Zertifizierungs-News aktuell

05/2018. Endbericht: Nutzen, Mehraufwand und Finanzierung von Onkologischen Spitzenzentren, Onkologischen Zentren und Organkrebszentren

Die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft haben die Prognos AG mit der Erstellung eines Gutachtens zur Ermittlung des zentrumsspezifischen Mehraufwandes an Onkologischen Spitzenzentren, Onkologischen Zentren und Organkrebszentren sowie der daraus resultierenden Mehrkosten beauftragt. Das Gutachten steht auf der Homepage der Deutschen Krebshilfe unter folgendem Link zur Verfügung:

https://www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/PDFs/Stellungnahmen/Prognos_Endbericht_Deutsche_Krebshilfe.pdf

Die Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Gutachtens finden Sie hier.

04/2018. Rückblick auf Veröffentlichungen des Jahres 2017 aus dem Bereich Zertifizierung im aktuellen Forum

Kowalski und Wesselmann berichten über Arbeiten zu aktuellen Entwicklungen im Zertifizierungssystem und zu Beiträgen, die aus aktuellen Versorgungsforschungsprojekten erwachsen sind.

04/2018. Ein aktueller Beitrag in Arzt und Krankenhaus stellt das Zertifizierungssystem der DKG vor.

Wesselmann und Bruns geben einen Überblick über den Zweck des Zertifizierungssystems und den Stand der Umsetzung. Sie zeigen, dass ein Großteil der die Mindestmengenvorgaben erfüllenden Krankenhäuser in Deutschland bereits zertifiziert ist und berichten am Beispiel der Lungenkrebszentren den Überlebensvorteil, der mit der Behandlung in fallzahlstarken Zentren zusammenhängt. Ein weiterer Schwerpunkt des Beitrags ist das Datenmanagement im Zertifizierungssystem, das u. a. die Darstellung von aus den S3-Leitlinien abgeleiteten Qualitätsindikatoren ermöglicht.

04/2018. Eine aktuelle Veröffentlichung in Cancer Control (Open Access) stellt hemmende und fördernde Faktoren bei der Teilnahme an Studien aus Sicht von Darmkrebszentrumskoordinatoren vor.

Studien sind wesentlich für die Weiterentwicklung der Versorgung von Krebspatienten. Um Anreize zur Durchführung von Studien zu setzen, sieht das Zertifizierungssystem der Krebsgesellschaft u. a. eine Studienquote von 5% pro Standort vor. Um sowohl Hindernisse als auch fördernde Faktoren bei der Initiierung und Durchführung von Studien zu identifizieren, wurde im Rahmen einer vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Studie eine Befragung der Darmkrebszentrumskoordinatoren durchgeführt. Aus 184 von 284 Darmkrebszentrumsstandorten gingen Antworten ein. Wesentliche Schwierigkeiten bei der Durchführung von Studien betreffen die fehlende personelle und forschungsinfrastrukturelle Ausstattung. Ein Großteil der Befragten (85%) sieht die Bevölkerung nur unzureichend über die Bedeutung von Studien informiert. Die Autoren leiten fünf Empfehlungen für Politik und Praxis zur Förderung von Studien ab.

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03/2018. Überblick zu den Auswirkungen der demografischen Alterung auf die Krebsinzidenz und die Herausforderungen für das Versorgungssystem erschienen.

Trotz steigender Lebenserwartung und einer Verschiebung der Altersstruktur steigen – entgegen der landläufigen Vorstellung – in den letzten Jahren weder die Zahl der Krebsneuerkrankungsfälle noch die altersstandardisierten Raten an. Der aktuelle Beitrag von Mitarbeitern aus Robert-Koch-Institut und DKG-Geschäftsstelle in Onkologie heute beschreibt kurz wesentliche (Teil-)Ursachen dieser Entwicklung, darunter Früherkennungsuntersuchungen und Lebensstilfaktoren, und beschreibt mögliche Konsequenzen für das Versorgungssystem.

03/2018. Info zur Recherche zur Abrechenbarkeit gynäkologischer Facharztleistungen bei Männern mit Brustkrebs im Frauenarzt veröffentlicht.

Der kurze Beitrag im Frauenarzt stellt die Ergebnisse einer Abfrage unter den Kassenärztlichen Vereinigungen zur Abrechnungsmöglichkeit bei männlichen Brustkrebspatienten dar, die erstmals in der Februar-Ausgabe des Forums der DKG veröffentlicht wurden. Im Laufe der von der Deutschen Krebshilfe geförderten N-MALE-Studie zu medizinischen und psychosozialen Versorgungsbedarfen männlicher Brustkrebspatienten war deutlich geworden, dass die Möglichkeit zur Inanspruchnahme fachärztlicher gynäkologischer Leistungen bei männlichen Betroffenen in den unterschiedlichen KV-Bereichen noch immer uneinheitlich geregelt ist. Dies führt zu erheblichen Unsicherheiten bei Patienten und Ärzten und dürfte in einigen Fällen in Unterversorgung resultieren. 15 der insgesamt 17 KVen bezogen auf Anfrage Stellung. Der Beitrag stellt die Ergebnisse der Recherche vor und appelliert an eine Vereinheitlichung der Regelung im Sinne der Patienten.

02/2018. Interview auf NDR Visite: Krebstherapie in Zentren

In zertifizierten Zentren haben Krebskranke höhere Überlebenschancen. Worauf Erkrankte achten sollten, erklärt Dr. Simone Wesselmann von der Deutschen Krebsgesellschaft im Interview auf NDR Visite.

02/2018. Recherche zur Abrechenbarkeit gynäkologischer Facharztleistungen bei Männern mit Brustkrebs im FORUM veröffentlicht.

Im Laufe der von der Deutschen Krebshilfe geförderten N-MALE-Studie zu medizinischen und psychosozialen Versorgungsbedarfen männlicher Brustkrebspatienten wurde deutlich, dass die Möglichkeit zur Inanspruchnahme fachärztlicher gynäkologischer Leistungen bei männlichen Betroffenen in den unterschiedlichen KV-Bereichen noch immer uneinheitlich geregelt ist. Dies führt zu erheblichen Unsicherheiten bei Patienten und Ärzten und dürfte in einigen Fällen in Unterversorgung resultieren. 15 der insgesamt 17 KVen bezogen auf Anfrage Stellung. Der Beitrag stellt die Ergebnisse der Recherche vor und appelliert an eine Vereinheitlichung der Regelung im Sinne der Patienten. In der kommenden Ausgabe des Frauenarztes werden die Ergebnisse erneut berichtet.

02/2018. Einladung zum bundesweit ersten Treffen der Kopf-Hals-Tumorzentren

Wir möchten Ihnen am 15. März zusammen mit den Sprechern der Kommission Kopf-Hals-Tumoren, den Vertretern des Bereichs Zertifizierung der Deutsche Krebsgesellschaft und Vertretern von OnkoZert Informationen zur aktuellen Zertifizierung der Kopf-Hals-Tumoren geben. 

01/2018. Aktueller Beitrag in der Rubrik Versorgungsforschung in „Onkologie heute“ zum Thema Routinedaten in der Onkologie veröffentlicht.

Der Routinedatenpionier Professor Siegfried Geyer von der Medizinischen Hochschule Hannover gibt gemeinsam mit Christoph Kowalski einen kurzen Überblick über die Eigenschaften von Abrechnungsdaten der Krankenversicherungen und zeigt an drei Beispielen, welche Fragestellungen mit ihnen untersucht und welche Rückschlüsse aus ihnen gezogen werden können.