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Eierstockkrebs, Ovarialkarzinom, Eileiterkrebs (Tubenkarzinom), Bauchfellkrebs (Peritonealökarzinom)

Der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist die zweithäufigste bösartige Erkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane. Es ist eine Erkrankung, deren Auftreten mit steigendem Alter zunimmt. In mehr als zwei Drittel der Fälle wird die Erkrankung erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium  entdeckt wird, da lange Zeit zunächst keine Symptome auftreten. Deutliche Beschwerden zeigen sich häufig erst im Spätstadium.

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Wie häufig ist Eierstockkrebs?
Im Jahr 2013 wurden in Deutschland bei etwa 7.318 Frauen erstmals eine bösartige Veränderung des Eierstocks festgestellt (Quelle: Robert-Koch-Institut Berlin). Das relative Fünf-Jahres-Überleben liegt bei 41 Prozent. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 69, bis zum 85. Lebensjahr steigen die Erkrankungsraten kontinuierlich an. Etwa eine von 72 Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Eierstockkrebs.
Aufgrund der Ähnlichkeit in der Tumorenstehung und des gemeinsamen tumorbiologischen Verhaltens werden der Eierstockkrebs, Eileiterkrebs und der Bauchfellkrebs zusammengefasst und nach den identischen operativen und medikamentösen Behandlungskonzepten versorgt.

 

(red)

Quellen:
Zentrum Für Krebsregisterdaten, Robert Koch Institut, Datenbankabfrage; Stand: 17.01.2017

Deutsche Krebsgesellschaft. S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren. Version 2.0 - Oktober 2016. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und Deutschen Krebshilfe e.V, Zuckschwerdt Verlag GmbH

Fachliche Beratung:

Fachliche Beratung:

Prof. B. Schmalfeldt Frauenklinik des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf
Prof. Dr. J. Sehouli, Charité,  Universitätsfrauenklinik Berlin
PD Dr. Thiel, MBA Klinik am Eichert Göppingen

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 23.02.2017

Weitere Basisinformationen zum Eierstockkrebs:

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Aktualisiert am: 19.09.2017 17:21