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Ausblick auf den 28. Deutscher Hautkrebskongress

Vom 15. bis 18. September ist es wieder so weit: Die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie lädt dieses Jahr bereits zum 28. Mal zum Deutschen Hautkrebskongress ein. In Stuttgart finden sich Experten und Interessierte zusammen, um die vielversprechenden Fortschritte der Dermato-Onkologie zu diskutieren. Die jüngsten Erkenntnisse sollen bei dieser Gelegenheit durch ein interdisziplinäres Aufeinandertreffen der Fachgesellschaften diskutiert und weiter entwickelt werden.

Thematischer Fokus

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Thematisch dreht es sich auch dieses Jahr wieder um die in der Diagnostik und Therapie erzielten Fortschritte. Unter anderem stehen die Weiterentwicklung innovativer Strategien für die Systemtherapie beim Melanom und  das Nebenwirkungsmanagement bei Immun-Checkpoint-Inhibitoren und ihre Resistenzmechanismen im Fokus. Dank der Checkpoint-Inhibitoren und der zielgerichteten Therapie konnte die Rezidivwahrscheinlichkeit deutlich verringert und die Prognose somit verbessert werden. 

Durch zunehmende Erkenntnisse zu genetischen Veränderungen in Melanomzellen und zu Wechselwirkungen mit dem Immunsystem konnten neue wirksame Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit metastasiertem Melanom entwickelt werden. Melanompatienten mit spezifischen Genmutationen können heute mit der Kombination sogenannter BRAF/MEK-Inhibitoren behandelt werden, dank derer die 3-Jahres-Überlebensrate auf über 40% gestiegen ist.

In einer abwechslungsreichen Vielfalt aus praxisnahen Workshops und spannenden Plenarvorträgen werden aber auch gesundheitspolitische Schwerpunkte wie die bundesweit verbesserte Versorgung von Hautkrebspatienten, die Verbesserung der Effektivität beim Hautkrebsscreening und weitere Fortschritte in Prävention, Früherkennung und Nachsorge zur Sprache gebracht.

(jk)

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Aktualisiert am: 18.10.2018 16:33