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Eierstockkrebs, Ovarialkarzinom - Ursache und Risikofaktoren

Das Risiko einer Erkrankung an Eierstockkrebs scheint mit dem Alter anzusteigen. Umwelt- und Ernährungsfaktoren, Unfruchtbarkeit und Kinderlosigkeit spielen wahrscheinlich ebenfalls eine Rolle. Schwangerschaften und die Einnahme der „Pille“ senken dagegen das Risiko.

Zudem sind bestimmte Genveränderungen (Mutationen) bekannt, die das persönliche Risiko der Trägerin erhöhen, an Brust- oder Eierstockkrebs zu erkranken. Man sagt dann, bei der Patientin liegt eine erbliche Disposition vor. Das bedeutet, es gibt Gene, die für das in manchen Familien gehäufte Auftreten von Eierstockkrebs und auch Brustkrebs verantwortlich sind. Am besten erforscht sind die Gene BRCA-1 und BRCA-2 (BReast CAncer), auch als „Brustkrebsgene“ bekannt. Etwa 10 bis 60 Prozent der Frauen mit einer mutierten Form dieser Gene erkranken im Laufe ihres Lebens an Eierstockkrebs.

(red)

 

Quellen: 
Deutsche Krebsgesellschaft, dkg-web.gmbh (Herausgeber), Patientenratgeber gynäkologische Onkologie, 2. Auflage, 2016

 

Fachliche Beratung:
Prof. Schmalfeldt Universitätsfrauenklinik Hamburg 
Prof. Sehouli Universitätsfrauenklinik Berlin 
PD Dr. Thiel, MBA Klinik am Eichert Göppingen

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 23.02.2017

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Aktualisiert am: 23.05.2017 12:29