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Leben mit Krebs

Die Diagnose „ Krebs“ stellt für das Kind sowie für seine Eltern und Geschwister einen massiven Einschnitt in das bisher gewohnte Leben dar.

Die Belastungen, die sich aus den nun notwendig werdenden therapeutischen Maßnahmen ergeben, die Sorge darüber, wie die Krankheit weiter verlaufen wird, Unsicherheiten im Umgang mit der Erkrankung des Kindes innerhalb und außerhalb der Familie, vielschichtige Ängste sowie Gefühle der Hilflosigkeit und Depressionen: all dies kann die familiäre Sicherheit in ihrem Gleichgewicht erschüttern und die Familienangehörigen in ihrem Verhalten und ihrem Lebensgefühl nachhaltig beeinträchtigen.

Ein Patentrezept für den „richtigen“ Umgang mit den Problemen, die sich durch die Krebserkrankung des Kindes ergeben, gibt es nicht. Aber jeder kann einen Weg für sich finden. Verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten und -angebote können Ihnen dabei behilflich sein. Zögern Sie nicht, diese Angebote in Anspruch zu nehmen, wo immer Sie es für nötig halten. Es geht um die Lebensqualität Ihres Kindes sowie der gesamten Familie!
Wichtige Kontaktadressen finden Sie im Channel „Leben mit Krebs“. Dort erhalten Sie auch Anregungen, wie Sie mit der veränderten Lebenssituation umgehen können.


(Dipl.-Biol. Maria Yiallouros, Medizinjournalistin)

 

Quellen:
[1] Leitlinien für die Diagnostik und Therapie in der Pädiatrischen Onkologie und Hämatologie: Prinzipien der Pädiatrischen Onkologie. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 025/001 (Stand: Juni 2005)
[2] H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006
[3] C. Jurklies: Das Retinoblastom - Diagnose und Therapie, in: Deutsche Kinderkrebsstiftung (Hrsg.): WIR, Bd. 1.2007, S 25-31

Fachberaterin:
Dr. Petra Temming
Universitätsklinikum Essen

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 20.08.2015

Weitere Informationen zum Thema:

Aktualisiert am: 29.05.2017 16:54