Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19)

 

Für Behandler*innen: Corona-Impfung - Priorisierung von Krebspatient*innen

Patient*innen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen, unabhängig vom Alter, haben Anspruch auf eine Impfung in der zweiten Impfwelle. Selbst wenn die Krebserkrankung seit mehr als fünf Jahre nicht mehr aktiv ist, ist eine bevorzugte Impfung in der dritten Impfwelle möglich. Darüber hinaus haben auch bis zu zwei Angehörige von pflegebedürftigen Krebsbetroffenen, die sich nicht in einer Einrichtung befinden, einen Impfanspruch.

Hier finden Sie die jeweils aktuelle Corona-Impfverordnung (CoronaImpfV).

Hier finden Sie Empfehlungen von Expert*innen zur COVID-19-Schutzimpfung bei Krebspatient*innen (Stand: 09.04.2021; das ist die aktuell gültige Version des Dokuments).

Voraussetzung für eine Impfpriorisierung in den meisten Bundesländern ist die Vorlage eines ärztlichen Attests.

Weitere Infos für medizinisches Fachpersonal

Hier die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) "Coronavirus-Infektion (COVID-19) bei Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen" lesen.

Für Patient*innen

Verlässliche Informationen sind wichtig. Aber auch sie ersetzen nicht den Arztbesuch. Bitte lassen Sie Symptome ärztlich abklären. Scheuen Sie sich nicht, auch während der COVID-19-Pandemie Praxen und Krankenhäuser aufzusuchen. Die Risiken durch eine zu spät erkannte Krebserkrankung sind größer als das Risiko, sich beim Arztbesuch mit dem Corona-Virus anzustecken.

Corona-Impfung - Priorisierung von Krebspatient*innen

Hier finden Sie eine Übersicht zum Thema "Corona-Impfung bei Krebspatient*innen" in allgemeinverständlicher Form (Stand: 31.03.2021).

Bitte beachten Sie, dass die Situation sehr dynamisch und die Umsetzung einer priorisierte Impfung von Krebsbetroffenen unterschiedlich gehandhabt wird – wir hoffen sehr auf bundeseinheitliche Lösungen, die im Moment überhaupt nicht gegeben sind. Wir empfehlen, von dieser Webseite der Bundesregierung aus sich zum jeweiligen Bundesland und dessen Bestimmungen zu klicken.

Voraussetzung für eine Impfpriorisierung in den meisten Bundesländern ist die Vorlage eines ärztlichen Attests. Dieses sollte nach einer individuellen Beratung mit den behandelnden Ärzt*innen erstellt werden. Auch wenn, wie beispielsweise in Berlin, ein Attest nicht mehr notwendig ist, empfehlen wir dringend ein Beratungsgespräch mit behandlungsführenden Ärzt*innen oder Onkolog*innen, insbesondere in der akuten Behandlungssituation, ob eine Impfung medizinisch angeraten ist.

Ansprechpartner*innen und Infos für Krebsbetroffene

Der Krebsinformationsdienst im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) beantwortet auf dieser Seite häufig gestellte Fragen von Krebspatient*innen: "Corona und Krebs: Antworten auf häufig gestellte Fragen"
Telefon: täglich von 8 bis 20 Uhr kostenlos unter 0800/420 30 40
E-Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de

Corona und Krebs: Antworten auf häufig gestellte Fragen

Quelle: www.krebsinformationsdienst.de/leben/alltag/coronavirus-krebs-haeufige-fragen.php
© 2020 Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum
0800–420 30 40 oder krebsinformationsdienst@dkfz.de

In den Krebsberatungsstellen unserer 16 Landeskrebsgesellschaften geht die Beratung weiter - zumeist per Telefon, Video und E-Mail. Hier finden Sie eine Deutschlandkarte mit Weiterleitung zur Landeskrebsgesellschaft in Ihrem Bundesland.

Beratung gibt es auch beim Infonetz Krebs.
Telefon: Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr kostenlos unter 0800/80708877
E-Mail: krebshilfe@infonetz-krebs.de