Gute Fitness mit geringerem Lungen- und Darmkrebsrisiko verbunden

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Und auch das Sterberisiko war geringer. Zusammenhang wurde für Frauen und Männer nachgewiesen.

Die positiven Meldungen zum Thema körperliche Bewegung und Krebs reißen nicht ab: Auch für die Lunge und den Darm lohnt es sich offenbar, sportlich aktiv zu sein. Wie Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer berichteten, ist bei Personen mit guter Herzkreislauffitness das Risiko für Lungen- und Darmkrebsrisiko verringert und auch das Risiko, an einer solchen Erkrankung zu versterben.

In der rückblickenden Studie wurden die Daten von 49.143 Patienten im Alter von 40 bis 70 Jahren ausgewertet, die sich in den Jahren 1991 bis 2009 einem körperlichen Fitnesstest unterzogen. Zu diesem Zeitpunkt waren sie alle krebsfrei. Nach Anpassung potenzieller Risikofaktoren wie Alter, Geschlecht, Body Mass Index (BMI), Rauchervorgeschichte und Diabetes mellitus zeigte sich für Personen, die in dem Fitnesstest gut abgeschnitten hatten, ein erniedrigtes Risiko sowohl für Lungenkrebs als auch für Darmkrebs. Bei denjenigen, die an Lungen- oder Darmkrebs erkrankten, hatten wiederum diejenigen mit gutem Ergebnis im Fitnesstest ein geringeres Sterberisiko. 

Bei der Studie handele es sich nach Ansicht der Studienautoren um die bislang größte, in der dieser Zusammenhang von Herzkreislauffitness und Lungen- bzw. Darmkrebs-Erkrankungs- und –Sterberisiko nachgewiesen wurde. 

 

Quelle:

Marshall CH et al. Cardiorespiratory fitness and incident lung and colorectal cancer in men and women: Results from the Henry Ford Exercise Testing (FIT) cohort. Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 6. Mai 2019, https://doi.org/10.1002/cncr.32085

 

(KvK)

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Aktualisiert am: 20.09.2019 16:20