Genetisch veränderte Killerzellen bekämpfen Leukämien und Lymphome

Eine völlig neue Therapie ist nun nach 30 Jahren Forschung endlich beim Patienten angekommen: Auf dem Jahrestreffen der Amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie wurden Immuntherapien gegen Leukämien und Lymphome präsentiert, bei denen Zellen vom Patienten entnommen, im Reagenzglas genetisch zu „Killerzellen“ verändert und danach zurückimplantiert werden. „Achtzig Prozent aller Patienten profitieren von dieser Therapie – sogar diejenigen, bei denen Chemotherapien und Stammzelltransplantationen nicht geholfen haben“, freut sich Prof. Niederwieser, Leiter der Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie des Universitätsklinikums Leipzig.

Noch dürfen diese Therapien zwar nicht in der täglichen Praxis eingesetzt werden. Aber ab Mitte 2015, so schätzt Prof. Niederwieser, können Patienten in Europa in entsprechende Studien eingebunden werden und so schon von dieser bahnbrechenden Neuentwicklung profitieren.

Interview mit Prof. Dietger Niederwieser vom Jahreskongress der Amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie (ASH) 2014

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Genetisch veränderte Zellen bekämpfen Leukämie.mp4

Letzte inhaltliche Aktualisierung: 09.12.2014

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Aktualisiert am: 17.08.2017 17:03