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Neue Entwicklungen bei der Therapie von Harnblasenkrebs

Auf dem ASCO-GU wurden einige neue Daten zur Therapie des Harnblasenkarzinoms präsentiert. Für Patient*innen besonders interessant seien z.B. Studien zur blasenerhaltenden Behandlung, erläuterte Prof. Dr. Jürgen Gschwend, München. Obwohl die Blase nach wie vor häufig entfernt wird, sei es durch eine medikamentöse Vortherapie in manchen Fällen möglich, den Tumor zu kontrollieren.

Bei fortgeschrittenen bzw. metastasierten Stadien sind eine Chemotherapie und nachfolgende Immuntherapie eine sehr gute Option. Auch für die Zweit- und Drittlinientherapie stehen mit sogenannten Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten, z.B. Enfortumab Vedotin, neue Möglichkeiten zur Verfügung. Damit könne man die Chemotherapie gezielter durchführen.

Entscheidend bei der Therapiewahl sei aber nach wie vor die Beratung durch einen erfahrenen Uro-Onkolog*in, betonte der Experte.

Im Gespräch: Prof. Dr. Jürgen Gschwend (München)

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Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 04.03.2022

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Zuletzt aufgerufen am: 01.07.2022 14:41