Operation bei Gebärmutterhalskrebs

Nachricht vom 13.05.2022

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Minimal-invasiv mit vergleichbarem Behandlungserfolg wie die offene Operation.

Die minimal-invasive Operation ist bei Gebärmutterhalskrebs, dem Zervixkarzinom, im Frühstadium offenbar ebenso erfolgreich wie die offene Operation. Dies ist das Ergebnis einer zusammenfassenden Meta-Analyse über 19 Studien, die in der Fachzeitschrift Gynakologic Oncology veröffentlicht wurde.

Bei Gebärmutterhalskrebs im frühen Stadium wird in der Regel eine Operation angestrebt, bei der die Gebärmutter mitsamt dem Tumor und die Beckenlymphknoten entfernt werden. Dies kann auf herkömmliche Weise in der offenen Operation über den Unterbauch geschehen, aber auch über einen minimal-invasiven Eingriff durch die Scheide. Für die aktuelle Meta-Analyse erfüllten 19 Studien die Einschlusskriterien, neun Studien waren Vergleichsstudien zwischen den beiden Behandlungsmethoden.

Die zusammenfassende Analyse erbrachte keinen Unterschied zwischen der offenen Operation und dem minimal-invasiven Eingriff bezüglich des krankheitsfreien Überlebens und des Gesamtüberlebens. Die Ergebnisse, so die Studienautoren, unterstützten den inzwischen standardmäßigen Einsatz der minimal-invasiven Chirurgie bei der Entfernung von frühem Gebärmutterhalskrebs.

 

Quelle:

Ronsini C et al. Laparo-assisted vaginal radical hysterectomy as a safe option for Minimal Invasive Surgery in early stage cervical cancer: A systematic review and meta-analysis. Gynakologic Oncology, Onlinevorabveröffentlichung am 2. Mai 2022, DOI:https://doi.org/10.1016/j.ygyno.2022.04.010

 

(KvK)

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