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Gebärmutterkörperkrebs, Gebärmutterkrebs, Korpuskarzinom, Endometriumkarzinom – Ausbreitung (Stadien)

Die Ausbreitung des Tumors im Körper ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der für den Patienten am besten geeigneten Behandlungsmethode. Um den Tumor genauer zu charakterisieren, wird er daher – je nach Ausdehnung – in verschiedene Stadien unterteilt. Die Einteilung erfolgt nach bestimmten Normen, für die hauptsächlich die Größe des Tumors (T), die Beteiligung der Lymphknoten (N) und das Vorhandensein von Metastasen (M) maßgeblich sind. Man verwendet deshalb auch den Begriff TNM-Klassifikation. Neben dem TNM-System existiert für Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane eine weitere Stadieneinteilung, die so genannte FIGO-Klassifikation mit ähnlichen Kriterien. In beiden Klassifikationen geben Unterkategorien genauere Auskunft über zum Beispiel die Tumorgröße, die Lage der beteiligten Lymphknoten und die Art der befallenen Organe. Gebärmutterkörperkrebs wird grob in die folgenden Stadien unterteilt (eine noch genauere Unterteilung findet sich in der angegebenen Quelle):

Quelle: Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms. Aktualisierte Empfehlungen der Kommission Uterus auf Grundlage der S2k Leitlinie (Version 1.0, 1.6.2008) ohne Angabe der Evidenzlevel und Empfehlungsgrade*. Hrsg. von der Kommi

 

Zudem ist es wichtig, ob der Tumor Bindungsstellen, so genannte Rezeptoren, für Hormone ausbildet. Die Mehrzahl der Gebärmutterkörperkarzinome reagiert auf den Einfluss von Östrogen, sie sind so genannte Typ I-Tumoren. Die hormonunabhängigen Tumoren, die nicht auf das weibliche Hormon Östrogen ansprechen, werden Typ II genannt.

(kvk/red)


Quellen:
[1] Kommission Uterus d. AGO e.V. (Hrsg.): Interdisziplinäre S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinom, in: Leitlinien zum Zervixkarzinom, zum Endometriumkarzinom und zu den Trophoblasttumoren, W. Zuckschwerdt Verlag 2008, S. 73-126
H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006


[2] Deutsche Krebsgesellschaft, dkg-web.gmbh (Herausgeber), Patientenratgeber gynäkologische Onkologie, 2. Auflage, 2016

[3] E.Steiner, Diagnostik und Stadieneinteilung des Endometriumkarzinoms, Onkologe 2017, 23:23-28, DOI 10.1007/s00761-016-0128z, Springer-Verlag Berlin-Heidelberg

 

Fachliche Beratung: 
Prof. Emons, Universitätsfrauenklinik Göttingen
Prof. Mallmann, Universitätsfrauenklinik Köln
Dr. Thiel, MBA, Universitätsfrauenklinik Erlangen

 

 

Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 31.01.2017

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Aktualisiert am: 26.07.2017 13:34


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Gebärmutterkörperkrebs, Gebärmutterkrebs, Korpuskarzinom, Endometriumkarzinom – Ausbreitung (Stadien) Die Ausbreitung des Tumors im Körper ist ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der für den Patienten am besten geeigneten Behandlungsmethode. Um den Tumor genauer zu charakterisieren, wird er daher – je nach Ausdehnung – in verschiedene Stadien unterteilt. Die Einteilung erfolgt nach bestimmten Normen, für die hauptsächlich die Größe des Tumors (T), die Beteiligung der Lymphknoten (N) und das Vorhandensein von Metastasen (M) maßgeblich sind. Man verwendet deshalb auch den Begriff TNM-Klassifikation. Neben dem TNM-System existiert für Krebserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane eine weitere Stadieneinteilung, die so genannte FIGO-Klassifikation mit ähnlichen Kriterien. In beiden Klassifikationen geben Unterkategorien genauere Auskunft über zum Beispiel die Tumorgröße, die Lage der beteiligten Lymphknoten und die Art der befallenen Organe. Gebärmutterkörperkrebs wird grob in die folgenden Stadien unterteilt (eine noch genauere Unterteilung findet sich in der angegebenen Quelle): Quelle: Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms. Aktualisierte Empfehlungen der Kommission Uterus auf Grundlage der S2k Leitlinie (Version 1.0, 1.6.2008) ohne Angabe der Evidenzlevel und Empfehlungsgrade*. Hrsg. von der Kommi Zudem ist es wichtig, ob der Tumor Bindungsstellen, so genannte Rezeptoren, für Hormone ausbildet. Die Mehrzahl der Gebärmutterkörperkarzinome reagiert auf den Einfluss von Östrogen, sie sind so genannte Typ I-Tumoren. Die hormonunabhängigen Tumoren, die nicht auf das weibliche Hormon Östrogen ansprechen, werden Typ II genannt. (kvk/red) Quellen: [1] Kommission Uterus d. AGO e.V. (Hrsg.): Interdisziplinäre S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinom, in: Leitlinien zum Zervixkarzinom, zum Endometriumkarzinom und zu den Trophoblasttumoren, W. Zuckschwerdt Verlag 2008, S. 73-126 H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006 [2] Deutsche Krebsgesellschaft, dkg-web.gmbh (Herausgeber), Patientenratgeber gynäkologische Onkologie, 2. Auflage, 2016 [3] E.Steiner, Diagnostik und Stadieneinteilung des Endometriumkarzinoms, Onkologe 2017, 23:23-28, DOI 10.1007/s00761-016-0128z, Springer-Verlag Berlin-Heidelberg Fachliche Beratung: Prof. Emons, Universitätsfrauenklinik Göttingen Prof. Mallmann, Universitätsfrauenklinik Köln Dr. Thiel, MBA, Universitätsfrauenklinik Erlangen Letzte inhaltliche Aktualisierung am: 31.01.2017 Weitere Basisinformationen zum Gebärmutterkörperkrebs: Quelle: © pressmaster - fotolia.com Risiko und Ursache von Gebärmutterkörperkrebs Die direkten Ursachen von Gebärmutterkörperkrebs sind noch nicht bekannt. Man kennt jedoch eine Reihe von Faktoren, die seine Entstehung begünstigen. Hier finden Sie wichtige Informationen. 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#5 system/modules/core/controllers/FrontendIndex.php(285): Contao\PageRegular->generate(Object(Contao\PageModel), true)
#6 index.php(20): Contao\FrontendIndex->run()
#7 {main}