbeweglichkeit und weniger Lymphödeme auftreten. In eine ähnliche Richtung gehen, laut Dr. Hagemann, aktuelle Studien, die untersuchen, in welchen Fällen auf eine Strahlentherapie oder eine OP verzichtet werden kann.

Im Gespräch: Dr. Friederike Hagemann (München)

 

(sb)

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 23.12.2021

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