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Blasenkrebs: Neue Studienergebnisse auf ASCO-GU vorgestellt

Auf dem Symposium der amerikanischen Gesellschaft für klinische Onkologie zu den Krebserkrankungen des Harn- und Geschlechtstraktes (ASCO-GU) präsentierten Mediziner*innen auch im Bereich des Harnblasenkrebs neue Studiendaten. Für Privatdozentin Dr. Maria De Santis, Sektionsleiterin für interdisziplinäre Uro-Onkologie der Berliner Charité, zeigte die JAVELIN Bladder 100 Studie auch nach zwei Jahren Nachverfolgungszeit Ergebnisse, die das bereits seit dem letzten Jahr standardmäßige Vorgehen in der Erstlinientherapie des fortgeschritten und metastasierten Harnblasenkrebs weiter bestätigen.

Ein anderes Highlight des Symposiums war für De Santis eine Präsentation zu der Studie TROPHY-U-01. In dieser untersuchten Wissenschaftler*innen Wirksamkeit und Sicherheit eines Antikörper-Wirkstoff-Konjugats in Kombination mit einem immunonkologischen Wirkstoff. Bei Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten handelt es sich um einen neuartigen Therapieansatz. Hierfür werden Antikörper, die an Krebszellen andocken können, mit einem Zellgift beladen und bringen so das Gift direkt zur Krebszelle. In Amerika sind bereits erste Antiköper-Wirkstoff-Konjugate zur Behandlung des Blasenkrebs zugelassen.

Im Gespräch: PD Dr. Maria De Santis (Berlin)

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 16.03.2022

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