Tests können helfen, unnötige Chemotherapien bei frühem Brustkrebs zu vermeiden

Professor Jackisch, Chefarzt des Offenbacher Klinikums für Gynäkologie und Geburtshilfe, stellt die aus seiner Sicht wichtigsten Themen des Brustkrebskongresses in San Antonio 2014 vor. Dazu gehören Neuigkeiten zur neoadjuvanten Behandlung, d. h. zur bereits vor einer Operation eingesetzten Chemo- oder antihormonellen Therapie. Außerdem werde mehr und mehr versucht, unnötige Chemotherapien im frühen Erkrankungsstadium zu vermeiden und bei metastasiertem Brustkrebs lässt sich die Wirksamkeitsdauer einer antihormonellen Therapie durch die Kombination mit anderen Medikamenten verlängern.

Eines sei jedoch bei all den Neuentwicklungen sehr wichtig: Wenn neue Therapieformen entstehen, müssen diese erst ausreichend getestet werden. "Wir brauchen ein stärkeres Bewusstsein für die Teilnahme an klinischen Studien", sagt Prof. Jackisch. "Nur wenn viele Patientinnen bereit sind mitzuhelfen, können neue Entwicklungen möglichst schnell in die tägliche Praxis übertragen werden." Lange vor der Einführung im Praxisalltag können diese Patientinnen außerdem von innovativen Therapien profitieren. 

Interview mit Prof. Christian Jackisch vom Brustkrebskongress in San Antonio 2014

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Patientinnen können helfen, neue Therapien zu entwickeln.mp4

Letzte inhaltliche Aktualisierung: 17.12.2014

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Aktualisiert am: 21.11.2017 17:21