Was die Prognose beeinflusst

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In einer Studie suchten Wissenschaftler nach Faktoren, die die Überlebensaussichten beim Ewing-Sarkom beeinflussen

Das Ewing-Sarkom, ein bösartiger Tumor des Knochens, tritt oft bereits in jungen Jahren auf. Wie gut die Heilungs- und Überlebensaussichten sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Darüber berichteten US-amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer Epidemiology.

Die Forscher werteten die Daten von Patienten mit Ewing-Sarkom aus, die in einer großen Datenbank von 1991 bis 2010 festgehalten worden waren. Zehn Jahre nach der Diagnose war knapp ein Drittel aller Patienten an den Folgen des Ewing-Sarkoms gestorben. Schlechtere Überlebenschancen hatten Patienten, deren Erkrankung zum Zeitpunkt der Diagnose bereits fortgeschritten war: Große Tumoren (größer als zehn Zentimeter) und Tumoren, die sich in andere Organe ausgebreitet und dort Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hatten. Auch Patienten, die bei der Diagnose schon 20 Jahre oder älter waren, hatten im Durchschnitt eine ungünstigere Prognose.

 

Quelle:

Duchman, K. R. et al.: Prognostic factors for survival in patients with Ewing's sarcoma using the surveillance, epidemiology, and end results (SEER) program database. Cancer Epidemiology, Onlinevorabveröffentlichung am 13. Januar 2015, doi.org/10.1016/j.canep.2014.12.012

(kvk)

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Aktualisiert am: 30.05.2017 13:08