Verstopfung als Nebenwirkung einer Krebstherapie

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Bei einer Tumorerkrankung kann es zu Verstopfung (Obstipation) kommen. Darunter wird eine schwierige Passage von geringen und harten Stuhlmengen bezeichnet. Wenn in drei Monaten jeder vierte Stuhlgang mit hartem Stuhl verläuft, die Entleerung nur unvollständig gelingt und es zu weniger als drei Stuhlentleerungen pro Woche kommt, sprechen Mediziner von Verstopfung.

Die Tumorerkrankung selbst, aber auch ihre Therapien können Verstopfung verursachen. Da diese Therapien lebensrettend sind und Tumorbeschwerden lindern, sollte eine Verstopfung jedoch nicht dazu führen, sie abzubrechen. Zahlreiche Maßnahmen wie ausreichende Flüssigkeitszufuhr, körperliche Aktivität und ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst und Gemüse können die Beschwerden bessern. Auch Abführmittel können eingenommen werden. Dies sollte allerdings in Absprache mit dem Arzt erfolgen.

 

Ernährungstipps bei Verstopfung

  • Viel trinken, mindestens zwei Liter pro Tag.
  • Morgens auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit etwas Milchzucker trinken.
  • Essen Sie reichliche Ballaststoffe (zum Bespiel Vollkornbrot und Hülsenfrüchte, frisches Gemüse. Steigern Sie die Menge langsam, um Blähungen und Durchfall zu vermeiden.
  • Lebensmittel die milchsauer vergoren sind, sind empfehlenswert zum Beispiel: Joghurt, Sauerkraut oder Sauerkrautsaft
  • Vermeiden Sie stopfende Speisen, wie Kakao, bittere Schokolade, pürierter Apfel, pürierte Banane oder schwarzen Tee, der lange gezogen hat.
  • Manchmal kann es vier bis acht Wochen dauern, bis eine Ernährungsumstellung wirkt. Also verlieren Sie nicht den Mut!

 

Fachliche Beratung
Kommission "Ernährung und Krebs" 
der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

(red)


Quellen:
[1] K.S. Zänker, N. Becker: Primäre Prävention, in: H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2005, S. 279-306
[2] M.E. Heim, J. Arends: Kachexie, Anorexie und Ernährung, in: H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006, S. 2180-2191
[3] H.K. Biesalski, G. Zürcher, K.-W. Jauch, V. Beck (Redaktion): Ernährung und Krebs, in: Der Onkologe, Band 14, Heft 1, Januar 2008, S. 7-64
[4] Deutsche Krebshilfe, Blaue Ratgeber, Ernährung bei Krebs, Stand 11/2015 https://www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/046_0115.pdf

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 20.04.2017

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Aktualisiert am: 22.08.2017 16:14


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Hier finden Sie … deutsch englisch Verstopfung als Nebenwirkung einer Krebstherapie Quelle: © Robert Kneschke - fotolia.com Bei einer Tumorerkrankung kann es zu Verstopfung (Obstipation) kommen. Darunter wird eine schwierige Passage von geringen und harten Stuhlmengen bezeichnet. Wenn in drei Monaten jeder vierte Stuhlgang mit hartem Stuhl verläuft, die Entleerung nur unvollständig gelingt und es zu weniger als drei Stuhlentleerungen pro Woche kommt, sprechen Mediziner von Verstopfung. Die Tumorerkrankung selbst, aber auch ihre Therapien können Verstopfung verursachen. Da diese Therapien lebensrettend sind und Tumorbeschwerden lindern, sollte eine Verstopfung jedoch nicht dazu führen, sie abzubrechen. Zahlreiche Maßnahmen wie ausreichende Flüssigkeitszufuhr, körperliche Aktivität und ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst und Gemüse können die Beschwerden bessern. Auch Abführmittel können eingenommen werden. Dies sollte allerdings in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Ernährungstipps bei Verstopfung Viel trinken, mindestens zwei Liter pro Tag. Morgens auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit etwas Milchzucker trinken. Essen Sie reichliche Ballaststoffe (zum Bespiel Vollkornbrot und Hülsenfrüchte, frisches Gemüse. Steigern Sie die Menge langsam, um Blähungen und Durchfall zu vermeiden. Lebensmittel die milchsauer vergoren sind, sind empfehlenswert zum Beispiel: Joghurt, Sauerkraut oder Sauerkrautsaft Vermeiden Sie stopfende Speisen, wie Kakao, bittere Schokolade, pürierter Apfel, pürierte Banane oder schwarzen Tee, der lange gezogen hat. Manchmal kann es vier bis acht Wochen dauern, bis eine Ernährungsumstellung wirkt. Also verlieren Sie nicht den Mut! Fachliche Beratung Kommission \"Ernährung und Krebs\" der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (red) Quellen: [1] K.S. Zänker, N. Becker: Primäre Prävention, in: H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2005, S. 279-306 [2] M.E. Heim, J. Arends: Kachexie, Anorexie und Ernährung, in: H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006, S. 2180-2191 [3] H.K. Biesalski, G. Zürcher, K.-W. Jauch, V. Beck (Redaktion): Ernährung und Krebs, in: Der Onkologe, Band 14, Heft 1, Januar 2008, S. 7-64 [4] Deutsche Krebshilfe, Blaue Ratgeber, Ernährung bei Krebs, Stand 11/2015 https://www.krebshilfe.de/fileadmin/Downloads/PDFs/Blaue_Ratgeber/046_0115.pdf Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 20.04.2017 Mehr zum Thema Supportivtherapie: Quelle: © Robert Kneschke - fotolia.com Völlegefühl Unter Völlegefühl empfindet der Patient meist einen geblähten und vorgewölbten Bauch. Hier finden Sie Informationen zur Behandlung. Weiterlesen Völlegefühl Themen: Chemotherapie Supportivtherapie Leben mit Krebs Quelle: © tibanna79 - fotolia.com Übelkeit und Erbrechen Die Symptome Übelkeit und Erbrechen sind eine häufige Komplikation bei Tumorerkrankungen. 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#5 system/modules/core/controllers/FrontendIndex.php(285): Contao\PageRegular->generate(Object(Contao\PageModel), true)
#6 index.php(20): Contao\FrontendIndex->run()
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