Non-Hodgkin-Lymphom: Lebensqualität lässt sich beeinflussen

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Ein gesunder Lebensstil kann nach einer Erkrankung an einem Non-Hodgkin-Lymphom zu einer guten Lebensqualität beitragen

Krebserkrankungen wirken auf die Betroffenen oft noch lange, nachdem die Therapie bereits beendet ist  und sie als geheilt gelten – sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht. Wie eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift Cancer zeigt, können Überlebende eines Non-Hodgkin-Lymphoms ihr Befinden durch den Lebensstil, den sie pflegen, beeinflussen.

In der Studie wurden Überlebende einer Non-Hodgkin-Lymphomerkrankung zu ihren physischen Aktivitäten, ihrer Ernährung (insbesondere dem Verzehr von Obst und Gemüse), ihrem Körpergewicht, dem Rauchverhalten und der gefühlten Lebensqualität befragt. Etwa jeder zehnte Befragte hielt sich nach eigener Auskunft an die vier Empfehlungen der Amerikanischen Krebsgesellschaft zu einem gesunden Lebensstil nach Krebs: viel Obst und Gemüse zu essen, auf das Rauchen zu verzichten, ein gesundes Körpergewicht zu halten und sich körperlich viel zu bewegen, etwa durch Sport oder Spaziergänge. Wurden diese vier Punkte eingehalten, waren das körperliche und seelische Befinden und damit die Lebensqualität besser.

Nur ein kleiner Teil der befragten Non-Hodgkin-Lymphompatienten habe einen gesunden Lebensstil gepflegt, so die Zusammenfassung der Studienautoren. Dies sei insbesondere deshalb bedauerlich, weil das Befinden und die Lebensqualität nach der Krebserkrankung davon erheblich beeinflusst würden.

 

Quelle:

Spector, D. J. et al.: Are lifestyle behavioral factors associated with health-related quality of life in long-term survivors of non-Hodgkin lymphoma? Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 2. Juni 2015, DOI: 10.1002/cncr.29490

(kvk)

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Aktualisiert am: 24.05.2017 15:46