Weichteilsarkom: Nach vergeblichen Behandlungen ein besonderes Chemotherapeutikum

Angaben zum Autor und/oder zum Fachberater finden Sie am Ende des Beitrags.

Dadurch kann die Krankheit in vielen Fällen noch einmal aufgehalten werden.

Patienten mit fortschreitendem Weichteilsarkom können von einer Therapie mit dem Zytostatikum Trabectedin profitieren. Die Ergebnisse einer Phase III-Studie in der Fachzeitschrift Annals of Oncology zeigen, dass sich die Krankheit damit in vielen Fällen eine Weile aufhalten lässt.

An der Studie nahmen 103 Patienten teil, die zuvor schon mehrere Behandlungen hinter sich hatten. Dennoch schritt das Weichteilsarkom, in vielen Fällen ein Lipo- oder Leiomyosarkom, weiter voran. Die Teilnehmer erhielten entweder eine Chemotherapie mit Trabectedin oder die übliche beste unterstützende (supportive) Therapie zur Behandlung von Beschwerden. 

Unter der Chemotherapie konnte das Überleben, ohne dass die Krankheit weiter voranschritt, signifikant verlängert werden. Zwar kam es infolge der Chemotherapie zu Nebenwirkungen, dennoch litt die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Patienten darunter nicht.

Am meisten profitierten die Patienten mit einem Lipo- oder Leiomyosarkom. Damit, so die Studienautoren, habe sich die Chemotherapie mit Trabectedin bei stark vorbehandelten Patienten mit fortschreitendem Weichteilsarkom als vorteilhaft herausgestellt.

 

Quelle:

Le Cesne A et al. A randomized phase III trial comparing trabectedin to best supportive care in patients with pre-treated soft tissue sarcoma: T-SAR, a French Sarcoma Group trial. Annals of Oncology, Onlinevorabveröffentlichung am 29. April 2021, https://doi.org/10.1016/j.annonc.2021.04.014

 

(KvK)

Zur Nachrichtenübersichtsseite

 

Zurück

Zuletzt aufgerufen am: 14.06.2021 13:23