Bessere Überlebensaussichten bei Leukämien

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In den USA haben sich die Überlebensaussichten für Erwachsene, die an Leukämie erkranken, seit Mitte der 1990er Jahre verbessert.

Die Überlebensaussichten bei Leukämieerkrankungen haben sich in den USA zwischen 1995 und 2009 für Erwachsene verbessert. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Cancer. Demnach ist die Überlebensrate in dieser Zeit sukzessive gestiegen.

Die Forscher stützten sich auf die Daten von 370.994 Leukämiepatienten ab 15 Jahren, die in 43 Registern in 37 US-Bundesstaaten und sechs Metropolen erhoben worden waren. Sie errechneten, dass das altersstandardisierte Fünf-Jahres-Netto-Überleben von 45 Prozent bei Patienten, die in den Jahren 1995-1999 erkrankten, über 49 Prozent bei jenen, die von 200 bis 2004 erkrankten, auf 52 Prozent bei jenen, die von 2005 bis 2009 erkrankten, anstieg.

Besonders gute Überlebenschancen hatten Patienten, die von 2005 bis 2009 an chronisch lymphatischer Leukämie erkrankten, ungünstig waren auch in dieser Zeit hingegen noch immer die Überlebensaussichten bei akuter myeloischer Leukämie. Männer hatten eine etwas ungünstigere Prognose als Frauen, jedoch wurde die Differenz im Laufe des Beobachtungszeitraums immer kleiner. 

 

Quelle:

Bailey C et al. Adult leukemia survival trends in the United States by subtype: A population‐based registry study of 370,994 patients diagnosed during 1995‐2009. Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 21. Oktober 2018, https://doi.org/10.1002/cncr.31674

 

(KvK)

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Aktualisiert am: 20.11.2018 14:52