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Non-Hodgkin-Lymphome – Antikörpertherapie

Einige Lymphomformen können mit so genannten monoklonalen Antikörpern behandelt werden. Hierbei handelt es sich um künstlich hergestellte Antikörper, die bestimmte Merkmale auf der Oberfläche von Lymphomzellen erkennen und sich daran binden. Dadurch machen die Antikörper die Krebszellen für das körpereigene Immunsystem sichtbar. Zur Zeit sind zwei solcher Antikörper zur Behandlung einiger Arten von Non-Hodgkin-Lymphomen zugelassen.

Rituximab

Der monoklonale Antikörper Rituximab ist zur Behandlung von Patienten mit follikulärem Lymphom und mit diffus großzelligen B-Zell Lymphom zugelassen. Rituximab wird entweder alleine oder in Kombination mit Chemotherapie eingesetzt.

Obinutuzumab/Ofatumumab

Die monoklonalen Antikörper Obinutuzumab und Ofatumumab sind Therapieoptionen bei chronischer lymphatischer Leukämie.

(yia/red)

Quellen:
Michl Marlies: Basics Hämatologie, Urban und Fischer Verlag 2010

Fachliche Beratung:
Prof. Dr. Witzens-Harig
Universitätsklinikum Heidelberg
Dr. Martin Cremer 

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 03.03.2014

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Aktualisiert am: 17.11.2017 13:18