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Immer bessere Aussichten für Patientinnen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs

Die Behandlung des fortgeschrittenen Eierstockkrebs ist um eine Option reicher geworden, so Prof. Schmalfeldt. Sie basiert jetzt auf den drei Säulen Operation, Chemotherapie und nun auch die Erhaltungstherapie. Dadurch haben sich die Aussichten für die Betroffenen erheblich verbessert. Eine Erhaltungstherapie kommt für alle Betroffenen infrage, so die Expertin. Eingesetzt werden sogenannte Angiogenesehemmer, die die Blutgefäßbildung im Tumor unterbinden, PARP-Inhibitoren, die die Reparatur der Erbinformation in den Tumorzellen verhindern, sowie Kombinationen aus Substanzen der beiden Wirkklassen. Welche Form der Erhaltungstherapie eingesetzt wird, richtet sich nach individuellen Voraussetzungen.

Im Gespräch: Prof. Barbara Schmalfeldt (Hamburg)

 

(aks)

Letzte inhaltliche Aktualisierung am 17.02.2021

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