Archiv Zertifizierungs-News | DKG

Zertifizierungs-News 2019

12/2019 Zentrumszuschlag für zertifizierte Onkologische Zentren

Am 01.01.2020 wird der sogenannte Zentrumszuschlag für zertifizierte Onkologische Zentren in Kraft treten, den der G-BA kürzlich beschlossen hat. Onkologische Zentren müssen entsprechend Zertrechner zunächst die Anforderungen für 4 Tumorentitäten nachweisen. Nach einer Übergangsphase von 2 Jahren müssen 5 Entitäten nachgewiesen werden. Die Richtlinie wird aller Voraussicht nach ab Januar/Februar 2020 zugänglich sein.

Hier geht es zur Pressemitteilung des G-BA.

12/2019 Berechenbarkeit von Qualitätsindikatoren in S3-Leitlinien

Das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz regelt zur Verbesserung der onkologischen Versorgung, dass die klinische Krebsregistrierung in Deutschland auf Grundlage des Basisdatensatzes der ADT und der GEKID durchzuführen ist. Qualitätsindikatoren in S3-Leitlinien sind Kennzahlen zur Beurteilung der Qualität von Behandlung und Ergebnis in der klinischen Versorgung für die jeweilige Krebsentität. Eine aktuelle Analyse zeigt erhebliche Unterschiede bei der Berechenbarkeit der Qualitätsindikatoren für die verschiedenen Tumorentitäten mittels der in den klinischen Krebsregistern dokumentierten Variablen. Der ADT/GEKID-Basisdatensatz sollte nach Auffassung der Autoren um zusätzliche organ-spezifische Module erweitert werden, um eine möglichst vollständige Dokumentation aller Variablen zu ermöglichen, die für die Bestimmung der klinischen Qualitätsindikatoren erforderlich sind.

Hier geht es zum Abstract.

11/2019: Gesundheitskompetenz und Versorgungsorganisationen

Ein Beitrag im aktuellen Themenheft des Landesseniorenrats Thüringen stellt unter anderem den HLHO-10-Kurzfragebogen vor, mit dem Beschäftigte von Versorgungsorganisationen danach befragt werden können, inwieweit Gesundheitskompetenz ihr ihrer Organisation berücksichtigt und gefördert wird. Eine Befragung von Beschäftigen in Brustkrebszentren hat gezeigt, dass Patient*innen zwar über Kosten und Risiken von Behandlungen informiert werden, differenzierendes Informationsmaterial jedoch noch kaum genutzt wird. Der HLHO-10-Kurzfragebogen ist nutzbar für Forschungsprozesse, um Gesundheitskompetenzorientierung von Versorgungsorganisationen zu beschreiben und zu erklären, aber auch für Organisationen selbst, die so mögliche Defizite in einem wesentlichen Teilbereich von Patientenorientierung aufdecken und ggf. intervenieren können.

Hier geht es zum Volltext.

10/2019 Brustkrebs beim Mann: Bewusstsein und Forschung steigern

Männer mit Brustkrebs profitieren zwar von den hochentwickelten Strukturen zur Brustkrebsversorgung in Deutschland, dennoch zeigen sich Versorgungsdefizite bei der seltenen Erkrankung aus der Sicht der behandelnden Professionen und Patienten. Zwei aktuelle Veröffentlichungen zum Thema Brustkrebs – ein Fachartikel und ein Letter to the Editor – betonen, dass mehr Forschungsevidenz zu dem Thema generiert werden sollte. Zudem sollte Informationsmaterial spezifischer auf Männer angepasst, der Zugang zu ambulanter gynäkologischer Versorgung gewährleistet, Aufmerksamkeit in Gesundheitsberufen für die Erkrankung gesteigert und Zuständigkeiten für Betroffene geklärt werden.

Hier geht es zum Letter to the Editor

Hier geht es zum Abstract des Fachartikels

Hier geht es zum Infoblatt „Brustkrebs bei Männern“

10/2019: Zertifizierung von Krebszentren Versicherten vorgestellt

Ein aktueller Beitrag im Magazin des Verbands der Ersatzkassen stellt Versicherten das Zertifizierungssystem der Deutschen Krebsgesellschaft vor. Was macht zertifizierte Krebszentren aus? Welche aktuellen Entwicklungen gibt es? Und wie können Patientinnen und Patienten zertifizierte Krebszentren finden?

Hier geht es zum Artikel

09/2019 Vorgestellt: Innovative Partnership Action against Cancer (iPAAC)

Ein aktueller Beitrag im FORUM berichtet über die „Innovative Partnership against Cancer“ (iPAAC): Bei dieser „Gemeinsamen Maßnahme“ zur Krebsbekämpfung der Europäischen Union und der Mitgliedsstaaten übernimmt die Deutsche Krebsgesellschaft zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit die Leitung für das Arbeitspaket 10 Governance of Cancer Care.

Hier geht es zum Artikel

09/2019 N-MALE Studie: Stärkeres Bewusstsein für Brustkrebs beim Mann erforderlich

Es gibt nur wenig Forschung zu Brustkrebs bei Männern. Im Rahmen der N-MALE Studie wurden männliche Brustkrebspatienten nun im Mixed-Methods-Design dazu befragt, wie sie die auf Frauen zugeschnittene Gesundheitsversorgung bei Brustkrebs wahrnehmen. Wahrgenommene Defizite waren Verzögerungen bei der Diagnose, Unsicherheiten bei der Behandlung, Stigmatisierung und unklare Zuständigkeiten bei der Nachsorge. Ein höheres Bewusstsein in der Öffentlichkeit, bei Versorgern und in der Wissenschaft zu Brustkrebs beim Mann sind erforderlich, um zukünftig einen besseren Zugang zur gynäkologischen Versorgung und eine geregelte Nachsorge für Männer mit Brustkrebs zu gewährleisten.

Hier geht es zum Abstract des Artikels.

Hier geht es zu unserem Infoblatt „Brustkrebs bei Männern“.

09/2019 PCO-Studie: Deutscher Fragebogen zur Lebensqualität bei Prostatakrebspatienten validiert

Die Behandlung von Prostatakrebs bringt häufig erhebliche Nebenwirkungen mit sich. Deshalb ist es wichtig, Patienten mit Prostatakrebs nach ihrer gesundheitsbezogene Lebensqualität zu befragen. Häufig verwendet wird dafür der Fragebogen EPIC-26 – bisher jedoch ohne deutsche Validierung. Eine psychometrische Evaluation des Fragebogens im Rahmen der Prostate Cancer Outcome (PCO)-Studie zeigt nun: Auch die deutsche Übersetzung des EPIC-26 eignet sich gut, um gesundheitsbezogene Symptome bei Patienten mit Prostatakrebs zu erfassen. Abstract

08/2019 Brustkrebs bei Männern: Familie und Freunde stärker einbinden

Rund ein Prozent aller Menschen mit Brustkrebs sind Männer. Da Brustkrebs jedoch immer noch als typische Frauenkrankheit gilt, haben betroffene Männer häufig mit Stigmatisierung und Isolierung zu kämpfen. Im Rahmen der N-MALE Studie wurden Männer mit Brustkrebs befragt, bei wem sie sozialen Halt während der Krankheit finden. Vor allem Partner*innen, Familie und Freunde spielen eine wichtige emotionale Rolle für Betroffene. Es sollte darüber nachgedacht werden, wie enge soziale Kontakte besser in der Brustkrebsversorgung von Männern eingebunden werden können, z.B. bei Rehabilitationsangeboten. Selbsthilfegruppen waren Männern mit Brustkrebs teilweise unbekannt. Informationen zu Anlaufstellen sollten demnach verstärkt vermittelt werden.

Hier geht es zum Volltext.

07/2019 Forum-Artikel: Das europäische Zertifizierungssystem der DKG

Mit der immer weiter steigenden Anzahl der DKG-zertifizierten Zentren ist das Zertifizierungssystem mittlerweile das größte in Europa geworden. Ein aktueller Beitrag im FORUM beschreibt, wie die Kernziele des Zertifizierungssystems – interdisziplinäre Netzwerkbildung, Leitlinienadhärenz, Messung, Darstellung und kontinuierliche Verbesserung der Versorgungsqualität – auf europäischer Ebene umgesetzt werden können.

Hier geht es zum Volltext.

07/2019 Brustkrebs bei Männern – Informationsmaterial für Patienten, Angehörige und Versorger

Brustkrebs bei Männern ist sehr selten. Die Zertifizierungskommission der Brustkrebszentren und das Versorgungsforschungsprojekt N-MALE haben Informationsblätter erarbeitet, um speziell auf Männer mit Brustkrebs zugeschnittene Informationen zur Verfügung stellen zu können. Gerne können Sie als Arzt oder Ärztin, Beratungsstelle oder weiterer Erstkontakt für Männer mit Brustkrebs das Material hier herunterladen, ausdrucken und an Betroffene weitergeben:

Ein Informationsblatt für Betroffene und Angehörige, das die Inhalte aus der Patientenleitlinie Brustkrebs zu Diagnose und Behandlung von Brustkrebs bei Männern gebündelt zusammenfasst und auf weitere Anlaufstellen verweist.

Ein N-MALE Prompt Sheet als Hilfestellung für Betroffene oder Angehörige, um sich in Gesprächen und bei der Informationssuche rund um die Erkrankung zurechtzufinden.

Fact Sheets, die die Ergebnisse der N-MALE Studie zur Patientenperspektive und Versorgerperspektive zusammenfassen.

06/2019 Interview mit PD Dr. Peter Reichardt über seltene Krebserkrankungen und neue zertifizierte Sarkomzentren

In einem Interview mit Spiegel-Online spricht PD Dr. Peter Reichardt über die DKG-Zertifizierung von Sarkomzentren und erklärt, welche Rolle sie in der Versorgung von Menschen mit seltenen Krebserkrankungen spielen. Er ist Mitglied der Zertifizierungskommission Sarkomzentren

Hier geht es zu dem Interview.

06/2019 Das Potenzial von Patient-Reported Outcomes – Nutzen und Umsetzung der EDIUM-Studie

Regelmäßiges Monitoring mit Patient-Reported Outcomes (PROs) kann die Lebensqualität von Krebsbetroffenen erheblich verbessern und sollte somit fester Bestandteil onkologischer Versorgung werden. Ein aktueller Beitrag in Onkologische Pflege berichtet, wie das deutschlandweite EDIUM-Projekt PROs zwischen Darmkrebszentren vergleicht und die Implementierungshürden und -chancen von PRO-Anwendungen klinikübergreifend und unter Einbeziehung der Behandlersicht evaluiert. Von besonderer Bedeutung bei diesem Vorhaben ist unter anderem das onkologische Pflegepersonal, das häufig einen Großteil der Gesundheitsedukation übernimmt, Krebspatientinnen und -patienten beim Selbstmanagement berät und somit letztlich zur Förderung von Lebensqualität und einer optimalen Gesundheitsversorgung beiträgt.

Hier geht es zum Abstract.

05/2019 Zweitmeinungsprogramm der Deutschen Krebsgesellschaft

Ein nicht unerheblicher Anteil onkologischer Patientinnen und Patienten hat ein Bedürfnis nach einer Zweitmeinung. Eingeholte Zweitmeinungen fallen dann meist zur Zufriedenheit der Betroffenen aus und in einer relevanten Zahl von Fällen hat die Zweitmeinung andere Behandlungsvorschläge zur Folge. Die DKG hat nun ein qualitätsgesichertes, strukturiertes Verfahren zur Einholung von Zweitmeinungen aus den zertifizierten Zentren entwickelt. Henning Adam und Christoph Kowalski stellen in ONKOLOGIE heute die rechtliche Grundlage, ausgewählte Erkenntnisse zu Nutzen und Inanspruchnahme sowie das Zweitmeinungsprogramm der DKG vor.

Hier geht es zum Volltext.

05/2019 Zertifizierte Brustkrebszentren treffen fundierte Entscheidungen bei Trastuzumab-Therapie

Wenn zertifizierte Brustkrebszentren entgegen der Leitlinienempfehlung keine Empfehlung für eine Trastuzumab-Behandlung aussprechen, müssen sie die Gründe ihrer Entscheidung dokumentieren. Eine kürzlich in Archives of Gynecology and Obstetrics veröffentlichte Auswertung dieser Entscheidungsgründe zeigt nun, dass Empfehlungen gegen eine Trastuzumab-Behandlung durch sorgfältig begründete und fundierte Entscheidungen in den Tumorkonferenzen entstehen und kein Indiz für Qualitätsdefizite darstellen. Es wurden Daten von 53.777 Primärfällen aus 274 zertifizierten Brustkrebszentren aus dem Jahr 2015 analysiert. Der häufigste Grund, keine Trastuzumab-Behandlung zu empfehlen, war die Multi- bzw. Komorbidität der Patientin.

Hier geht es zum Abstract.

05/2019 Was macht die EU in Sachen Krebs?

Seit über 3 Jahrzehnten ist der Kampf gegen Krebs prioritäres gesundheitspolitisches Thema der EU. In einem aktuellen Beitrag im FORUM gibt Simone Wesselmann einen Überblick zu den europäischen Aktivitäten im Bereich Onkologie. Dabei umreißt sie die zwei unter der Beteiligung der Deutschen Krebsgesellschaft gegenwärtig laufenden Joint Actions zu Krebs (JA iPAAC, JARC). Mit Joint Actions werden internationale Empfehlungen entwickelt und Initiativen mit einem starken Versorgungsbezug gefördert, die es den Mitgliedsstaaten ermöglichen, Maßnahmen aktiv zu gestalten und diese national zu nutzen. Die Projekte werden dann im jeweiligen Land unter Berücksichtigung des eigenen Gesundheitssystems für die Weiterentwicklung gesundheitspolitischer Maßnahmen, wie z.B. der Krebsfrüherkennungsprogramme und des Nationalen Krebsplans, etabliert. Es bleibt abzuwarten, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen EU-politischen Unwägbarkeiten, ob die Europäische Kommission weitere krebsspezifische Joint Actions fördern wird.

Artikel zum Herunterladen

04/2019 Untersuchung zu sozialdienstlichen Beratungsquoten und Informationsbedarfen bei Brustkrebspatient*innen erschienen

Im von Hammerschmidt, Janßen und Sagebiel herausgegebenen Band „Quantitative Forschung in der Sozialen Arbeit“ untersuchen Christoph Kowalski und KollegInnen Zusammenhänge zwischen sozialdienstlichen Beratungsquoten und Informationsbedarfen bei BrustkrebspatientInnen zertifizierter Zentren. Es zeigt sich in den Mehrebenenanalysen, dass höhere Beratungsquoten mit geringeren Informationsbedarfen zu den sozialarbeiterischen Kernthemen finanzielle Probleme und Probleme mit der Krankenkasse einhergehen. Da hierzu keine randomisierten Studien vorliegen, ist dies zumindest als Hinweis auf den Nutzen sozialdienstlicher Beratung zu interpretieren.

04/2019 DNVF-Memorandum zur organisationsbezogenen Versorgungsforschung erschienen

Das dreiteilige Memorandum zu den Methoden der organisationsbezogenen Versorgungsforschung des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF) ist nun unter Beteiligung der Deutschen Krebsgesellschaft in der Zeitschrift Gesundheitswesen erschienen. Christoph Kowalski war an der Kurzfassung und an „Kapitel 2 – Methodische Ansätze der organisationsbezogenen Versorgungsforschung: Zielgrößen, Datenquellen, Datenerhebung und Datenanalyse“ beteiligt.

Hier geht es zu den Volltexten.

03/2019 Onkologische Qualität durch Telemedizin verbessern?

Eine Qualitätsanforderung für DKG-zertifizierte-Krebszentren ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. So besteht großer Kommunikationsbedarf, der potenzielle Einsatzfelder für die Telemedizin eröffnet. Ein aktueller Beitrag im Krankenhaus-Report 2019 beschreibt Chancen und Risiken bei der Implementierung von Telemedizin in der Onkologie an den Beispielen Tele-Tumorkonferenz und Telepathologie. Diese gilt es kritisch abzuwägen, damit die Telemedizin die Onkologie positiv weiterentwickelt und gleichzeitig die Qualität der Patientenversorgung erhalten bleibt.

Hier geht es zum Volltext.

03/2019 Zertifizierung goes Europe

Nach 15 Jahren erfolgreicher Implementierung in Deutschland ist das Zertifizierungsprogramm der deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) bereit, den nächsten Schritt zu gehen und durch die Einführung des European Cancer Centre Certification Programme (ECC) seine Aktivitäten im nicht-deutschsprachigen Raum auszubauen. Ein aktueller Beitrag in Der Gynäkologe beschreibt, wie durch das ECC-Programme der Auf- und Ausbau und die Verbesserung der Qualität der onkologischen Versorgung in den europäischen Mitgliedstaaten unterstützt und so ein Grundstein für eine europaweit hochwertige Krebsversorgung gelegt werden kann.

Hier geht es zum Abstract. 

01/2019 Zusammenhang zwischen Behandlungsvolumen und Krankenhausletalität beim Lungenkarzinom belegt

Eine aktuelle Veröffentlichung zeigt anhand von Daten der DRG-Statistik, dass sich Lungenkrebsbehandlungen in Deutschland auf wenige Kliniken mit großen Fallzahlen konzentrieren und dass dies gerechtfertigt ist, denn: In den Kliniken mit wenigen chirurgischen Eingriffen zur Behandlung eines Lungentumors ist die Sterblichkeit von Patient*innen während der stationären Behandlung nach der Operation doppelt so hoch wie in etablierten großen Zentren. Mindestmengen für chirurgische Behandlungen sind beim Lungenkarzinom angemessen und bei der bereits vorhandenen Konzentration der Eingriffe umsetzbar.

Hier geht es zum Abstract.

01/2019 Befragungsstudie EDIUM zu Darmkrebs erfolgreich angelaufen

Im Januar 2019 konnte die Befragungsstudie mit dem Namen EDIUM dank der engagierten Mitarbeit der beteiligten Studienzentren mit vollem Erfolg gestartet werden. Bei dem vom Innovationsausschuss des G-BA geförderten Projekt werden Darmkrebspatient*innen gebeten, über ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität zu berichten. Mithilfe von patient-reported outcomes measures (PROMs) soll so ein fairer Vergleich des Ergebnisqualität in Darmkrebszentren ermöglicht werden, um die Darmkrebsbehandlung nachhaltig zu verbessern. Alle beteiligten Projektpartner – das sind die DKG, OnkoZert, das Institut für Medizinische Statistik und Bioinformatik der Uniklinik Köln (IMSB), die Arbeitsgemeinschaft deutscher Darmkrebszentren (addz), die Selbsthilfeorganisation Deutsche ILCO e. V. und rund 100 Darmkrebszentren – freuen sich, dass das Projekt, das zunächst bis Mitte 2021 angesetzt ist, begonnen hat.

Hier geht es zur Webseite der EDIUM-Studie: www.edium-studie.de

01/2019 Neue B-CARE-Studie untersucht den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen nach einer Brustkrebserkrankung

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung von Frauen und tritt deutlich früher auf als andere Tumorarten. Viele der Betroffenen sind im erwerbsfähigen Alter, so dass die berufliche Wiedereingliederung nach der Erkrankung für viele ein wichtiges Thema ist. Rehabilitationsmaßnahmen können die berufliche Wiedereingliederung erleichtern. Jedoch zeigt sich, dass onkologische Rehabilitationsleistungen von Betroffenen in den letzten Jahren rückläufig in Anspruch genommen werden. Die hier vorgestellte B-CARE-Studie macht sich zur Aufgabe, die Faktoren für eine gelungene berufliche Wiedereingliederung nach einer Brustkrebserkrankung zu untersuchen. Dazu sollen 530 Betroffene schriftlich befragt werden. Diese aktuellen Befragungsdaten sollen dann mit Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung und Merkmalen der behandelnden Krankenhäuser verknüpft werden. Auf diese Weise sollen individuelle Erwerbsbiografien von Frauen nach einer Brustkrebserkrankung umfassend abgebildet und mögliche Ursachen gelungener beruflicher Wiedereingliederung identifiziert werden.

Zertifizierungs-News 2018

12/18. Beruflicher Wiedereinstieg nach Krebs

Der berufliche Wiedereinstieg nach einer Krebserkrankung stellt eine enorme Herausforderung für Betroffene dar. Faktoren, die eine Rückkehr zur Arbeit nach einer Brustkrebserkrankung begünstigen und erschweren, sind jedoch unzureichend bekannt. In einer aktuellen Daten-Auswertung der PIAT-Studie – veröffentlicht in BMC Health Services Research – zeigt sich, dass soziodemografische Eigenschaften von Brustkrebspatientinnen und  krankheitsbezogene Merkmale im Zusammenhang mit einer Wiedereingliederung in die Arbeitswelt stehen. Die Ergebnisse weichen jedoch teilweise von dem aktuellen Forschungsstand ab, weshalb weitere Langzeitstudien benötigt werden. Die Autoren betonen, dass regelmäßige und an die Zielgruppen angepasste Informationen zur Wiedereingliederung für Brustkrebspatientinnen äußerst relevant seien.

Hier geht es zum Volltext.

10/18. Eine aktuelle Übersicht über das Zertifizierungssystem der DKG – Aufbau, Wirkung und Entwicklungen

Der Beitrag in BARMER Gesundheitswesen aktuell beschreibt das Zertifizierungssystem der DKG, wie sich dieses in den onkologischen Qualitätszyklus des Nationalen Krebsplans einbettet und wie es zu einer evidenzbasierten, multidisziplinären und qualitätsgesicherten Krebsversorgung in Deutschland beiträgt. Im Einzelnen abgehandelt werden unter anderem das Zentrenmodell, die Struktur des Systems, die dahinterliegende Entstehungsgeschichte und die Auswirkungen des Zertifizierungssystems auf die onkologische Versorgung. Zudem stellt der Artikel aktuelle Projekte der Versorgungsforschung wie die PCO- oder die EDIUM-Studie vor, die jeweils auf den Strukturen des Zertifizierungssystem aufbauen und das System weiterentwickeln.

Hier geht es zum Volltext

10/18. Ein Beitrag in „Klinische Pädiatrie“ zu den aktuellen Entwicklungen des Zertifizierungsmoduls für die Kinderonkologischen Zentren

Für eine hohe Versorgungsqualität in der Kinderonkologie wird die Entwicklung der interdisziplinären Vernetzung mit einem neuen Zertifizierungsmoduls fortgeführt. Der Beitrag beschreibt die aktuellen Entwicklungen des durch die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) initiierten Moduls, das mit einem umfassenden Anforderungskatalog von 7 Pilotzentren erfolgreich und praxistauglich umgesetzt werden konnte. Interessierte Zentren können sich ab sofort für eine Zertifizierung als Kinderonkologisches Zentrum anmelden.

Hier geht es zum Abstract.

09/18. Eine aktuelle Veröffentlichung zum N-MALE Projekt über die Stigmatisierung von männlichen Brustkrebspatienten

In diesem Beitrag wird untersucht, wie männliche Brustkrebspatienten mit der typischen „Frauenkrankheit“ umgehen, wie die Stigmatisierung des männlichen Brustkrebses charakterisiert und zukünftig reduziert werden kann. Die Ergebnisse aus den qualitativen Interviews und quantitativen Fragebogen zeigen ein vielfältiges Bild der Stigmatisierung: Insbesondere eine sexuelle Stigmatisierung wird im Rahmen des Gesundheitssystems und in arbeitsbezogenen Kontexten wahrgenommen. Wie ausgeprägt die Stigmatisierung empfunden wird, variiert dabei mit dem Alter und der Anzahl der Behandlungen der männlichen Brustkrebspatienten. Um eine Stigmatisierung zukünftig zu reduzieren, muss männlicher Brustkrebs öffentliche Aufmerksamkeit erlangen und es sollte geschlechterneutrale Kommunikation und Informationsmaterial zur Verfügung gestellt werden. 

Hier geht es zum Volltext

09/2018. Workshop "Männer mit Brustkrebs – Wie können wir die Versorgungssituation der Betroffenen verbessern?" findet am 21.09.2018 in Bonn statt

Das Universitätsklinikum Bonn und die DKG laden zum Workshop "Männer mit Brustkrebs – Wie können wir die Versorgungssituation der Betroffenen verbessern?" nach Bonn ein. Der Workshop richtet sich an Versorgende aus zertifizierten Brustkrebszentren und deren Kooperationspartner und stellt Ergebnisse aus dem von der Deutschen Krebshilfe geförderten Projekt N-MALE vor.

Der Workshop ist kostenfrei.
Anmeldungen bitte an Dr. Sarah Halbach, Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung (CHSR) der Uniklinik Bonn.

09/2018. Besuch Delegation aus China

Im Zeitraum 10.- 13.09.2018 war eine aus 8 Personen bestehende Delegation des Shanghai General Hospital No. 1 zu Besuch in Ulm. Ziel des Besuches war es, das DKG-Zertifizierungssystem im Detail vorzustellen. In den ersten beiden Tagen wurden von der DKG und den Fachexperten Grundlagen zu dem System und den Anforderungen vermittelt. Praktische Eindrückte konnte die Delegation am 3. Tag bei dem Besuch des Comprehensive Cancer Centre Ulm gewinnen. Am letzten Tag stellte dann OnkoZert das Datenmanagement und den Zertifizierungsablauf vor. Der gesellige Abschluss des 4-tägigen Workshops fand im OnkoZert-Cafe Fortschritt mit schwäbischem Liedgut, einer Runde Tischtennis und einer roten Bratwurst statt.

Prof. Zhong Liwei (Vizepräsident Shanghai General Hospital No. 1) fasste die Eindrücke aus chinesischer Sicht zusammen: „Ich bin beeindruckt von dem Workshop. Wir können die Standards erreichen und einhalten. Es war wichtig und sehr hilfreich, von den Erfahrungen der Deutschen Krebsgesellschaft, dem CCC-Ulm und OnkoZert zu lernen“. Als nächster Schritt ist ein Gegenbesuch geplant, um die Strukturen in dem Klinikum in Shanghai vor Ort zu analysieren. Mit dem Ziel, zukünftig eine Zertifizierung nach den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft in China durchführen zu können.

09/2018. Ein aktueller Beitrag in "Onkologie heute" zu den Potenzialen des Deutschen Kinderkrebsregisters (DKKG) für die Versorgungsforschung

Viele erwachsen gewordene kinderonkologische Patientinnen und Patienten leiden an Spätfolgen wie körperlicher Beeinträchtigung und Problemen bei der sozialen Integration, während es an Nachsorgezentren für Erwachsene mit Krebs im Kindesalter mangelt. Der Beitrag hebt die Möglichkeiten des Deutschen Kinderkrebsregisters (DKKG) hervor, regelmäßig in Kontakt mit Betroffenen zu treten und relevante Informationen über den weiteren Verlauf nach einer Krebserkrankung zu erfassen. Diese flächendeckende Erfassung lässt repräsentative Auswertungen zu, die für die Identifizierung von Personengruppen, bei denen noch Handlungsbedarf in der Versorgung besteht, oder für die Outcome-Forschung genutzt werden könnten.

08/2018. PCO-Studie ist auf dem 70. Kongress für Urologie in Dresden vertreten

Am 28.9.2018 findet in der Zeit von 10:30 bis 12:00 die Sitzung „Prostate Cancer Outcomes Studie – Kooperationsprojekt von Prostatakrebszentren, DKG, OnkoZert und Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe“ statt. Informationen zu den Referenten und Vortragstiteln können Sie dem Kongressprogramm auf S. 70 entnehmen.

Hier geht’s zum Kongressprogramm

05/2018. Endbericht: Nutzen, Mehraufwand und Finanzierung von Onkologischen Spitzenzentren, Onkologischen Zentren und Organkrebszentren

Die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft haben die Prognos AG mit der Erstellung eines Gutachtens zur Ermittlung des zentrumsspezifischen Mehraufwandes an Onkologischen Spitzenzentren, Onkologischen Zentren und Organkrebszentren sowie der daraus resultierenden Mehrkosten beauftragt. Das Gutachten steht auf der Homepage der Deutschen Krebshilfe unter folgendem Link zur Verfügung:

https://www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/PDFs/Stellungnahmen/Prognos_Endbericht_Deutsche_Krebshilfe.pdf

Die Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Gutachtens finden Sie hier.

04/2018. Rückblick auf Veröffentlichungen des Jahres 2017 aus dem Bereich Zertifizierung im aktuellen Forum

Kowalski und Wesselmann berichten über Arbeiten zu aktuellen Entwicklungen im Zertifizierungssystem und zu Beiträgen, die aus aktuellen Versorgungsforschungsprojekten erwachsen sind.

04/2018. Ein aktueller Beitrag in Arzt und Krankenhaus stellt das Zertifizierungssystem der DKG vor.

Wesselmann und Bruns geben einen Überblick über den Zweck des Zertifizierungssystems und den Stand der Umsetzung. Sie zeigen, dass ein Großteil der die Mindestmengenvorgaben erfüllenden Krankenhäuser in Deutschland bereits zertifiziert ist und berichten am Beispiel der Lungenkrebszentren den Überlebensvorteil, der mit der Behandlung in fallzahlstarken Zentren zusammenhängt. Ein weiterer Schwerpunkt des Beitrags ist das Datenmanagement im Zertifizierungssystem, das u. a. die Darstellung von aus den S3-Leitlinien abgeleiteten Qualitätsindikatoren ermöglicht.

04/2018. Eine aktuelle Veröffentlichung in Cancer Control (Open Access) stellt hemmende und fördernde Faktoren bei der Teilnahme an Studien aus Sicht von Darmkrebszentrumskoordinatoren vor.

Studien sind wesentlich für die Weiterentwicklung der Versorgung von Krebspatienten. Um Anreize zur Durchführung von Studien zu setzen, sieht das Zertifizierungssystem der Krebsgesellschaft u. a. eine Studienquote von 5% pro Standort vor. Um sowohl Hindernisse als auch fördernde Faktoren bei der Initiierung und Durchführung von Studien zu identifizieren, wurde im Rahmen einer vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Studie eine Befragung der Darmkrebszentrumskoordinatoren durchgeführt. Aus 184 von 284 Darmkrebszentrumsstandorten gingen Antworten ein. Wesentliche Schwierigkeiten bei der Durchführung von Studien betreffen die fehlende personelle und forschungsinfrastrukturelle Ausstattung. Ein Großteil der Befragten (85%) sieht die Bevölkerung nur unzureichend über die Bedeutung von Studien informiert. Die Autoren leiten fünf Empfehlungen für Politik und Praxis zur Förderung von Studien ab.

Volltext

03/2018. Überblick zu den Auswirkungen der demografischen Alterung auf die Krebsinzidenz und die Herausforderungen für das Versorgungssystem erschienen.

Trotz steigender Lebenserwartung und einer Verschiebung der Altersstruktur steigen – entgegen der landläufigen Vorstellung – in den letzten Jahren weder die Zahl der Krebsneuerkrankungsfälle noch die altersstandardisierten Raten an. Der aktuelle Beitrag von Mitarbeitern aus Robert-Koch-Institut und DKG-Geschäftsstelle in Onkologie heute beschreibt kurz wesentliche (Teil-)Ursachen dieser Entwicklung, darunter Früherkennungsuntersuchungen und Lebensstilfaktoren, und beschreibt mögliche Konsequenzen für das Versorgungssystem.

03/2018. Info zur Recherche zur Abrechenbarkeit gynäkologischer Facharztleistungen bei Männern mit Brustkrebs im Frauenarzt veröffentlicht.

Der kurze Beitrag im Frauenarzt stellt die Ergebnisse einer Abfrage unter den Kassenärztlichen Vereinigungen zur Abrechnungsmöglichkeit bei männlichen Brustkrebspatienten dar, die erstmals in der Februar-Ausgabe des Forums der DKG veröffentlicht wurden. Im Laufe der von der Deutschen Krebshilfe geförderten N-MALE-Studie zu medizinischen und psychosozialen Versorgungsbedarfen männlicher Brustkrebspatienten war deutlich geworden, dass die Möglichkeit zur Inanspruchnahme fachärztlicher gynäkologischer Leistungen bei männlichen Betroffenen in den unterschiedlichen KV-Bereichen noch immer uneinheitlich geregelt ist. Dies führt zu erheblichen Unsicherheiten bei Patienten und Ärzten und dürfte in einigen Fällen in Unterversorgung resultieren. 15 der insgesamt 17 KVen bezogen auf Anfrage Stellung. Der Beitrag stellt die Ergebnisse der Recherche vor und appelliert an eine Vereinheitlichung der Regelung im Sinne der Patienten.

02/2018. Interview auf NDR Visite: Krebstherapie in Zentren

In zertifizierten Zentren haben Krebskranke höhere Überlebenschancen. Worauf Erkrankte achten sollten, erklärt Dr. Simone Wesselmann von der Deutschen Krebsgesellschaft im Interview auf NDR Visite.

02/2018. Recherche zur Abrechenbarkeit gynäkologischer Facharztleistungen bei Männern mit Brustkrebs im FORUM veröffentlicht.

Im Laufe der von der Deutschen Krebshilfe geförderten N-MALE-Studie zu medizinischen und psychosozialen Versorgungsbedarfen männlicher Brustkrebspatienten wurde deutlich, dass die Möglichkeit zur Inanspruchnahme fachärztlicher gynäkologischer Leistungen bei männlichen Betroffenen in den unterschiedlichen KV-Bereichen noch immer uneinheitlich geregelt ist. Dies führt zu erheblichen Unsicherheiten bei Patienten und Ärzten und dürfte in einigen Fällen in Unterversorgung resultieren. 15 der insgesamt 17 KVen bezogen auf Anfrage Stellung. Der Beitrag stellt die Ergebnisse der Recherche vor und appelliert an eine Vereinheitlichung der Regelung im Sinne der Patienten. In der kommenden Ausgabe des Frauenarztes werden die Ergebnisse erneut berichtet.

02/2018. Einladung zum bundesweit ersten Treffen der Kopf-Hals-Tumorzentren

Wir möchten Ihnen am 15. März zusammen mit den Sprechern der Kommission Kopf-Hals-Tumoren, den Vertretern des Bereichs Zertifizierung der Deutsche Krebsgesellschaft und Vertretern von OnkoZert Informationen zur aktuellen Zertifizierung der Kopf-Hals-Tumoren geben. 

01/2018. Aktueller Beitrag in der Rubrik Versorgungsforschung in „Onkologie heute“ zum Thema Routinedaten in der Onkologie veröffentlicht.

Der Routinedatenpionier Professor Siegfried Geyer von der Medizinischen Hochschule Hannover gibt gemeinsam mit Christoph Kowalski einen kurzen Überblick über die Eigenschaften von Abrechnungsdaten der Krankenversicherungen und zeigt an drei Beispielen, welche Fragestellungen mit ihnen untersucht und welche Rückschlüsse aus ihnen gezogen werden können.

Zertifizierungs-News 2017

12/2017. Aktueller Diskussionsbeitrag zum DKG-Zertifizierungssystem in BMC Cancer veröffentlicht

Die gemeinsame Veröffentlichung unter Einbezug aller Sprecher der Zertifizierungskommissionen stellt das Zertifizierungssystem in englischer Sprache vor.  Neben aktuellen Daten zur Zahl der Standorte und behandelten Patientinnen und Patienten beschreiben die Autorinnen und Autoren die Ursprünge des Zertifizierungssystems, seine Geschichte und das Prinzip der Gewaltenteilung, das ihm zugrunde liegt. Zur Veranschaulichung des Kennzahlensystems wird pro Zentrumstyp ein Qualitätsindikator vorgestellt. Um Zentren in spe einen Überblick über den Ablauf des Verfahrens zu geben, wird dieses kurz vorgestellt. Der Beitrag soll das Verständnis für das DKG-System und den Vergleich mit Qualitätsentwicklungssystemen im Ausland erleichtern.

Volltext

12/2017. Aktuelle Auswertungen unterstreichen den Zusammenhang zwischen Behandlungsvolumen und Hospitalletalität

Anhand der DRG-Statistik wurde untersucht, wie sich die Versorgungssituation bei der chirurgischen Behandlung des Lungenkarzinoms in Deutschland darstellt und ob ein Zusammenhang zwischen Behandlungsvolumen und Hospitalletalität besteht. Die Auswertungen zeigen, dass in Krankenhäusern, in denen weniger als 25 Eingriffe pro Jahr vorgenommen werden, die Krankenhausletalität mit 5,7% (Mittelwert bezogen auf die Gesamtzahl der Eingriffe 2005 bis 2015) mehr als doppelt so hoch ist wie in großen Zentren mit > 175 Resektionen pro Jahr (Mittelwert 2005 bis 2015: 2,4%). Zusammenfassend bestätigt die vorliegende Auswertung der DRG-Statistik die traditionelle Konzentration der Lungenkrebs-Behandlungen in Deutschland auf relativ wenige Kliniken mit großen Fallzahlen. Hier geht's zum Volltext.

11/2017. Neu: Kommentierter Jahresbericht 2017 Prostatakrebszentren

Der kommentierte Jahresbericht wendet sich an Patienten ebenso wie an Fachleute und interessierte Laien, die mehr über die medizinische Qualität von zertifizierten Prostatakrebszentren erfahren wollen. Er erklärt die Anforderungen, die für eine Zertifizierung erfüllt sein müssen, beschreibt, wie diese Anforderungen im Behandlungsjahr 2015 erfüllt wurden, und hilft, die jährlich erscheinenden Jahresberichte der Zentren zu verstehen, die lediglich sparsame Erklärungen enthalten. Er wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft gemeinsam mit Mitgliedern der Zertifizierungskommission Prostatakrebs und dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) entwickelt.

10/2017. ONKOLOGIE HEUTE: Wissen generierende onkologische Versorgung

In dem Anfang 2017 veröffentlichten Positionspapier „Wissen generierende onkologische Versorgung“ entwickeln Experten aus Wissenschaft und Praxis, Verbänden und Kostenträgern gemeinsam mit Patientenvertretern und Abgeordneten die Vision einer Versorgung, in der Forschung als inhärentes Merkmal verankert ist. Wir stellen ausgewählte Kernpunkte des Papiers vor und skizzieren mögliche weitere Entwicklungen, die sich aus den Diskussionen der letzten Monate ergeben haben.

10/2017. Neu: Zertifizierung von Speiseröhrenkrebszentren

Ab jetzt ist auch die Zertifizierung als Speiseröhrenkrebszentrum möglich. Die Zertifizierung kann im Rahmen der Zertifizierung von Viszeralonkologischen Zentren oder Onkologischen Zentren durchgeführt werden. Grundlage der Anforderungen sind die Inhalte der S3-Leitlinie Ösophaguskarzinom. Eine Vorschau finden Sie unter "Dokumente im Überblick"

09/2017. ONKOLOGIE HEUTE: Das Konzept der Gesundheitskompetenz

In unserer regelmäßigen Rubrik in „ONKOLOGIE heute“ stellen Nicole Ernstmann und Christoph Kowalski das aktuell vieldiskutierte Thema Gesundheitskompetenz vor und gehen auf die Bedeutung von Gesundheitskompetenz für die Versorgung von Krebspatienten ein. Anhand zweier im Rahmen des Nationalen Krebsplans geförderter Studien beschreiben sie beispielhaft aktuelle Versorgungsforschungsprojekte zum Thema.

09/2017. Zertifizierungskriterien der DKG finden Eingang in Schweizer Spitalplanung

Der Kanton Zürich verwendet unter anderem die DKG-Zertifizierung, um die Kliniken zu definieren, die ihre Leistungen mit der obligatorischen Krankenversicherung abrechnen dürfen. Der Kanton ist mit 1,4 Mio. Einwohnern der bevölkerungsreichste unter den Schweizer Kantonen. Informationen über die neue Regelung, die ab 2018 gelten soll, finden Sie hier.

08/2017. Versorgungsforschung in der Onkologie – Christoph Kowalski im Interview

Seit Juni 2017 hat die Fachgruppe Onkologie im Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) zwei neue Sprecher: Dr. Christoph Kowalski aus dem Bereich Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft, Berlin, und Dr. Elisabeth Inwald, Gynäkologin an der Universitätsklinik Regensburg. Im Interview mit Christoph Kowalski erfahren Sie mehr über die Arbeit der Gruppe und die onkologischen Themen auf dem Deutschen Kongress für Versorgungsforschung vom 4.-6. Oktober in Berlin. Mehr

07/2017. Beitrag zur OncoBox Research in 'Der Onkologe'

Die Autoren geben einen kurzen Überblick über die OncoBox Research, die als Erweiterung der in vielen Zentren bereits im Einsatz befindlichen OncoBox Zentren zukünftig die Teilnahme an Versorgungsforschungsprojekten erleichtern soll. Abstract

07/2017. Artikel in 'Der Onkologe' beschreibt die Entwicklung des Nationalen Zertifizierungsprogramms Krebs

Der Artikel bietet eine Übersicht über die Entstehungsgeschichte des Nationalen Zertifizierungsprogramm Krebs und zeigt aktuelle und künftige Entwicklungen des Systems auf. Das Programm ist mit über 1000 Zentren in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland sicher implementiert und wird mit innovativen Projekten zur Datensicherung/-nutzung (OncoBox), Studienverfügbarkeit (StudyBox) und Erfassung der patientenberichteten Ergebnisse (z. B. PCO-Studie) kontinuierlich weiterentwickelt.

07/2017. In unserer Rubrik in 'ONKOLOGIE heute' diskutieren wir die jüngst beendete Cancer Control Joint Action "CanCon" der EU.

Simone Wesselmann und Christoph Kowalski geben einen kurzen Überblick über die Joint Action CanCon, in der zwischen 2014 und 2017 unter Beteiligung der DKG Konzepte zur Intensivierung der Krebsbekämpfung auf EU-Ebene weiterentwickelt wurden. Ein Kernprodukt von CanCon ist der „European Guide on Quality Improvement in Comprehensive Cancer Control“, aus dem beispielhaft Empfehlungen vorgestellt werden.

06/2017. Artikel zum Start des neuen Zertifizierungsmoduls Kinderonkologie im FORUM 05/2017 erschienen

Der Beitrag stellt das neue Zertifizierungsmodul der Deutschen Krebsgesellschaft für Kinderonkologische Zentren vor. Das neue Modul wurde 2016 im Rahmen einer Pilotphase erfolgreich umgesetzt und steht nun für die Zertifizierung interessierter Zentren bereit. Erstmals kann damit die pädiatrisch-onkologische Versorgungsqualität im Zertifizierungssystem abgebildet werden.

06/2017. Beitrag zu aktuellen Entwicklungen bei der Europäischen Initiative für Brustkrebs

In der Rubrik "aktuell diskutiert" von Senologie diskutieren Simone Wesselmann und ihre Kollegen die europäische Initiative, gehen auf die Hintergründe und Ziele ein und stellen vor allem mögliche Synergien und Konflikte mit dem DKG-Zertifizierungssystem dar. Abstract

05/2017. In unserer regelmäßigen Rubrik zur Versorgungsforschung in 'ONKOLOGIE heute' diskutieren wir in Ausgabe 4/2017 Qualitätsindikatoren in der Onkologie.

Thomas Langer, Simone Wesselmann und Christoph Kowalski beschäftigen sich in ihrem Beitrag mit der Entwicklung und Messung von Qualitätsindikatoren (QI) in der Onkologie. Sie stellen mit den Indikatoren des Wissenschaftlichen Instituts der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen, den im Rahmen der gesetzlich geforderten externen stationären Qualitätssicherung erhobenen und denen des Onkologischen Leitlinienprogramms (OL) drei wesentliche QI-Programme in Deutschland vor und gehen detaillierter auf die QI des OL ein.

Der Beitrag stellt das Zertifizierungssystem für Gynäkologische Krebszentren mit seiner Struktur und den aktuellen Entwicklungen vor. Die inzwischen schon 133 Zentren im In- und Ausland bilden ihre etablierte Qualität anhand von Qualitätsindikatoren ab. Seit 2017 werden nun erstmals auch spezifische Kennzahlen für Patientinnen mit Vulvakarzinom erhoben.

04/2017. Hausärztebefragung: Ergebnisse in 'Coloproctology' erschienen

Der Beitrag stellt die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren und der Deutschen Krebsgesellschaft vor. Befragt wurden 200 Hausärzte zu ihrer Sicht auf auf Darm- und Brustkrebszentren. Teile der Ergebnisse wurden vorab bereits im Hausarzt 5/2017 veröffentlicht. Abstract

04/2017. Ergebnisse einer kurzen Befragung zur Sicht von Hausärzten auf Darm- und Brustkrebszentren in 'Hausarzt' erschienen

Der kurze Beitrag stellt die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren und der Deutschen Krebsgesellschaft vor. Die 200 standardisiert befragten Hausärzte sehen Patienten demnach in vielerlei Hinsicht besser betreut als in nicht-zertifizierten Einrichtungen und befürworten weit mehrheitlich die Behandlung in zertifizierten Zentren.

04/2017. Neue Rubrik in 'ONKOLOGIE heute' diskutiert von nun an regelmäßig aktuelle Themen der onkologischen Versorgungsforschung

In Ausgabe 2/2017 geht es um die Messung der Ergebnisqualität mit Patient Reported Outcomes. Der kurze Beitrag von Kowalski und Wesselmann skizziert den Zweck und aktuelle Entwicklungen der Messung von Ergebnisqualität mit Patient Reported Outcomes (PROs). Sie heben zwei Entwicklungen der vergangenen Jahre hervor, die in Zukunft zu einer beschleunigten Implementierung von einrichtungsübergreifenden PRO-Programmen beitragen werden: Die Konsentierung von Standarddatensätzen schafft Klarheit darüber, was erhoben werden sollte und die webbasierte Anwendung von Fragebogen wird die Datenerhebung erleichtern und die Kosten senken.

Ergebnisse zu Neuroonkologischen Zentren in der Zeitschrift 'Aktuelle Neurologie'

Mittlerweile wird ein großer Teil der Patienten mit Erstdiagnose eines primären Hirntumors in Neuroonkologischen Zentren (NOZ) versorgt. Der Artikel von Hau et al. gibt einen aktuellen Überblick über den Stand des Zertifizierungssystems und die Ergebnisse der Kennzahlen in den 23 zertifizierten Neuroonkologischen Zentren. Mehr

03/2017. Neuer Aufsatz zum aktuellen Status der Lungenkrebszentren im Pneumologen erschienen

Der Artikel von Ukena et al. gibt einen aktuellen Überblick über den Stand des Zertifizierungssystems in den mittlerweile 45 zertifizierten Lungenkrebszentren und berichtet über die jüngste Kennzahlenentwicklung. Mehr

03/2017. Aktueller Artikel zur Gesundheitskompetenzorientierung in Darm- und Brustkrebszentren in der ZEFQ erschienen

Der Beitrag von Ernstmann et al. stellt die Validierung eines Instruments zur Messung der organisationalen Gesundheitskompetenzorientierung aus der Perspektive der Patientinnen und Patienten vor. Genutzt wurden Daten einer Befragung von 453 Darm- und Brustkrebspatientinnen und –patienten aus DKG-zertifizierten Zentren. Mehr

02/2017. CanCon Guide der Europäischen Union zur Verbesserung der Krebsversorgung in Europa unter Beteiligung der DKG erschienen

Der unter Beteiligung der Deutschen Krebsgesellschaft erstellte CanCon Guide ist unter http://www.cancercontrol.eu/guide-landing-page/ abrufbar. Dieses Kernprodukt der „Cancer Control Joint Action“ der Europäischen Union richtet sich an Mitarbeiter im Gesundheitswesen, an Regierungen und Entscheidungsträger und macht Vorschläge, wie Krebs in Zukunft effektiver bekämpft werden kann und wie Unterschiede in der Versorgungsqualität zwischen Mitgliedsstaaten abgebaut werden können. Mehr

01/2017. Interview "Zertifizierte Brustkrebszentren bündeln Expertenwissen"

Dr. Jumana Mensah aus dem Bereich Zertifzierung der Deutschen Krebsgesellschaft erklärt auf dem Onlineportal www.curado.de die Vorteile der Zertifizierung. Hier geht es zum Interview.

01/2017. Artikel zum Mundhöhlenkarzinom im Journal of Cranio-Maxillo-Facial Surgery erschienen

Der Beitrag von Wolff et al. untersucht Umsetzung und Nutzen der Leitlinie zum Mundhöhlenkarzinom. Auf der Basis der Kennzahlenergebnisse aus 31 zertifizierten Kopf-Hals-Tumor-Zentren kommt die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die Umsetzung der Leitlinien in den zertifizierten Zentren gut gelingt und sich im Zeitverlauf stets verbessert. Abstract

Zertifizierungs-News 2016

12/2016. Kommentar zur Verwendung von Sekundärdaten bei der Analyse von Zentrumseffekten erschienen

Die Nutzung von Krebsregister- und Routinedaten der Krankenversicherungen zur Analyse des Versorgungsgeschehens nimmt in den letzten Jahren zu. Anlässlich einer jüngst in Der Onkologe erschienen Auswertung solcher Daten zur Analyse des Effekts des Zertifizierungssystems auf die Behandlungsqualität diskutieren die Autoren einige Herausforderungen und Fallstricke, die bei der Analyse und der Interpretation der gewonnen Ergebnisse berücksichtigt werden müssen. Mehr

11/2016. Schluss mit Doppelregistrierungen

Ab sofort ist die gleichzeitige Meldung von Darmkrebsstudien im Deutschen Register Klinischer Studien (DRKS) und der StudyBox möglich. Damit wird der Aufwand für die Studienleiter/Sponsoren erheblich verringert. Die simultane Aufnahme der Studiendaten erfolgt im DRKS: Nach erfolgreicher Registrierung und Eingabe einiger Zusatzparameter wird eine Darmkrebsstudie auf Wunsch an die StudyBox weitergeleitet und das Akkreditierungsverfahren eingeleitet. Die alleinige Meldung von Studien im DRKS oder über die StudyBox bleibt aber weiterhin möglich.

Das DRKS ist das deutsche WHO-Primärregister. Studien, die dort vor Studienbeginn vollständig registriert wurden, erfüllen die Anforderung des International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE) zur späteren Veröffentlichung in renommierten Fachzeitschriften.

Die StudyBox (www.studybox.de) ist eine gemeinsame Initiative der Deutschen Krebsgesellschaft, von OnkoZert und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren. Sie dient der Registrierung von Darmkrebsstudien, die in zertifizierten Darmkrebszentren durchgeführt werden. Die Suchfunktion der StudyBox hilft sowohl Ärzten als auch Patienten, geeignete Studien für sich zu finden. Nur solche Studien, die in der StudyBox akkreditiert wurden, werden im Rahmen der Zertifizierung von Darmkrebszentren ab 2017 für die Studienquote anerkannt.

10/2016. Umfrage für Gynäkologen

Die DKG lädt herzlich ein zur Teilnahme an einer Umfrage im Rahmen einer Studie zur Risikoberatung und risikoadaptierten Prävention bei einer familiären Belastung für Brust- und Eierstockkrebs. Die Ergebnisse sollen in ein Fortbildungsprogramm einfließen und damit die klinische Tätigkeit von Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen. Zur Umfrage

10/2016. Artikel zu zertifizierten Prostatakrebszentren im aktuellen Magazin des Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe (BPS) erschienen

Der Aufsatz fasst einen von Christoph Kowalski bei der BPS-Jahrestagung 2016 in Kassel gehaltenen Vortrag zusammen. Er stellt das Zertifizierungsprogramm und die PCO-Studie vor. Die PCO-Studie als Vergleichsstudie mit über 20 teilnehmenden zertifizierten Zentren wird von der Movember Foundation unterstützt und ist ein Kooperationsprojekt von DKG, OnkoZert, dem BPS und dem Förderverein Hilfe bei Prorostatakrebs (FHbP).

10/2016. Artikel zum aktuellen Umsetzungsstand der StudyBox für Darmkrebsstudien erschienen

Mittlerweile haben mehr als 90 Studien das Akkreditierungsverfahren der StudyBox für Darmkrebs durchlaufen, zwei Drittel davon mit positivem Ergebnis. Die StudyBox ermöglicht die spezifische Suche nach Studien für Patienten und Ärzte/Zentren. Derzeit listet die StudyBox über 40 aktuell rekrutierende Studien.

09/2016. Artikel zur einheitlichen Zertifizierung von Dysplasiesprechstunden und Dysplasieeinheiten im Gynäkologen erschienen.

Der Aufsatz stellt die einheitliche Zertifizierung von Dysplasiesprechstunden und Dysplasieeinheiten durch die AG CPC (Arbeitsgemeinschaft Zervixpathologie und Kolposkopie in der DGGG), DKG (Deutsche Krebsgesellschaft), DGGG (Deutscher Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) und AGO (Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie) vor. Link zu Abstract

08/2016. Artikel zur psychoonkologischen und sozialarbeiterischen Beratung von Krebspatientinnen und -patienten in zertifizierten Zentren in Cancer erschienen

Der Aufsatz vergleicht die pschoonkologischen und sozialarbeiterischen Beratungsquoten in den verschiedenen Zentrumstypen miteinander und prüft, ob die Beratungsquoten mit anderen Merkmalen des Zentrums zusammenhängen. Link zum Abstract

07/2016: DKG-Zertifizierung in Weisse Liste und Krankenhausnavi aufgenommen

Die Weisse Liste - ein Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen - wurde aufgebaut, um Bürgern Orientierung im Gesundheitswesen zu bieten. Das Online-Portal hilft dabei, einen passenden Arzt oder ein Krankenhaus zu suchen und geeignete Pflegeleistung auszuwählen. Seit kurzem sind Kliniken mit einer DKG-Zertifizierung durch das entsprechende DKG-Logo gekennzeichnet - das bedeutet für Nutzer: mehr Orientierung bei der Wahl einer spezialisierten Krebsklinik. Hier geht es zum Portal.

Aufbauend auf der Weissen Liste zeigt auch das Krankenhausnavi der BARMER nun DKG-zertifizierte Krebszentren an. Hier geht es zum Krankenhausnavi.

07/2016: "European Cancer Centres"

Logo European Cancer Centres

Ab Sommer 2016 ist es für DKG-zertifizierte Zentren außerhalb Deutschlands möglich, sich als „European Cancer Centre“ zertifizieren zu lassen. Mehr

07/2016: Informationen zu Änderungen in Erhebungs- und Kennzahlenbögen 2017 und organspezifische FAQs.

Im Jahr 2016 haben alle Sitzungen der organspezifischen Zertifizierungskommissionen stattgefunden. Aus diesen Sitzungen resultieren u.a. inhaltliche Änderungen der Erhebungs- und Kennzahlenbögen. In den Dokumenten zu den einzelnen Organkrebszentren können ab sofort die neuen Erhebungs- und Kennzahlenbögen im PDF-Format heruntergeladen werden. Diese sind aktuell noch nicht zur Benutzung vorgesehen und dienen zur Information der Zentren. Die Veröffentlichung der Word- und Excel-Vorlagen ist im 4. Quartal 2016 vorgesehen.

Des Weiteren stehen ab sofort die häufigsten Fragestellungen und Antworten (FAQs) zu den organspezifischen Erhebungsbögen und Kennzahlenbögen zum Download bereit.  Diese FAQs finden Sie ebenfalls unter der Rubrik Erhebungsbögen.

07/2016. Weitere Veröffentlichung zur PIAT-Studie erschienen

Der Aufsatz untersucht den Zusammenhang zwischen dem ungedeckten psychosozialen/medizinischen Informationsbedarf und der Gesundheitskompetenz im Zeitverlauf. Wie erwartet zeigt sich, dass Patienten mit geringerer Gesundheitskompetenz einen höheren ungedeckten Informationsbedarf haben. Insbesondere hinsichtlich Nebenwirkungen und medikamentöser Behandlung zeigt sich ein erheblicher Informationsbedarf, der im Zeitverlauf noch steigt. Abstract

07/2016. System der zertifizierten Krebszentren in der Einleitung zur deutschen Ausgabe des „Onko-Harrison“ vorgestellt.

Der Beitrag beschreibt die Systematik der zertifizierten Krebszentren in Deutschland und ihre Rolle bei der fortwährenden Qualitätsverbesserung für die Versorgung krebskranker Patienten.

07/2016. Überlegungen zur Weiterentwicklung der Integration medizinischer Leitlinien in den Versorgungsalltag als Review und Konzeptvorschlag in der GebFra erschienen.

Der Artikel stellt die Vision von „Living Guidelines 2.0“ dar, wonach Leitlinienentwicklung, deren Implementierung und die daran anschließende Wissensgenerierung immer enger zusammenwachsen. Mehr

06/2016. Befragung von Sozialarbeitern im Gesundheitswesen - Teil III erschienen.

Die Veröffentlichung stellt die sozialarbeiterischen Beratungsinhalte bei onkologischen Patienten im Vergleich zu Inhalten bei nicht-onkologischen Patienten dar. Vertiefend werden die Unterschiede der Beratung in Akut- und Rehabilitationskliniken betrachtet.

06/2016. Beitrag zur Qualitäts- und Kostendiskussion in der Krebsversorgung im Gynäkologen veröffentlicht.

Der Artikel stellt die Rolle des Nationalen Krebsplans in der Diskussion um die Weiterentwicklung von Versorgungsqualität und Allokation der Mittel dar, zeigt ferner, welche Vorteile Zentren als sektorenübergreifende Netzwerke für die Versorgung von Krebspatienten bringen können und welche Ansatzpunkte die Zertifizierung zur Verbesserung der Versorgungsqualität bietet. Hier geht’s zum Abstract: http://link.springer.com/article/10.1007/s00129-016-3882-5

05/2016. Ergebnisse einer Befragung von Darmkrebszentrumskoordinatoren zur Studienaktivität in der Zeitschrift für Gastroenterologie veröffentlicht.

Klinische und Versorgungsstudien sind für die Verbesserung der Patientenversorgung maßgeblich. Die Initiierung klinischer Studien und der Einschluss von Patientinnen und Patienten stellen viele Krankenhäuser allerdings vor Probleme. Der Beitrag untersucht am Beispiel einer Befragung von Darmkrebszentrumskoordinatoren die hemmenden und fördernden Faktoren einer Studienbeteiligung. Besonders hervorgehoben werden die mangelnde Kenntnis der Bevölkerung über Studien und eine insgesamt zu geringe Zahl geeigneter Studien. Abstract

04/2016. Bereich Zertifizierung der DKG beteiligt sich an Konsensstatement der Arbeitsgruppe Organisationsbezogene Versorgungsforschung des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF).

Der Aufsatz beschreibt Nutzen, Voraussetzungen und Beispiele der Durchführung von Mehrebenenanalysen in der Versorgungsforschung und bietet damit eine Orientierungshilfe für alle, die sich dieser wichtigen Methode nähern wollen. Die Autoren sind Mitglieder der Arbeitsgruppe Organisationsbezogene Versorgungsforschung des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF). Link zum Abstract

04/2016. Der zweite der Serie von drei kurzen Beiträgen zu einer Befragung von Sozialarbeitern im Gesundheitswesen ist nun veröffentlicht.

Der Artikel berichtet über Belastungen und Ressourcen (z. B. Sozialkapital, Vereinbarkeit Arbeit-Privatleben) von Sozialarbeitern im Gesundheitswesen, zeigt Unterschiede zwischen den verschiedenen Arbeitsfeldern auf und vergleicht die Ergebnisse mit denen anderer Berufsgruppen.

02/2016. Überblick zum aktuellen Stand des Zertifizierungssystems im Ärzteblatt – Perspektiven der Onkologie erschienen.

Der Artikel gibt einen kurzen Überblick über das Zertifizierungssystem der DKG, den Ablauf der Zertifizierung und aktuelle Entwicklungen.

02/2016. Befragung von Sozialarbeitern im Gesundheitswesen

Der Artikel berichtet über unterschiedliche fallbezogene und nicht-fallbezogene Tätigkeiten in der Beratung durch Sozialarbeiter im Gesundheitswesen und zeigt Unterschiede zwischen den verschiedenen Arbeitsfeldern auf.

Zertifizierungs-News 2015

12/2015. PIAT study: Association between health literacy and fear of cancer progression in elderly women newly diagnosed with breast cancer over time

Inadequate and problematic health literacy levels were shown to be significantly associated with higher levels of fear of cancer progression in a sample of elderly patients from certified breast cancer centres. Link to abstract

11/2015. Deutschsprachige Veröffentlichung zum aktuellen Jahresbericht der DKG-zertifizierten Prostatakrebszentren

Der Artikel beschreibt die Entwicklung und Erhebung der Kennzahlen und stellt eine Auswahl der Ergebnisse aus dem aktuellen Jahresbericht der DKG-zertifizierten Prostatakrebszentren vor. Link zum Abstract

11/2015. Artikel zu den DKG-Anforderungen für Organkrebszentren

Vor dem Hintergrund aktueller nationaler und europäischer Entwicklungen stellt die Publikation zukünftige Perspektiven des Zertifizierungssystems vor, beispielsweise die Erhebung von patientenberichteten Ergebnissen (sog. „PROs“) und die Zusammenarbeit mit legislativen Qualitätssicherungssystemen. Link zum Abstract

10/2015. Zertifizierte Zentren nehmen an der von der Movember Foundation finanzierten Prostate Cancer Outcomes Studie teil

24 DKG-zertifizierte Prostatakrebszentren aus Deutschland und der Schweiz werden an der von der Movember Foundation (https://de.movember.com/) geförderten Studie zur Ergebnisqualität bei der Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms teilnehmen. In dieser internationalen Studie werden Daten über klinische und von Patienten berichtete Ergebnisse in den teilnehmenden Zentren gesammelt und mit denen aus Krankenhäusern in anderen Ländern wie Australien, den Niederlanden und den USA verglichen. Ziel der Studie ist es, die Versorgung von Patienten mit Prostatakrebs weltweit verbessern. Die Aktivitäten der deutschen Zentren werden gemeinsam von der Deutschen Krebsgesellschaft, OnkoZert, dem Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs und dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe koordiniert

10/2015. Artikel zur Versorgungsqualität in zertifizierten Prostatakrebszentren

This paper describes the PCC certification program, quality indicators (QI) that are reported during certification, as well as changes over time and correlates of QI fulfillment. More

10/2015. Artikel zum Beitrag zertifizierter Zentren zur Evaluation onkologischer Leitlinien online

Der Artikel beschreibt, wie die im Zertifizierungssystem erhobenen Kennzahlen und die Begründungen für Abweichungen zur Evaluation der Leitlinien beitragen. Link zum Abstract

10/2015. Artikel zur Nutzung von Studienregistern in der Onkologie online

Der Artikel stellt den Zweck von Studienregistern in der Onkologie dar und diskutiert vor dem Hintergrund des Nationalen Krebsplans zwei für die Onkologie relevante Register, die StudyBox und das Deutsche Register Klinischer Studien (DRKS). Link zum Abstract

10/2015. Artikel zu den fachlichen Anforderungen für Prostatakrebszentren online

Der Artikel in 'Der Urologe' gibt einen Überblick über die aktuellen Zertifizierungsanforderungen, den Ablauf des Zertifizierungsverfahrens und den Nutzen der Zertifizierung für Versorger und Patienten. Link zum Abstract

10/2015. Gemeinsamer Workshop von ADT und Deutscher Krebsgesellschaft

Im September 2015 fand zum zweiten Mal ein gemeinsamer Workshop von DKG und ADT statt. Der Workshop stand unter dem Thema: „Abbildung der Ergebnisqualität auf Grundlage der Kennzahlen von Organkrebszentren und Onkologischen Zentren durch Klinische Krebsregister“. Alle Beiträge und Dokumente finden Sie hier.

09/2015. Jahresbericht 2015 der zertifizierten Kopf-Hals-Tumorzentren ist online

Lesen Sie mehr über die Qualität der zertifizierten Kopf-Hals-Tumor-Zentren.

09/2015. Jahresbericht 2015 der zertifizierten Pankreaskarzinomzentren verfügbar

Lesen Sie mehr über die Qualität der zertifizierten Pankreaskarzinomzentren.

07/2015. Coaching-Angebot für zertifizierte Darmkrebszentren

07/2015. Jahresbericht 2015 der Lungenkrebszentren verfügbar

Lesen Sie mehr über die Qualität der zertifizierten Lungenkrebszentren.

07/2015. Jahresbericht 2015 der Hautkrebszentren ist veröffentlicht

Lesen Sie mehr über die Qualitätsentwicklung der zertifizierten Hautkrebszentren.

07/2015. Fortbildungs-Modul „Abbildung der Ergebnisqualität auf Grundlage der Kennzahlen von Organkrebszentren und Onkologischen Zentren durch Klinische Krebsregister“

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren e.V. (ADT) und die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) laden am 22.09.2015  in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr zum Fortbildungs-Modul „Abbildung der Ergebnisqualität auf Grundlage der Kennzahlen von Organkrebszentren und Onkologischen Zentren durch Klinische Krebsregister“ ein.

07/2015. Additional results of the PIAT study: Information needs after initial treatment of breast cancer patients

After a short hospital stay of just some days follows long-term outpatient care for breast cancer patients. The publication describes the information needs of breast cancer outpatients and to get in touch with aspects of health literacy, as well as contact various health care workers. More

07/2015. Jahresbericht 2015 der Brustkrebszentren ist online.

Lesen Sie mehr über die Entwicklung der zertifizierten Brustkrebszentren.

06/2015. PIAT study: The influence of health literacy on Information needs among women newly diagnosed with breast cancer

PIAT is a prospective multicenter cohort study in which patients were asked about their information needs at 3 assessment points: postoperatively, after 10 weeks, and after 40 weeks. The present analysis aimed to identify information needs and aspects of health literacy in women of working age newly diagnosed with breast cancer. More

06/2015. Jahresbericht 2015 der Prostatakrebszentren ist online.

Lesen Sie mehr über die Entwicklung der zertifizierten Prostatakrebszentren.

06/2015. Jahresbericht 2015 der Neuroonkologischen Zentren online

Lesen Sie mehr über die aktuelle Entwicklung der zertifizierten Neurooonkologischen Zentren.

05/2015. Neuer Artikel "Hochwertige Versorgung von Krebspatienten unter deutschen Strukturvorgaben"

Der Artikel beschreibt die Qualitätsentwicklung in der Onkologie und erklärt, wie die verschiedenen Bereiche dabei zuammenwirken. Mehr

05/2015. StudyBox – Förderung durch das Bundesgesundheitsministerium

Um eine effiziente onkologische Behandlung sicherzustellen (Handlungsfeld 3 des Nationalen Krebsplans) sind das Wissen und die Erkenntnisse aus guten klinischen und Versorgungsstudien erforderlich. Regelmäßig wird allerdings auf eine nicht ausreichende Zahl von Studien und auf den zahlenmäßig unbefriedigenden Einschluss von Patientinnen und Patienten in Studien oder deren unzureichende Qualität hingewiesen.

Um die Studienaktivität im Zertifizierungssystem zu erhöhen, hat OnkoZert gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft die Online-Plattform StudyBox entwickelt, die der Auflistung und Beschreibung der in Planung befindlichen und laufenden Studien in den zertifizierten Zentren dient. In der StudyBox registrierte Studien werden einem Begutachtungsverfahren unterzogen. Leistungserbringer, Patient(inn)en und deren Angehörige können sich so über aktuelle qualitätsgesicherte Studien informieren.

Die Evaluation der StudyBox wird vom Bundesministerium für Gesundheit über einen Zeitraum von 24 Monaten gefördert.

05/2015. Artikel zu Informationsbedürfnissen und Informationsprozessen in zertifizierten Brustkrebszentren

Der Artikel stellt erste Ergebnisse zur PIAT-Studie vor, die im Rahmen des Nationalen Krebsplans vom Bundesgesundheitsministerium gefördert wurde.

04/2015. Article: "Social service counseling in cancer centers certified by the German Cancer Society"

This article reports on the task of social workers in German cancer care and on the proportion of patients receiving social services counseling in certified cancer centers. More

04/2015. Jahresberichte 2015

Lesen Sie mehr über die aktuelle Entwicklung der zertifizierten Darmkrebszentren und Onkologischen Zentren in den Jahresberichten 2015. Mehr

04/2015. Artikel zur Versorgungsqualität in zertifizierten Lungenkrebszentren

Der Artikel stellt das DKG-Zertifizierungsprogramm für Lungenkrebszentren vor und berichtet über Ergebnisse von 18 Kennzahlen, die im Rahmen der Zertifizierung erhoben werden. Mehr

02/2015. Kapitel zur Versorgungsqualität in der Onkologie im neuen Krankenhausreport

Daten aus den Krebsregistern liefern deutliche Hinweise darauf, dass die Behandlungsqualität in zertifizierten Zentren besser ist als außerhalb dieser Strukturen. Die Daten zeigen außerdem, dass bei ausschließlicher Versorgung durch zertifizierte Zentren nur sehr wenige Patienten längere Fahrtzeiten auf sich nehmen müssten.

02/2015. Article "Reporting program for cancer care quality indicators"

This article in the Journal of Oncology Practice introduces the reporting system in certified centers, describes the interaction of medical guidelines and certification, and emphasizes the role of quality indicators for benchmarking processes. More

02/2015. Article "The health-literate health care organization 10 item questionnaire (HLHO-10): Development and validation."

In 2012, Brach et al. introduced the concept of health-literate health care organizations (HLHOs) to describe the organizational context of care. This paper in BMC Health Services Research presents an instrument for validating HLHOs. More

01/2015. Artikel "Zertifizierungsprogramm für Gynäkologische Dysplasie-Sprechstunden"

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie (AG CPC), der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. (AGO) und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) ein neues Zertifizierungssystem für Gynäkologische Dysplasie-Sprechstunden/Einheiten etabliert.