Hannah Lange
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Mehr als ein Drittel der Krebsneuerkrankungen in Deutschland betreffen Personen im erwerbsfähigen Alter. Der Verbleib und die Rückkehr in das Arbeitsleben mit oder nach der Erkrankung stellen Betroffene oft vor Herausforderungen. In Krebsberatungsstellen (KBS) erhalten Patient*innen und ihre Angehörigen eine psychosoziale Beratung in allen Phasen ihrer Erkrankung. Bisher konnten Fragen zur beruflichen Wiedereingliederung nur begrenzt in den Beratungsprozess einfließen. Im Rahmen des CARES Projektes wurden Berater*innen der Krebsberatungsstellen zu Berufslots*innen fortgebildet, die Ratsuchende intensiviert zur Rückkehr in das Arbeitsleben beraten.
Das Ziel von QV-CARES ist es, die während der CARES-Studie entwickelte intensivierte und bedürfnisorientierte Begleitung zur Rückkehr in die Erwerbstätigkeit in Krebsberatungsstellen zu verstetigen, dabei verstärkt auf schwer erreichbare Zielgruppen einzugehen und das Angebot im Sinne einer begleitenden Versorgungsforschung fortlaufend zu evaluieren. Dazu wird das bestehende Curriculum für das Weiterbildungsprogramm der Berufslots*innen auf Grundlage von quantitativen und qualitativen Datenerhebungen erweitert, Anforderungen für Berufslots*innen in KBS formuliert und ein Online-Tool zur langfristigen Datenerhebung eingeführt. Mit Ende des Projekts soll eine dauerhafte Qualitätsentwicklungsstruktur für berufliche Wiedereingliederung in Anlehnung an bereits bestehende Qualitätsverbünde für KBS bestehen.
Oktober 2024 – Dezember 2025/ab 2026: unbefristet
Hannah Lange
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Sophie Schellack
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Dr. rer. medic. Clara Breidenbach
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
voraussichtlich wieder erreichbar ab Februar 2026
PD Dr. rer. medic. Christoph Kowalski
Abteilungsleiter
(2024) Rückkehr in das Erwerbsleben nach Krebs – eine systematische Übersichtsarbeit zu Prädiktoren in Deutschland Thieme E-Journals - Die Rehabilitation 63, 229-237. (Review) doi:10.1055/a-2300-3524
(2025) Schwer erreichbare Zielgruppen in der psychosozialen Krebsberatung Forum (40), 253-256. doi:10.1007/s12312-025-01465-7