03/2021: Finanzielle Toxizität einer Krebserkrankung

Eine Krebserkrankung kann mit finanziellen Konsequenzen verbunden sein, die sich auf Lebensqualität und Überleben auswirken können. Finanzielle Folgen betreffen sowohl Einkommensverluste als auch direkte medizinische und nichtmedizinische Kosten. Die Autor*innen einer aktuelle Veröffentlichung geben einen Überblick über den internationalen und den deutschen Forschungsstand zum Ausmaß und den Risikofaktoren der objektiven und subjektiven finanziellen Belastungen infolge einer Krebserkrankung.

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03/2021: Neues Zertifikat für Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs

Die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk, HEK) und die Deutsche Krebsgesellschaft kooperieren bei der Versorgung von Menschen mit erhöhtem Risiko für erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebs: Zentren, die die nötigen Qualitäts- und Eignungsanforderungen erfüllen, können sich nun auch von der DKG als „Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs“ (FBREK-Zentrum) zertifizieren lassen. FBREK-Zentren sind Anlaufstellen für Menschen mit einem erhöhten Risiko, an einem erblich bedingten Brust- bzw. Eierstockkrebs zu erkranken. Die Einrichtungen bieten den Versicherten der Ersatzkassen und 15 weiteren Krankenkassen Aufklärung, Gendiagnostik, Beratung und ein Früherkennungsprogramm an. Derzeit gibt es bundesweit 19 FBREK-Zentren, die dem FBREK-Vertrag der Ersatzkassen beigetreten sind.

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02/2021: Methodischer Standard für Qualitätsindikatoren

Eine aktuelle Veröffentlichung stellt einen methodischer Standard für die leitlinienbasierte Entwicklung von Qualitätsindikatoren (QI-Standard) anhand eines strukturierten Konsensprozesses unter Einbezug der relevanten Experten- und Interessengruppen vor. Bevor der QI-Standard bei künftigen S3-LL-Erstellungen oder Aktualisierungen zur Implementierung empfohlen werden kann, sollte dieser in ausgewählten S3-Leitlinienprojekten erfolgreich erprobt worden sein. Neben methodischen Anforderungen an die QI-Entwicklung muss sichergestellt sein, dass den LL-Gruppen adäquate Ressourcen für die Umsetzung des QI-Standards zur Verfügung stehen. Vom Einsatz des QI-Standards durch Leitliniengruppen können wissenschaftlich fundierte und für die Versorgung relevante QI erwartet werden.

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02/2021: Return to Work bei Männern mit Brustkrebs

In einer Veröffentlichung wird über die Schwierigkeiten, die Männer mit Brustkrebs bei dem beruflichen Wiedereinstieg haben, berichtet. Implementierung von Langzeitunterstützung der Betroffenen, flexiblere Arbeitsbedingungen und eine Sensibilisierung der Bevölkerung des Themas „Brustkrebs bei Männern“ könnten helfen, Schwierigkeiten bei der Rückkehr zum Arbeitsplatz und damit zum Beispiel einen frühzeitigen Renteneinstieg zu vermindern.

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02/2021 From quality management to quality improvement – structures, processes and outcomes

Eine aktuelle Ausgabe des “World Journal of Urology” widmet sich  dem Thema Qualitätsmanagement bei der Versorgung von Prostatakrebspatienten. Qualitätsmanagement kann ein Schlüssel zur Verbesserung der Prostatakrebs-Versorgung für die gesamte bedürftige Bevölkerung sein, welches von Fachleuten und Patient*innen vorangetrieben und gefördert werden sowie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren sollte. Es ist ein wichtiges Instrument zur Selbst- und Fremdkontrolle der Ergebnisse und zur zukünftigen Verbesserung der Ergebnisse.

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01/2021: EDIUM-Rückblick 2020 und Ausblick 2021

Das unter der Konsortialführung der DKG und vom Innovationsfonds des G-BA förderte Projekt EDIUM hat mit dem Jahr 2020 den Großteil seiner zweiten Phase erfolgreich abschließen können: Rund 70 Prozent der Studienpatient*innen konnten trotz der Herausforderungen des vergangenen Jahres, die die Covid-Pandemie mit sich brachte, nachbefragt werden – ganz herzlichen Dank an die Studienzentren und Patient*innen! Erste Ergebnisse zu den prätherapeutischen Daten wurden bereits auf dem Deutschen Kongress für Versorgungsforschung 2020 online vorgestellt (www.edium-studie.de/centersinfo). Wir sind nun sehr gespannt auf den Casemix-adjustierten posttherapeutischen Vergleich zwischen den Studienzentren, der in diesem Jahr ansteht und freuen uns auf die Fortführung der Lebensqualitätsbefragungen, die einige Zentren unter Eigenbeteiligung durchführen!