Häufigkeit von Prostatakrebs nimmt weltweit zu

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Auch steigt der Anteil jüngerer Patienten. Die Sterblichkeit an der Erkrankung ist hingegen zurückgegangen.

Weltweit steigen die Erkrankungszahlen an Prostatakrebs. Die Sterblichkeit an der Erkrankung jedoch ist in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen, wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer berichteten.

Die Forscher aus China werteten weltweit registrierte Fallzahlen aus den Jahren 1990 bis 2017 für 21 Regionen mit 195 Ländern und Staaten aus. Sie registrierten in diesem Zeitraum eine Zunahme der Prostatakrebsfälle. Auch stieg der Anteil der Patienten, die jünger als 65 Jahre waren, an den Gesamterkrankungsfällen an. Die Sterberaten hingegen sanken, ebenso die Lebensjahre, die den Betroffenen aufgrund einer tödlich endenden Prostatakrebserkrankung verlorengehen. 

Wie stark die Erkrankungszahlen auf der einen Seite zu- und die Sterberaten auf der anderen Seite abnahmen, war in den einzelnen Regionen unterschiedlich. Die Trends jedoch konnten überall beobachtet werden.

 

Quelle:

Zhai Z et al. Incidence and disease burden of prostate cancer from 1990 to 2017: Results from the Global Burden of Disease Study 2017. Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 3. Februar 2020, https://doi.org/10.1002/cncr.32733

 

(KvK)

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Zuletzt aufgerufen am: 30.03.2020 13:58