Deutsches Forschungsprojekt soll Behandlung von Hirnmetastasen bei Brustkrebs verbessern helfen

Auch Patientinnen mit bereits metastasiertem Brustkrebs können heute immer besser behandelt werden. Ein großes Problem stellen jedoch Hirnmetastasen dar, die in den letzten Jahren aufgrund des längeren Überlebens der Betroffenen häufiger beobachtet werden. Prof. Volkmar Müller, Brustkrebsexperte vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, stellte auf dem weltgrößten Brustkrebskongress in San Antonio, USA, im Dezember 2014 ein deutsches Projekt zum Thema Hirnmetastasen vor. In einem Register sollen die Erkrankungsverläufe von Brustkrebs-Patientinnen mit Hirnmetastasen zusammengetragen werden. Außerdem sind wissenschaftliche Studien an Tumorgewebe geplant, um die Ursachen für die Entstehung von Hirnmetastasen zu erforschen – mit dem Ziel, die Behandlung betroffener Patientinnen zu verbessern und möglicherweise die Gefahr der Entstehung von Hirnmetastasen eines Tages senken zu können.

Informationen zum Register finden sich auf der Website der German Breast Group unter: http://www.germanbreastgroup.de/studien/palliativ/bmbc

Interview mit Prof. Volkmar Müller vom Brustkrebskongress in San Antonio 2014

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Tumorregister für Hirnmetastasen bei Brustkrebs.mp4

Letzte inhaltliche Aktualisierung: 17.12.2014

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Aktualisiert am: 21.07.2017 16:59