Hautkrebsvorsorge kommt an?

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In den USA ist die Häufigkeit an schwarzem Hautkrebs unter jungen Menschen rückläufig.

Unter jungen Menschen in den USA scheint die Häufigkeit an schwarzem Hautkrebs, dem malignen Melanom, langsam wieder zurückzugehen. Bei älteren Menschen hingegen steigen die Erkrankungszahlen nach wie vor an. Dies berichteten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift JAMA Dermatology.

Die Forscher werteten Registerdaten des National Program of Cancer Registries–Surveillance Epidemiology and End Results United States Cancer Statistics aus den Jahren 2001 bis 2015 aus. Bei Personen ab 40 Jahren registrierten sie eine Zunahme der Fälle von malignem Melanom. Der jährliche Anstieg betrug bei beiden Geschlechtern 1,8 Prozent. Hingegen nahmen die Erkrankungsfälle bei Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen je nach Alter und Geschlecht jährlich um rund vier bis fünf Prozent ab. Grundsätzlich hatten junge erwachsene Frauen ein doppelt so hohes Risiko für ein malignes Melanom wie junge erwachsene Männer.

Offenbar, so die Schlussfolgerung der Wissenschaftler, kommt die Botschaft, die Haut besser vor UV-Licht und damit Hautkrebs zu schützen, bei der jungen Bevölkerung an. Während bei ihnen die Erkrankungszahlen an schwarzem Hautkrebs langsam zurückgehen, steigt die Erkrankungshäufigkeit bei älteren Menschen nach wie vor an.

 

Quelle:

Paulson KG et al. Age-Specific Incidence of Melanoma in the United States. JAMA Dermatology, Onlinevorabveröffentlichung am 13. November 2019, doi:https://doi.org/10.1001/jamadermatol.2019.3353

 

(KvK)

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Aktualisiert am: 11.12.2019 18:21