Zertifizierungs-News aktuell

12/2016. Kommentar zur Verwendung von Sekundärdaten bei der Analyse von Zentrumseffekten erschienen

Die Nutzung von Krebsregister- und Routinedaten der Krankenversicherungen zur Analyse des Versorgungsgeschehens nimmt in den letzten Jahren zu. Anlässlich einer jüngst in Der Onkologe erschienen Auswertung solcher Daten zur Analyse des Effekts des Zertifizierungssystems auf die Behandlungsqualität diskutieren die Autoren einige Herausforderungen und Fallstricke, die bei der Analyse und der Interpretation der gewonnen Ergebnisse berücksichtigt werden müssen. Mehr

11/2016. Schluss mit Doppelregistrierungen

Ab sofort ist die gleichzeitige Meldung von Darmkrebsstudien im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS) und der StudyBox möglich. Damit wird der Aufwand für die Studienleiter/Sponsoren erheblich verringert. Die simultane Aufnahme der Studiendaten erfolgt im DRKS: Nach erfolgreicher Registrierung und Eingabe einiger Zusatzparameter wird eine Darmkrebsstudie auf Wunsch an die StudyBox weitergeleitet und das Akkreditierungsverfahren eingeleitet. Die alleinige Meldung von Studien im DRKS oder über die StudyBox bleibt aber weiterhin möglich.

Das DRKS ist das deutsche WHO-Primärregister. Studien, die dort vor Studienbeginn vollständig registriert wurden, erfüllen die Anforderung des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE) zur späteren Veröffentlichung in renommierten Fachzeitschriften.

Die StudyBox (www.studybox.de) ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Krebsgesellschaft, von OnkoZert und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren. Sie dient der Registrierung von Darmkrebsstudien, die in zertifizierten Darmkrebszentren durchgeführt werden. Die Suchfunktion der StudyBox hilft sowohl Ärzten als auch Patienten, geeignete Studien für sich zu finden. Nur solche Studien, die in der StudyBox akkreditiert wurden, werden im Rahmen der Zertifizierung von Darmkrebszentren ab 2017 für die Studienquote anerkannt.

10/2016. Umfrage für Gynäkologen

Die DKG lädt herzlich ein zur Teilnahme an einer Umfrage im Rahmen einer Studie zur Risikoberatung und risikoadaptierten Prävention bei einer familiären Belastung für Brust- und Eierstockkrebs. Die Ergebnisse sollen in ein Fortbildungsprogramm einfließen und damit die klinische Tätigkeit von Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen. Zur Umfrage

10/2016. Artikel zu zertifizierten Prostatakrebszentren im aktuellen Magazin des Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) erschienen

Der Aufsatz fasst einen von Christoph Kowalski bei der BPS-Jahrestagung 2016 in Kassel gehaltenen Vortrag zusammen. Er stellt das Zertifizierungsprogramm und die PCO-Studie vor. Die PCO-Studie als Vergleichsstudie mit über 20 teilnehmenden zertifizierten Zentren wird von der Movember Foundation unterstützt und ist ein Kooperationsprojekt von DKG, OnkoZert, dem BPS und dem Förderverein Hilfe bei Prorostatakrebs (FHbP).

10/2016. Artikel zum aktuellen Umsetzungsstand der StudyBox für Darmkrebsstudien erschienen

Mittlerweile haben mehr als 90 Studien das Akkreditierungsverfahren der StudyBox für Darmkrebs durchlaufen, zwei Drittel davon mit positivem Ergebnis. Die StudyBox ermöglicht die spezifische Suche nach Studien für Patienten und Ärzte/Zentren. Derzeit listet die StudyBox über 40 aktuell rekrutierende Studien.

09/2016. Artikel zur einheitlichen Zertifizierung von Dysplasiesprechstunden und Dysplasieeinheiten im Gynäkologen erschienen.

Der Aufsatz stellt die einheitliche Zertifizierung von Dysplasiesprechstunden und Dysplasieeinheiten durch die AG CPC (Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie in der DGGG), DKG (Deutsche Krebsgesellschaft), DGGG (Deutscher Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) und AGO (Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie) vor. Link zu Abstract

08/2016. Artikel zur psychoonkologischen und sozialarbeiterischen Beratung von Krebspatientinnen und -patienten in zertifizierten Zentren in Cancer erschienen

Der Aufsatz vergleicht die pschoonkologischen und sozialarbeiterischen Beratungsquoten in den verschiedenen Zentrumstypen miteinander und prüft, ob die Beratungsquoten mit anderen Merkmalen des Zentrums zusammenhängen. Link zum Abstract

07/2016: DKG-Zertifizierung in Weisse Liste und Krankenhausnavi aufgenommen

Die Weisse Liste - ein Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen - wurde aufgebaut, um Bürgern Orientierung im Gesundheitswesen zu bieten. Das Online-Portal hilft dabei, einen passenden Arzt oder ein Krankenhaus zu suchen und geeignete Pflegeleistung auszuwählen. Seit kurzem sind Kliniken mit einer DKG-Zertifizierung durch das entsprechende DKG-Logo gekennzeichnet - das bedeutet für Nutzer: mehr Orientierung bei der Wahl einer spezialisierten Krebsklinik. Hier geht es zum Portal.

Aufbauend auf der Weissen Liste zeigt auch das Krankenhausnavi der BARMER nun DKG-zertifizierte Krebszentren an. Hier geht es zum Krankenhausnavi.

07/2016: "European Cancer Centres"

Logo European Cancer Centres

Ab Sommer 2016 ist es für DKG-zertifizierte Zentren außerhalb Deutschlands möglich, sich als „European Cancer Centre“ zertifizieren zu lassen. Mehr

07/2016: Informationen zu Änderungen in Erhebungs- und Kennzahlenbögen 2017 und organspezifische FAQs.

Im Jahr 2016 haben alle Sitzungen der organspezifischen Zertifizierungskommissionen stattgefunden. Aus diesen Sitzungen resultieren u.a. inhaltliche Änderungen der Erhebungs- und Kennzahlenbögen. In den Dokumenten zu den einzelnen Organkrebszentren können ab sofort die neuen Erhebungs- und Kennzahlenbögen im PDF-Format heruntergeladen werden. Diese sind aktuell noch nicht zur Benutzung vorgesehen und dienen zur Information der Zentren. Die Veröffentlichung der Word- und Excel-Vorlagen ist im 4. Quartal 2016 vorgesehen.

Des Weiteren stehen ab sofort die häufigsten Fragestellungen und Antworten (FAQs) zu den organspezifischen Erhebungsbögen und Kennzahlenbögen zum Download bereit.  Diese FAQs finden Sie ebenfalls unter der Rubrik Erhebungsbögen.

07/2016. Weitere Veröffentlichung zur PIAT-Studie erschienen.

Der Aufsatz untersucht den Zusammenhang zwischen dem ungedeckten psychosozialen/medizinischen Informationsbedarf und der Gesundheitskompetenz im Zeitverlauf. Wie erwartet zeigt sich, dass Patienten mit geringerer Gesundheitskompetenz einen höheren ungedeckten Informationsbedarf haben. Insbesondere hinsichtlich Nebenwirkungen und medikamentöser Behandlung zeigt sich ein erheblicher Informationsbedarf, der im Zeitverlauf noch steigt. Abstract

07/2016. System der zertifizierten Krebszentren in der Einleitung zur deutschen Ausgabe des „Onko-Harrison“ vorgestellt.

Der Beitrag beschreibt die Systematik der zertifizierten Krebszentren in Deutschland und ihre Rolle bei der fortwährenden Qualitätsverbesserung für die Versorgung krebskranker Patienten.

07/2016. Überlegungen zur Weiterentwicklung der Integration medizinischer Leitlinien in den Versorgungsalltag als Review und Konzeptvorschlag in der GebFra erschienen.

Der Artikel stellt die Vision von „Living Guidelines 2.0“ dar, wonach Leitlinienentwicklung, deren Implementierung und die daran anschließende Wissensgenerierung immer enger zusammenwachsen. Mehr

06/2016. Befragung von Sozialarbeitern im Gesundheitswesen - Teil III erschienen.

Die Veröffentlichung stellt die sozialarbeiterischen Beratungsinhalte bei onkologischen Patienten im Vergleich zu Inhalten bei nicht-onkologischen Patienten dar. Vertiefend werden die Unterschiede der Beratung in Akut- und Rehabilitationskliniken betrachtet.

06/2016. Beitrag zur Qualitäts- und Kostendiskussion in der Krebsversorgung im Gynäkologen veröffentlicht.

Der Artikel stellt die Rolle des Nationalen Krebsplans in der Diskussion um die Weiterentwicklung von Versorgungsqualität und Allokation der Mittel dar, zeigt ferner, welche Vorteile Zentren als sektorenübergreifende Netzwerke für die Versorgung von Krebspatienten bringen können und welche Ansatzpunkte die Zertifizierung zur Verbesserung der Versorgungsqualität bietet. Hier geht’s zum Abstract: http://link.springer.com/article/10.1007/s00129-016-3882-5

05/2016. Ergebnisse einer Befragung von Darmkrebszentrumskoordinatoren zur Studienaktivität in der Zeitschrift für Gastroenterologie veröffentlicht.

Klinische und Versorgungsstudien sind für die Verbesserung der Patientenversorgung maßgeblich. Die Initiierung klinischer Studien und der Einschluss von Patientinnen und Patienten stellen viele Krankenhäuser allerdings vor Probleme. Der Beitrag untersucht am Beispiel einer Befragung von Darmkrebszentrumskoordinatoren die hemmenden und fördernden Faktoren einer Studienbeteiligung. Besonders hervorgehoben werden die mangelnde Kenntnis der Bevölkerung über Studien und eine insgesamt zu geringe Zahl geeigneter Studien. Abstract

04/2016. Bereich Zertifizierung der DKG beteiligt sich an Konsensstatement der Arbeitsgruppe Organisationsbezogene Versorgungsforschung des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF).

Der Aufsatz beschreibt Nutzen, Voraussetzungen und Beispiele der Durchführung von Mehrebenenanalysen in der Versorgungsforschung und bietet damit eine Orientierungshilfe für alle, die sich dieser wichtigen Methode nähern wollen. Die Autoren sind Mitglieder der Arbeitsgruppe Organisationsbezogene Versorgungsforschung des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF). Link zum Abstract

04/2016. Der zweite der Serie von drei kurzen Beiträgen zu einer Befragung von Sozialarbeitern im Gesundheitswesen ist nun veröffentlicht.

Der Artikel berichtet über Belastungen und Ressourcen (z. B. Sozialkapital, Vereinbarkeit Arbeit-Privatleben) von Sozialarbeitern im Gesundheitswesen, zeigt Unterschiede zwischen den verschiedenen Arbeitsfeldern auf und vergleicht die Ergebnisse mit denen anderer Berufsgruppen.

02/2016. Überblick zum aktuellen Stand des Zertifizierungssystems im Ärzteblatt – Perspektiven der Onkologie erschienen.

Der Artikel gibt einen kurzen Überblick über das Zertifizierungssystem der DKG, den Ablauf der Zertifizierung und aktuelle Entwicklungen.

02/2016. Befragung von Sozialarbeitern im Gesundheitswesen

Der Artikel berichtet über unterschiedliche fallbezogene und nicht-fallbezogene Tätigkeiten in der Beratung durch Sozialarbeiter im Gesundheitswesen und zeigt Unterschiede zwischen den verschiedenen Arbeitsfeldern auf.