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Tumore der oberen Luft- und Speisewege, Kehlkopfkrebs

Wie häufig ist Kehlkopfkrebs?

Bösartige Tumore der oberen Luft- und Speisewege stehen an sechster Stelle der Häufigkeit aller Krebserkrankungen. Hierbei handelt es sich histologisch zu über 90% um Plattenepithelkarzinome, die dadurch charakterisiert sind, dass sie überwiegend in das Lymphknotensystem streuen (lymphogene Metastasierung). Die 5-Jahres-Überlebensrate von im Bereich des Kehlkopfes lokalisierten Tumoren wird abhängig vom Sitz und von der Größe mit 65-100% angegeben, gegenüber 15-60% bei einem im Rachen lokalisierten bösartigen Tumor.

Die Anzahl der Neuerkrankungen von Kehlkopfkarzinomen wird durch geographische, wirtschaftliche, soziale und ethnische Unterschiede beeinflusst. Länder mit einer hohen Zahl an Neuerkrankungen des Kehlkopfkrebses sind beispielsweise Uruguay und Polen, Connecticut und Ohio. Aus Australien, Singapur und Syrien werden hingegen relativ niedrige Neuerkrankungszahlen gemeldet. Betrachtet man das Lebensalter bei Neuauftreten eines Kehlkopfkarzinoms, zeigt sich ein deutlicher Altersgipfel zwischen dem 65. und 69. Lebensjahr mit herausragender Betonung des männlichen Geschlechts. In Deutschland erkrankten im Jahr 2008 etwa 3.600 Männer und rund 500 Frauen an Kehlkopfkrebs. Mit einem Anteil von 0,8% aller bösartigen Tumore stellt der Kehlkopfkrebs den seltensten bösartigen Tumor der oberen Luft- und Speisewege dar.

 

(red)

Quellen:
[1] N. Stasche, A. Schmieder: Kopf-Hals-Karzinome, in: W. Dornoff, F.-G. Hagemann, J. Preiß, A. Schmieder (Hrsg.): Taschenbuch Onkologie 2010: Interdisziplinäre Empfehlungen zur Therapie 2010/2011, Zuckschwerdt Verlag 2010, S. 137-144
[2] H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006
[3] Robert Koch-Institut (Hrsg.): Krebs in Deutschland 2007/2008. Häufigkeiten und Trends, Berlin 2012


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Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 10.06.2015

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Aktualisiert am: 24.07.2017 16:49


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Tumore der oberen Luft- und Speisewege, Kehlkopfkrebs Wie häufig ist Kehlkopfkrebs? Bösartige Tumore der oberen Luft- und Speisewege stehen an sechster Stelle der Häufigkeit aller Krebserkrankungen. Hierbei handelt es sich histologisch zu über 90% um Plattenepithelkarzinome, die dadurch charakterisiert sind, dass sie überwiegend in das Lymphknotensystem streuen (lymphogene Metastasierung). Die 5-Jahres-Überlebensrate von im Bereich des Kehlkopfes lokalisierten Tumoren wird abhängig vom Sitz und von der Größe mit 65-100% angegeben, gegenüber 15-60% bei einem im Rachen lokalisierten bösartigen Tumor. Die Anzahl der Neuerkrankungen von Kehlkopfkarzinomen wird durch geographische, wirtschaftliche, soziale und ethnische Unterschiede beeinflusst. Länder mit einer hohen Zahl an Neuerkrankungen des Kehlkopfkrebses sind beispielsweise Uruguay und Polen, Connecticut und Ohio. Aus Australien, Singapur und Syrien werden hingegen relativ niedrige Neuerkrankungszahlen gemeldet. Betrachtet man das Lebensalter bei Neuauftreten eines Kehlkopfkarzinoms, zeigt sich ein deutlicher Altersgipfel zwischen dem 65. und 69. Lebensjahr mit herausragender Betonung des männlichen Geschlechts. In Deutschland erkrankten im Jahr 2008 etwa 3.600 Männer und rund 500 Frauen an Kehlkopfkrebs. Mit einem Anteil von 0,8% aller bösartigen Tumore stellt der Kehlkopfkrebs den seltensten bösartigen Tumor der oberen Luft- und Speisewege dar. (red) Quellen: [1] N. Stasche, A. Schmieder: Kopf-Hals-Karzinome, in: W. Dornoff, F.-G. Hagemann, J. Preiß, A. Schmieder (Hrsg.): Taschenbuch Onkologie 2010: Interdisziplinäre Empfehlungen zur Therapie 2010/2011, Zuckschwerdt Verlag 2010, S. 137-144 [2] H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006 [3] Robert Koch-Institut (Hrsg.): Krebs in Deutschland 2007/2008. Häufigkeiten und Trends, Berlin 2012 Fachliche Beratung: Prof. Dr. Jochen A. Werner Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Essener Universitätsklinikums Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 10.06.2015 Weitere Basisinformationen zum Kehlkopfkrebs: Themen: Kehlkopfkrebs Kopf-Hals-Tumoren Aktualisiert am: 24.07.2017 16:49 Twitter Facebook Beratung Nierenzellkarzinom Viel Bewegung in der Zweitlinie Prof. Doehn erörtert die aktuellen Empfehlungen zur Zweitlinientherapie des RCCs (Beitrag mit CME-Test). Mit Blick auf die Studiendaten vom ASCO-GU-Kongress 2017 ordnet er die zehn zur Verfügung stehenden Substanzen ein. Mit freundlicher Unterstützung der I-MED-Institute GmbH. >> Weiterlesen Alle News anzeigen Hautkrebs Frühe adjuvante Therapie beim Melanom Für definierte Patientengruppen mit fortgeschrittenem malignem Melanom ist die adjuvante Therapie, z. B. mit Immuntherapeutika, eine Option, so Dr. Peter Mohr im Interview vom ASCO-Kongress 2017. 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