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Ursachen und Symptome

Frau hält sich Hände an den Kopf, Quelle: © BVDC - fotolia.com
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Die Ursachen für das Multiple Myelom sind weitgehend ungeklärt. Im Gegensatz zu den anderen Non-Hodgkin-Lymphomen konnte bislang kein Zusammenhang mit Virusinfektionen oder Immunschwäche festgestellt werden. Verschiedene Umweltfaktoren wie radioaktive Strahlung oder Pestizide werden als mögliche Mit-Verursacher des Multiplen Myeloms noch diskutiert. 

Die Erkrankung tritt in bestimmten Familien gehäuft auf, was auf eine erbliche Komponente hinweist. Dennoch ist sie keine Erbkrankheit im engeren Sinne.

Die initialen Symptome beim Multiplen Myelom sind unspezifisch, z.B. treten Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß, Gewichtsverlust und erhöhte Temperaturen auf. Bei den meisten Patienten macht sich die Krankheit durch Knochenschmerzen, überwiegend im Rücken, den Rippen und den langen Röhrenknochen bemerkbar. Von den ersten Krankheitssymptomen bis hin zur Diagnosestellung vergehen oft mehrere Monate.

Weitere mögliche Symptome sind eine erhöhte Infektanfälligkeit, Blutarmut, Luftnot bei Belastung, Kopfschmerzen sowie eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion mit und ohne Wassereinlagerungen (Ödemen). Wiederholt berichten Patienten von schäumendem Urin, der durch eine vermehrte Ausscheidung von Eiweiß bei der Krankheit zustande kommt. Des Weiteren weist ein Teil der Patienten erhöhte Kalziumwerte im Blut auf.

 

(red)

Quellen:
[1] DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. Multiples Myelom Leitlinie. Stand September 2013. Online verfügbar unter: http://www.dgho-onkopedia.de/de/onkopedia/leitlinien/multiples-myelom. Abgerufen am 19.12.2017.
[2] DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. Leitlinie Multiples Myelom für Patienten. Stand September 2013. https://www.dgho-onkopedia.de/de/mein-onkopedia/leitlinien/multiples-myelom. Zuletzt abgerufen am 19.12.2017.
[3] H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006
[4] Rajkumar, S.V., Dimopoulos, M.A., Palumbo, A., Blade, J., Merlini, G., Mateos, M.V., Kumar, S., Hillengass, J., Kastritis, E., Richardson, P., Landgren, O., Paiva, B., Dispenzieri, A., Weiss, B., LeLeu, X., Zweegman, S., Lonial, S., Rosinol, L., Zamagni, E., Jagannath, S., Sezer, O., Kristinsson, S.Y., Caers, J., Usmani, S.Z., Lahuerta, J.J., Johnsen, H.E., Beksac, M., Cavo, M., Goldschmidt, H., Terpos, E., Kyle, R.A., Anderson, K.C., Durie, B.G., Miguel, J.F. (2014) International Myeloma Working Group updated criteria for the diagnosis of multiple myeloma. Lancet Oncol. 15(12):e538-e548

 

Fachliche Beratung:
Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt
Universitätsklinikum Heidelberg

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 19.12.2017

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Aktualisiert am: 23.02.2018 14:29


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Ursachen und Symptome Quelle: © BVDC - fotolia.com Die Ursachen für das Multiple Myelom sind weitgehend ungeklärt. Im Gegensatz zu den anderen Non-Hodgkin-Lymphomen konnte bislang kein Zusammenhang mit Virusinfektionen oder Immunschwäche festgestellt werden. Verschiedene Umweltfaktoren wie radioaktive Strahlung oder Pestizide werden als mögliche Mit-Verursacher des Multiplen Myeloms noch diskutiert. Die Erkrankung tritt in bestimmten Familien gehäuft auf, was auf eine erbliche Komponente hinweist. Dennoch ist sie keine Erbkrankheit im engeren Sinne. Die initialen Symptome beim Multiplen Myelom sind unspezifisch, z.B. treten Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß, Gewichtsverlust und erhöhte Temperaturen auf. Bei den meisten Patienten macht sich die Krankheit durch Knochenschmerzen, überwiegend im Rücken, den Rippen und den langen Röhrenknochen bemerkbar. Von den ersten Krankheitssymptomen bis hin zur Diagnosestellung vergehen oft mehrere Monate. Weitere mögliche Symptome sind eine erhöhte Infektanfälligkeit, Blutarmut, Luftnot bei Belastung, Kopfschmerzen sowie eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion mit und ohne Wassereinlagerungen (Ödemen). Wiederholt berichten Patienten von schäumendem Urin, der durch eine vermehrte Ausscheidung von Eiweiß bei der Krankheit zustande kommt. Des Weiteren weist ein Teil der Patienten erhöhte Kalziumwerte im Blut auf. (red) Quellen: [1] DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. Multiples Myelom Leitlinie. Stand September 2013. Online verfügbar unter: http://www.dgho-onkopedia.de/de/onkopedia/leitlinien/multiples-myelom. Abgerufen am 19.12.2017. [2] DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. Leitlinie Multiples Myelom für Patienten. Stand September 2013. https://www.dgho-onkopedia.de/de/mein-onkopedia/leitlinien/multiples-myelom. Zuletzt abgerufen am 19.12.2017. [3] H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006 [4] Rajkumar, S.V., Dimopoulos, M.A., Palumbo, A., Blade, J., Merlini, G., Mateos, M.V., Kumar, S., Hillengass, J., Kastritis, E., Richardson, P., Landgren, O., Paiva, B., Dispenzieri, A., Weiss, B., LeLeu, X., Zweegman, S., Lonial, S., Rosinol, L., Zamagni, E., Jagannath, S., Sezer, O., Kristinsson, S.Y., Caers, J., Usmani, S.Z., Lahuerta, J.J., Johnsen, H.E., Beksac, M., Cavo, M., Goldschmidt, H., Terpos, E., Kyle, R.A., Anderson, K.C., Durie, B.G., Miguel, J.F. (2014) International Myeloma Working Group updated criteria for the diagnosis of multiple myeloma. Lancet Oncol. 15(12):e538-e548 Fachliche Beratung: Prof. Dr. Hartmut Goldschmidt Universitätsklinikum Heidelberg Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 19.12.2017 Weitere Basisinformationen zum Multiplen Myelom: Quelle: © Minerva Studio - fotolia.com Diagnose des Multiplen Myelom Zu den wichtigsten Untersuchungen gehören Blut- und Urinkontrollen, bildgebende Verfahren sowie die Untersuchung von Knochenmarkproben aus dem Beckenkamm. Hier finden Sie wichtige Informationen zur Diagnose des Multiplen Myeloms. Weiterlesen Diagnose des Multiplen Myelom Themen: Multiples Myelom Hämatologische Onkologie Bildgebung Quelle: © Juan Gaertner - fotolia.com Anatomie und Funktion des lymphatischen Systems Das lymphatische System ist kein einzelnes Organ, sondern mit seinen Funktionen und Zellen über den ganzen Körper verteilt. Hier erfahren Sie mehr. 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#3 system/modules/core/classes/FrontendTemplate.php(124): Contao\FrontendTemplate->addToSearchIndex()
#4 system/modules/core/pages/PageRegular.php(190): Contao\FrontendTemplate->output(true)
#5 system/modules/core/controllers/FrontendIndex.php(285): Contao\PageRegular->generate(Object(Contao\PageModel), true)
#6 index.php(20): Contao\FrontendIndex->run()
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