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Ernährungsempfehlungen bei Kolostomie (künstlicher Ausgang des Dickdarms)

Die Hauptaufgabe des Dickdarms besteht darin, den dünnflüssigen und wasserhaltigen Darminhalt einzudicken und gleichzeitig neben Wasser auch bestimmte Elektrolyte in den Körper aufzunehmen. Der größte Teil aller Nährstoffe ist allerdings schon im Dünndarm verstoffwechselt worden. Je nach Lage des Dickdarmstomas hat der Stuhl eine unterschiedliche Konsistenz. Fand die Kolostomie im Endbereich des Darms statt, nimmt der Stuhl häufig nach einiger Zeit wieder seine ursprüngliche, feste Form an. Musste der Dickdarm fast gänzlich entfernt werden, so können individuell ganz unterschiedliche Beschwerden ausgelöst werden. Wesentlich zu beachten ist dann, dass dann die Funktion des Stuhleindickens fehlt und der Wasserverlust erheblich sein kann. Dieser Wasserverlust kann durch Aufnahme von Glucose (Traubenzucker z.B. in Getränken) zum Teil verringert werden.

Auch beim Kolostoma muss auf die Auswirkungen einer eventuell bestehenden Laktoseintoleranz hingewiesen werden. Wie im Kapitel „Ileostomie“ bereits beschrieben, führt das Fehlen oder nicht ausreichende Vorhandensein des Enzyms „Laktase“ zu einem mangelhaften Abbau an Milchzucker. Der Abbau muss von den Bakterien im Dickdarm übernommen werden und hat einen sauren, mit Gasblasen durchsetzten, dünnflüssigen Stuhl zur Folge.


Fachliche Beratung
Elisabeth Gutzmann
Ernährungsberaterin / Diätassistentin

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 28.02.2017

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Aktualisiert am: 25.05.2017 17:35


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Ernährungsempfehlungen bei Kolostomie (künstlicher Ausgang des Dickdarms) Die Hauptaufgabe des Dickdarms besteht darin, den dünnflüssigen und wasserhaltigen Darminhalt einzudicken und gleichzeitig neben Wasser auch bestimmte Elektrolyte in den Körper aufzunehmen. Der größte Teil aller Nährstoffe ist allerdings schon im Dünndarm verstoffwechselt worden. Je nach Lage des Dickdarmstomas hat der Stuhl eine unterschiedliche Konsistenz. Fand die Kolostomie im Endbereich des Darms statt, nimmt der Stuhl häufig nach einiger Zeit wieder seine ursprüngliche, feste Form an. Musste der Dickdarm fast gänzlich entfernt werden, so können individuell ganz unterschiedliche Beschwerden ausgelöst werden. Wesentlich zu beachten ist dann, dass dann die Funktion des Stuhleindickens fehlt und der Wasserverlust erheblich sein kann. Dieser Wasserverlust kann durch Aufnahme von Glucose (Traubenzucker z.B. in Getränken) zum Teil verringert werden. Auch beim Kolostoma muss auf die Auswirkungen einer eventuell bestehenden Laktoseintoleranz hingewiesen werden. Wie im Kapitel „Ileostomie“ bereits beschrieben, führt das Fehlen oder nicht ausreichende Vorhandensein des Enzyms „Laktase“ zu einem mangelhaften Abbau an Milchzucker. Der Abbau muss von den Bakterien im Dickdarm übernommen werden und hat einen sauren, mit Gasblasen durchsetzten, dünnflüssigen Stuhl zur Folge. Fachliche Beratung Elisabeth Gutzmann Ernährungsberaterin / Diätassistentin Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 28.02.2017 Weitere Basisinformationen zum Darmkrebs: Quelle: © Kzenon - fotolia.com Anus praeter: Der künstliche Darmausgang Ein künstlicher Darmausgang bedeutet zunächst eine große Umstellung, einen normalen Alltag zu führen ist trotzdem möglich. Wir geben Tipps. Weiterlesen Anus praeter: Der künstliche Darmausgang Themen: Darmkrebs Gastrointestinale Tumoren Leben mit Krebs Quelle: © Robert Kneschke - fotolia.com Was ist Darmkrebs? 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