Abkürzungen Fachbegriffe

ABC aktivierte B-Zellen, activated B cells
   
ABSZT autologe Blutstammzelltransplantation
   
ALL akute lymphatische Leukämie
   
AML akute myeloische Leukämie
   
AR-V7 Biomarker für die Resistenz gegenüber Abirateron und Enzalutamid bei Prostatakrebs.
   
ATM Brustkrebsgen (moderat penetrant)
   
BRIP1 Brustkrebsgen, Mutationen in diesem Gen verursachen ein leicht erhöhtes Risiko an Brustkrebs bzw. Eierstockkrebsrisiko
   
BTK Bruton-Tyrosinkinase
   
CALGB Cancer and Leukemia Group B
   
CAR-T-Cell T Zellen (Lymphozyten) mit chmeric antigen receptors
   
CD20 Antikörper auf der Zelloberfläche von B-Zellen, ermöglicht eine optimale Immunantwort der B-Lymphozyten.
   
CDH1 Gen das für E-Cadherin kodiert, Mutationen in diesem Gen verursachen ein stark erhöhtes Risiko an Magenkrebs zu erkanken. Es ist eine Ursache des familiären diffusen Magenkarzinoms. 
   
CHEK2 Checkpoint Kinase 2 Gen, Mutationen in diesem Gen können zu familiär-erblichem Brust- oder Eierstockkrebs führen.
   
CHOP Abkürzung für ein Chemotherapie-Schema zur Behandlung von Lymphomen (Cyclophosophamid, Hydroxydaunorubicin, Oncovin, Predinso(lo)n)
   
CLL chronisch lymphatische Leukämie
   
CR complete remission, komplette Remission: Krankheit ist nicht mehr nachweisbar, Patient ist krebsfrei
   
CRAB CRAB steht als Abkürzung für Grenzwerte beim Multiplen Myelom zur Beurteilung der Krankheitsfolgen: C - erhöhtes Kalzium im Blut (hypercalcemia), R - Funktionsstörung der Niere (renal insufficiency), A - Blutarmut (anemia), B - Knochenbeteiligung (bone lesions).
   
CRC Kolonkarzinom, kolorektales Karzinom, Dickdarmkrebs
   
CTC circulating tumor cells, im Blut zirkulierende, nachweisbare Tumorzellen
   
CVP Chemotherapie-Schema (Cyclophosphamid, Vincristine, Prednison)
   
DA-EPOCH-R dose-adjusted  intensive chemotherapy regimen intended for treatment of aggressive non-Hodgkin's lymphoma, Chemotherapie-Schema für die Behandlung von aggressivem Non-Hodgkin-Lymphom
   
DLBCL diffus-großzelligen B-Zell-Lymphom
   
EBMT European Group for Blood and Marrow Transplantation, europäische Gruppe für Blut- und Stammzelltransplantation
   
EFS ereignisfreies Überleben
   
GCB Germinal Center B-cell, keimzentrumsartige B-Zellen (noch nicht aktivierte B-Zellen), von denen ein diffus-großzelliges B-Zell-Lymphom ausgeht.
   
G-CHOP Obinutuzumab + CHOP Chemotherapie-Schema zur Behandlung von DLBCL Patienten
   
IMAB362 monoklonaler Antikörper
   
ITP Immunthrombozytopenie, Mangel and Blutplättchen (Morbus Werlhof)
   
LYSA Lymphoma Study Association
   
MDS Myelodysplastisches Syndrom, Erkrankungen des Knochenmarks die zur Folge hat, dass Blutzellen fehlerhaft entstehen. Erhöht das Risiko an Leukämien zur erkranken.
   
MFC Multiparameter Flow Cytometry, Labortechnik mit der Zellen analysiert werden können.
   
MM Multiples Myelom
   
MRE11A Gen das in die Entstehung von Brustkrebs involviert ist. Mutationen dieses Gens könnten das Brustkrebsrisiko erhöhen.
   
MSH6 Mutationen in diesem Gen verursachen erblichen Darmkrebs (HNPCC)
   
NBN Mutationen in diesem Gen erhöhen das Risiko an verschiedenen Krebsarten zu erkranken, da es eine große Rolle bei der DNA Reparatur spielt.
   
ORR objective response rate, objektive Ansprechrate, klinisch relevante Reduktion der Tumorgröße
   
OS overall Survival, Gesamtüberleben
   
PARP Poly(ADP-ribose)-Polymerase, Enzym das an der DNA-Reparatur beteiligt ist.
   
PFS progression free survival, progressionsfreies Überleben, Zeit in der die Krankheit nicht vortschreitet nach Abschluss einer Therapie
   
RAD50 Gen das für ein Protein kodiert, welches in DNA-Reparaturmechanismen involviert ist. Mutationen in diesem Gen können das Krebsrisiko leicht erhöhen.
   
RAD51C Gen,das mit einer Risikoerhöhung für Eierstockkrebs assoziiert zu sein scheint.
   
RAD51D Gen, das in mutierter Form das Brust- bzw Eierstockkrebsrisiko erhöht.
   
R-BEAM Hochdosischemotherapie-Schema für Patienten mit Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphom. 
   
R-CHOP Rituximab + CHOP Chemotherapie-Schema für die Behandlung von CLL, folikullärem Lymphom und multiplem Myelom.
   
R-DHAP Chemotherapie-Schema mit Rituximab Dexamethasone, Cytarabine (Ara C) und Cisplatin) für die Behandlung von Non-Hodgkin-Lymphom und Hodgkin-Lymphom.
   
4 RVD Therapieschema mit Revilimid, Velcade und Dexamethason angewendet beim multiplen Myelom
   
SMM Smoldering Myelom
   
TKI Tyrosinkinase-Inhibitor
   
TPO-RA Thrombopoietin Receptor Agonist
VGPR very good partial response
   
VMP Behandlungsschema für multiples Myelom mit: Bortezomib, Melphalan und Prednisone

 

Letzte inhaltliche Aktualisierung: 27.04.2017

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Aktualisiert am: 26.06.2017 17:24