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DKG-Meldungen

125 Jahre Deutsche Krebsgesellschaft: Verantwortung und ein neuer Preis

Am 18. Februar 1900 wurde die deutsche Krebsgesellschaft in Berlin gegründet.

Im Herbst wurde dieses Jubiläum gefeiert. Erstmalig vergeben wurde zu diesem Anlass der Ernst-von-Leyden-Preis der Deutschen Krebsgesellschaft für ein Lebenswerk. Mit dem Preis werden Menschen geehrt, die sich besonders für die Ziele der DKG verdient gemacht haben. Preisträger ist Prof. Wolff Schmiegel.

Die Festveranstaltung diente auch dem Blick auf historische Ereignisse und aktuelle Verantwortung, die über die Onkologie hinausgehen: Prof. Peter Voswinckel präsentierte eine historische Analyse der bedeutenden Rolle der jüdischen Gründungsväter der DKG. Zwei Drittel der Gründungsväter und Mitglieder der Gesellschaft waren Juden oder wurden aufgrund ihrer Verwandtschaftsverhältnisse dazu gezählt. Sie verloren während der Zeit der Nationalsozialisten ihre universitären und gesellschaftlichen Posten, wurden zur Emigration gezwungen oder ermordet.
Passend dazu betonte der ehemalige Bundestagspräsident Prof. Norbert Lammert in seiner Rede, dass in Hinblick auf die Demokratie in Deutschland sowohl Besorgnis als auch Zuversicht gerechtfertigt seien. Wichtig sei, dass Demokratien auch wehrhaft gegenüber ihren Gegnern sein können.

Den Rückblick zu den Veranstaltungen finden Sie hier: www.krebsgesellschaft.de/125-jahre-dkg

Dr. Johannes Bruns
Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
bruns@krebsgesellschaft.de

Gesundheitspolitik: Stellungnahme zum Referentenentwurf des KHAG

Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. sieht das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) nach wie vor als notwendigen ersten Schritt in die richtige Richtung. Die im Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) vorgesehenen Änderungen bewertet die DKG allerdings kritisch – sie stellen aus Sicht der Fachgesellschaft einen erheblichen Rückschritt dar. Im Dokument nimmt die DKG unter anderem Stellung zu den Änderungsvorschlägen zu den onkochirurgischen Mindestmengen und den Ausnahmeregelungen für die Bundesländer.

Das ausführliche Papier finden Sie hier: www.krebsgesellschaft.de/media/positionen

Mirjam Renz
Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
renz@krebsgesellschaft.de

DKFZ, DKH und DKG fordern strengere Regeln fürs Rauchen und Dampfen

Laut dem DKFZ, der Deutschen Krebshilfe und der DKG hinkt Deutschland bei der Tabakkontrolle und dem Nichtraucherschutz weit hinterher. Anlässlich der Nationalen Krebspräventionswoche 2025 mit dem Schwerpunktthema „Fakten gegen Dampf und Rauch“ fordern die drei Organisationen daher eine konsequente Tabakprävention: die Politik wird aufgefordert, die Tabaksteuer zu erhöhen, konsequent Werbeverbote durchzusetzen und vor allem Kinder und Schwangere vor Passivrauch zu schützen.

www.krebsgesellschaft.de/…krebspraeventionswoche-2025

Anja Södler
Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
soedler@krebsgesellschaft.de,

Angelina Gromes
Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
gromes@krebsgesellschaft.de

Termine

Ein Beitrag aus 360° Onkologie #19. Redaktionsschluss: 12/2025.