PCO-FOCUS

Entwicklung einer KI-basierten Vorhersage zur Beurteilung von Kontinenz- und Sexualfunktion nach Prostatakrebsbehandlungen

Das Projekt PCO-FOCUS basiert auf der „Prostate Cancer Outcomes“-Studie (kurz: PCO-Studie). Es werden KI-basierte Modelle entwickelt, um das Risiko von Harninkontinenz und sexuellen Funktionsstörungen bei Prostatakrebspatienten nach der Behandlung vorherzusagen. Um die Daten der PCO-Studie hierfür nutzen zu können, wird im Projekt zunächst ein synthetischer Datensatz der PCO-Daten erstellt. Dieser Datensatz ermöglicht die Entwicklung von Modellen für Vorhersagen, ohne dass die Originaldaten genutzt werden müssen. Anschließend wird das finale Modell anhand des Originaldatensatzes in einer sicheren Verarbeitungsumgebung erstellt. Die Modellergebnisse für die personalisierte Vorhersage werden anschließend in eine webbasierte Anwendung übertragen. Durch Usability-Tests mit medizinischem Fachpersonal und Betroffenen wird die Benutzerfreundlichkeit geprüft und iterativ verbessert.

Laufzeit

Oktober 2025 - März 2026

Beteiligungen

Einrichtungen

  • Onkologische Versorgungsforschung mit Schwerpunkt digitale Medizin, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Centrum für Integrierte Onkologie Düsseldorf (CIO-D), Universitätsklinikum Düsseldorf, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Klinisches Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Centrum für Integrierte Onkologie Düsseldorf (CIO-D), Universitätsklinikum Düsseldorf, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Deutsche Krebsgesellschaft
  • Bundesverband Prostata Selbsthilfe
  • Maastro Clinic Maastricht, Niederlande

Förderung

  • Bundesministerium Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Förderkennzeichen: 01KD25021

Mitarbeitende

Johannes Soff

Johannes Soff

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Jun.-Prof. Dr. Nora Tabea Sibert

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und ärztliche Referentin

PD Dr. rer. medic. Christoph Kowalski

PD Dr. rer. medic. Christoph Kowalski

Abteilungsleiter