Das Zentrenmodell

Die Deutsche Krebsgesellschaft setzt sich seit Jahren für ein dreistufiges Modell der Krebsversorgung entsprechend des Nationalen Krebsplans ein. Basis dieses Modells sind die zertifizierten Zentren. Darunter versteht man zertifizierte Netzwerke aus stationären und ambulanten Einrichtungen, in denen alle an der Behandlung eines Krebspatienten beteiligten Fachrichtungen eng zusammenarbeiten. Neben Chirurgen, Radioonkologen, Pathologen, Experten für die medikamentöse Tumortherapie und weiteren Fachdisziplinen gehören dazu unter anderem auch onkologische Pflegekräfte, Psychoonkologen und Sozialarbeiter.

Das Zertifizierungssystem der Deutschen Krebsgesellschaft. Für Details bitte auf die Graphik klicken. (©tianberlin/Deutsche Krebsgesellschaft)

 

Zertifizierte Zentren sind Netzwerke aus stationären und ambulanten Einrichtungen, die eng zusammenarbeiten. (©Huthmann/Deutsche Krebsgesellschaft)

Einheitliche Qualitätsmaßstäbe für alle Zentren

Während die Organkrebszentren auf ein Organ spezialisiert sind, betreuen die Onkologischen Zentren mehrere Tumorarten unter einem Dach. Hinzu kommen die von der Deutschen Krebshilfe geförderten Onkologischen Spitzenzentren (CCC), deren Schwerpunkt auf der Entwicklung neuer Therapiestrategien liegt.

Trotz unterschiedlicher Aufgabenspektren unterziehen sich alle Zentren dieses Systems freiwillig einer strengen Qualitätskontrolle nach einheitlichen Maßstäben. Die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe haben dafür 2013 ihre Anforderungskataloge harmonisiert und im einheitlichen Erhebungsbogen zusammengefasst. Er ist Bestandteil des Nationalen Zertifizierungsprogramms Krebs. Mehr