Langfristiger Behandlungserfolg bei aktinischen Keratosen möglich

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Bei einigen Therapien bleiben die Hautkrebsvorstufen ein Jahr und länger verschwunden.

Einige der gängigen Therapien bei aktinischer Keratose führen zu lange anhaltenden guten Behandlungsergebnissen bei dieser Vorstufe von Hautkrebs. Das zeigen die Ergebnisse einer systematischen Überblicksstudie, die in der Fachzeitschrift JAMA Dermatology veröffentlicht wurden.

Die Forscher bezogen in ihre Analyse die Daten aus mehreren Studien mit insgesamt 4.252 Patienten mit aktinischen Keratosen ein. Sie ermittelten, welche Therapien die Hautläsionen für längere Zeit zum Verschwinden (mindestens zwölf Monate) brachten. Dabei erwies sich die photodynamische Therapie mit Aminolävulinat (ALA-PDT) als besonders effizient: Sie war in Bezug auf eine vollständige Abheilung der aktinischen Keratosen für mindestens zwölf Monate achtmal wirksamer als eine Scheintherapie (Placebo). Auch eine Salbentherapie, eine weitere photodynamische Therapie mit Methyl-Aminolävulinat (MAL-PDT) und die Kryooperation erwiesen sich als gut wirksam im Vergleich zu Placebo. Wenn es um die Abheilung einzelner aktinischer Keratosen ging, schnitt die ALA-PDT wiederum am besten ab.

Damit, so die Studienautoren, habe sich über viele Studien hinweg gezeigt, dass einige der bei aktinischer Keratose angewandten Therapien zu einer anhaltenden Abheilung der Hautläsionen führen und damit die Hautkrebsgefahr bannen können. 

 

Quelle:

Steeb T et al. Evaluation of Long-term Clearance Rates of Interventions for Actinic Keratosis. A Systematic Review and Network Meta-analysis. JAMA Dermatology Onlinevorabveröffentlichung am 4. August 2021, doi:10.1001/jamadermatol.2021.2779

 

(KvK)

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Zuletzt aufgerufen am: 17.09.2021 15:30