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Nachsorge und Rehabilitation

Die Nachsorge besteht in regelmäßigen frauenärztlichen Kontrolluntersuchungen. Diese finden in den ersten drei Jahren vierteljährlich, in den anschließenden zwei Jahren halb- und daraufhin jährlich statt. Hierbei werden sowohl die Anamnese (Gespräch) als auch eine gynäkologische Untersuchung symptombezogen durchgeführt. Bei verdächtigen Gewebebereichen werden erneute Biopsien entnommen. Treten zwischen zwei Terminen Beschwerden auf, sollte baldmöglichst ein Arzt aufgesucht werden.

Eine vorbeugende Maßnahme gegen den HPV-assoziierten Vulvakrebs ist möglich. Seit 2006 stehen uns prophylaktische Impfstoffe zur Verhinderung von HPV-16/18-Infektionen zur Verfügung. Ein spezifisches Vorsorgeprogramm existiert nicht. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, die regelmäßige Krebsfrüherkennungstermine wahrzunehmen und das Rauchen zu meiden.

Bei der Nachsorge geht es nicht nur um medizinische Untersuchungen, sie beinhaltet auch die Nachbetreuung der Patientin. Die meisten Menschen sind nach einer Krebsbehandlung körperlich und seelisch stark belastet. Im Vordergrund steht die Angst vor einem Rückfall, aber auch der Organverlust wird häufig als schwerwiegend und psychisch belastend empfunden und kann erhebliche Auswirkungen auf Selbstverständnis und Selbstwertgefühl der Frau haben. Die Nachbetreuung soll helfen, die Krankheit zu verarbeiten und die vielfältigen Probleme zu bewältigen, die im Zusammenhang mit einer Tumorerkrankung auftreten. Nützlich kann eine Rehabilitation oder Kur, professionelle Unterstützung zum Beispiel durch Therapeuten oder Krebsberatungsstellen oder die Beteiligung an einer Selbsthilfegruppe sein.

(kvk/red)

Quellen:
[1] Deutsche Krebsgesellschaft, dkg-web.gmbh (Herausgeber), Patientenratgeber gynäkologische Onkologie, 2. Auflage, 2016
[2] Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Vulvakarzinoms und seiner Vorstufen. S2k-Leitlinie. AWMF-Registernummer: 015/059. Version 1.1 (Stand: August 2015)


Fachliche Beratung:
Prof. Dr. Matthias W. Beckmann, Universitätsfrauenklinik Erlangen
Dr. Grit Mehlhorn, Universitätsfrauenklinik Erlangen

 

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 09.02.2017

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Aktualisiert am: 17.11.2017 13:18


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Nachsorge und Rehabilitation Die Nachsorge besteht in regelmäßigen frauenärztlichen Kontrolluntersuchungen. Diese finden in den ersten drei Jahren vierteljährlich, in den anschließenden zwei Jahren halb- und daraufhin jährlich statt. Hierbei werden sowohl die Anamnese (Gespräch) als auch eine gynäkologische Untersuchung symptombezogen durchgeführt. Bei verdächtigen Gewebebereichen werden erneute Biopsien entnommen. Treten zwischen zwei Terminen Beschwerden auf, sollte baldmöglichst ein Arzt aufgesucht werden. Eine vorbeugende Maßnahme gegen den HPV-assoziierten Vulvakrebs ist möglich. Seit 2006 stehen uns prophylaktische Impfstoffe zur Verhinderung von HPV-16/18-Infektionen zur Verfügung. Ein spezifisches Vorsorgeprogramm existiert nicht. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, die regelmäßige Krebsfrüherkennungstermine wahrzunehmen und das Rauchen zu meiden. Bei der Nachsorge geht es nicht nur um medizinische Untersuchungen, sie beinhaltet auch die Nachbetreuung der Patientin. Die meisten Menschen sind nach einer Krebsbehandlung körperlich und seelisch stark belastet. Im Vordergrund steht die Angst vor einem Rückfall, aber auch der Organverlust wird häufig als schwerwiegend und psychisch belastend empfunden und kann erhebliche Auswirkungen auf Selbstverständnis und Selbstwertgefühl der Frau haben. Die Nachbetreuung soll helfen, die Krankheit zu verarbeiten und die vielfältigen Probleme zu bewältigen, die im Zusammenhang mit einer Tumorerkrankung auftreten. Nützlich kann eine Rehabilitation oder Kur, professionelle Unterstützung zum Beispiel durch Therapeuten oder Krebsberatungsstellen oder die Beteiligung an einer Selbsthilfegruppe sein. (kvk/red) Quellen: [1] Deutsche Krebsgesellschaft, dkg-web.gmbh (Herausgeber), Patientenratgeber gynäkologische Onkologie, 2. Auflage, 2016 [2] Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Vulvakarzinoms und seiner Vorstufen. S2k-Leitlinie. AWMF-Registernummer: 015/059. Version 1.1 (Stand: August 2015) Fachliche Beratung: Prof. Dr. Matthias W. Beckmann, Universitätsfrauenklinik Erlangen Dr. Grit Mehlhorn, Universitätsfrauenklinik Erlangen Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 09.02.2017 Weitere Basisinformationen zum Vulvakrebs: Quelle: © New Oncology.de Klassifikation und Krankheitsverlauf von Vulvakrebs Vulvakrebs neigt dazu, invasiv, das heißt über den Entstehungsort hinaus in angrenzende Gewebe und Organe einzuwachsen. Hierbei sind vor allem der Damm (das Gewebe zwischen den großen Schamlippen und dem After), die Harnröhre, die Scheide, der After und der Enddarm betroffen. Weiterlesen Klassifikation und Krankheitsverlauf von Vulvakrebs Themen: Vulvakrebs Gynäkologische Tumoren Quelle: © chagin - fotolia.com Diagnose, Therapie und Krankheitsverlauf bei Vulvakrebs Hier finden Sie wichtige Informationen zu Diagnose, Krankheitsverlauf und Behandlungsmöglichkeiten (insbesondere zur Operation und Chemotherapie) bei Vulvakrebs. 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