Krebs in Mundhöhle und Mundrachen

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Langzeitüberleben nimmt zu.

Immer mehr Menschen in den USA erkranken an Mundrachenkrebs (Oropharyngealkarzinom) und immer mehr überleben die Krankheit fünf und mehr Jahre. Das zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung, die in der Fachzeitschrift Cancer veröffentlicht wurde.

Ausgewertet wurden die Daten eines großen Krebsregisters. Demnach stieg die Häufigkeit von Mundrachenkrebs von 1975 bis 2012 um fast 63 Prozent. Besonders stark war der Anstieg bei Männern, Weißen und jüngeren Personen. Das Fünf-Jahresüberleben verbesserte sich bei beiden Geschlechtern sowie bei Patienten jenseits des 30. Lebensjahres. 

Die Häufigkeit von Mundhöhlenkrebs hingegen ging im selben Zeitraum um rund 22 Prozent zurück. Dies galt für alle untersuchten Gruppen, mit Ausnahme der 30- bis 39-Jährigen, die zunehmend häufiger erkrankten. Gleichzeitig stiegen die Überlebensaussichten – nicht jedoch bei Frauen, Farbigen und Personen vor dem 40. Lebensjahr. 

Von 2000 bis 2012 stieg die Zahl derer, die eine Erkrankung an Mundrachenkrebs überlebt hatten, um jährlich 115,1 Fälle pro 100.000 Personen. Die Zahl derjenigen, die Mundhöhlenkrebs überlebt hatten, nahm im gleichen Zeitraum um 15,8 Fälle pro 100.000 Personen jährlich ab. 

 

Quelle:

Patel, M. A. et al.: Rising population of survivors of oral squamous cell cancer in the United States. Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 7. März 2016, DOI: 10.1002/cncr.29921

 

(kvk)

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Aktualisiert am: 20.07.2017 16:54