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Eierstockkrebs, Ovarialkarzinom, Eileiterkrebs (Tubenkarzinom), Bauchfellkrebs (Peritonealkarzinom)

Anatomie Gebärmutter
Quelle: © AdobeStock_49710839

Der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist die zweithäufigste bösartige Erkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane. Es ist eine Erkrankung, deren Auftreten mit steigendem Alter zunimmt. In mehr als zwei Drittel der Fälle wird die Erkrankung erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium entdeckt, da lange Zeit zunächst keine Symptome auftreten. Deutliche Beschwerden zeigen sich häufig erst im Spätstadium.

Wie häufig ist Eierstockkrebs?

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland bei 7.292 Frauen erstmals eine bösartige Veränderung des Eierstocks festgestellt [1]. Das relative Fünf-Jahres-Überleben liegt bei 43 Prozent. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 68 Jahren, dann steigen die Erkrankungsraten kontinuierlich an. Etwa eine von 75 Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Eierstockkrebs.
Aufgrund der Ähnlichkeit in der Tumorentstehung und des gemeinsamen tumorbiologischen Verhaltens werden der Eierstockkrebs, Eileiterkrebs und der Bauchfellkrebs zusammengefasst und nach den identischen operativen und medikamentösen Behandlungskonzepten versorgt.

(red)

Literatur:

[1] Zentrum Für Krebsregisterdaten, Robert Koch Institut, Datenbankabfrage; Stand: 19.11.2021
[2] Deutsche Krebsgesellschaft. S3-Leitlinie Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren. Version 4.0 - März 2020. Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und Deutschen Krebshilfe, https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Leitlinien/Ovarialkarzinom/Version_5/LL_Ovarialkarzinom_Langversion_5.0.pdf; Stand: 19.11.2021

Prof. Schmalfeldt Fachberatung Eierstockkrebs Basisinformationen
Quelle: © UKE Hamburg

Fachliche Beratung

Prof. Dr. med. Barbara Schmalfeldt ist Klinikdirektorin und stellvertretende Zentrumsleitung, Leiterin des gynäkologischen Krebszentrums sowie  Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtenhilfe im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Ihr Schwerpunkt ist die spezielle operative Gynäkologie, die Gynäkologische Onkologie und spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin.
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 22.02.2022

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