Sport zur Krebsvorbeugung

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In der Freizeit regelmäßig und intensiv Sport zu treiben, kann vor Krebserkrankungen, insbesondere vor Brustkrebs schützen.

Die Zeiten für Couchpotatos sind vorbei: Erneut konnte eine wissenschaftliche Studie zeigen, dass sportliche Aktivitäten vor diversen Krebserkrankungen schützen können. Der Bericht zur Studie erschien in der Fachzeitschrift Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention.

In der Studie wurden die Daten von 2.186 35- bis 69-jährigen Personen ausgewertet, die mithilfe eines standardisierten Fragebogens zu ihren körperlichen Aktivitäten befragt und anschließend bezüglich ihrer gesundheitlichen Entwicklung über mehrere Jahre hinweg beobachtet worden waren. Rund acht Prozent von ihnen erkrankten in dieser Zeit an Krebs. Dabei zeigte sich, dass Personen, die in ihrer Freizeit häufig und intensiv Sport getrieben hatten, seltener an Krebs erkrankten. Vor allem Brustkrebs trat bei den Frauen unter ihnen seltener auf. Bei Leistungssportlern, die den Sport als Beruf ausübten, war der Zusammenhang dagegen weniger eindeutig ausgeprägt.

Die Studienautoren sprechen deshalb in ihrer Zusammenfassung auch nur davon, dass Freizeitsport grundsätzlich vor Krebs schützen könne.

 

Quelle:

Barberio A M et al. Physical Activity and Cancer Incidence in Alberta's Tomorrow Project: Results from a Prospective Cohort of 26,538 Participants. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 2018, 27(8): 1–10

 

(kvk)

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Aktualisiert am: 18.10.2018 16:33