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Metastasiertes Prostatakrebs: Wie könnte sich zukünftig die Therapie verändern?

„Der diesjährige EAU war ein spannender Kongress für Patienten“, so die Einschätzung von Prof. Gratzke (Freiburg). Die diskutierten Themen umfassten unterschiedliche Bereiche u.a. beim Prostatakarzinom. Bei der Diagnose eines solchen ist ein MRT-gesteuertes Verfahren sinnvoll. Patienten, die zum Zeitpunkt der Diagnosestellung, bereits Metastasen aufweisen, könnten möglicherweise davon profitieren, wenn sie neben einer Hormontherapie zusätzlich eine Chemotherapie und möglicherweise ebenfalls ein neues Hormonpräparat erhalten. „Es gibt mehr und mehr Studien, die diesen Ergebnissen auf den Zahn fühlen wollen.“ Die Kombination zeigte dabei gute Ergebnisse. Bei bereits kastrationsresistenten Patienten, die bereits viele Therapiezyklen absolviert haben, gab es ebenfalls eine neue Studie, deren Ergebnisse von Bedeutung sind. Eine Lutetium-177-PSMA-Ligandentherapie kann bei bestimmten Patienten eine sinnvolle Ergänzung sein.

Im Gespräch: Prof. Christian Gratzke (Freiburg)

 

(akm)

Letzte inhaltliche Aktualisierung am 20.07.2021

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