Deutscher Krebspreis

Der Deutsche Krebspreis wird jährlich zu gleichen Teilen für hervorragende Arbeiten im deutschsprachigen Raum verliehen:

  • in der experimentellen onkologischen Grundlagenforschung (experimenteller Teil),
  • in der „Transferforschung“ (Transfer experimenteller Grundlagenforschungsergebnisse in den klinischen Bereich),
  • in der Tumordiagnostik und -behandlung (klinischer Teil).

Kriterien sind eine herausragende wissenschaftliche Originalität und die Qualität aktueller und zukunftsweisender Arbeiten im Bereich Onkologie. Diese Leistungen werden in der Regel durch mehrere bedeutende Beiträge zur Erforschung der Entstehung, der Diagnose oder der Therapie von Krebserkrankungen in einem bestimmten Forschungsgebiet begründet. Stifter des Deutschen Krebspreises sind die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebsstiftung. Jede Kategorie ist mit 7.500 Euro dotiert.

Deutscher Krebspreis 2016

Mit dem Deutschen Krebspreis 2016 wurden in diesem Jahr vier Wissenschaftler ausgezeichnet. In der Kategorie „Klinische Forschung“ ging der Preis an Professor Dr. Stefan Bielack, Klinikum Stuttgart, und Professor Dr. Anja Mehnert, Universitätsklinik Leipzig. Den Preis in der Kategorie „Translationale Forschung“ erhielt Professor Dr. Andreas von Deimling, Universitätsklinikum Heidelberg; in der Kategorie „Experimentelle Forschung“ wurde Ass.-Professor Dr. Johannes Zuber vom Research Institute of Molecular Pathology in Wien ausgezeichnet.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung zur Verleihung des Deutschen Krebspreises 2016.

 

Preisträger des Deutschen Krebspreises 2016 (v.l.): Prof. Zuber, Prof. Bielack, Prof. Mehnert, Prof. v. Deimling. Ganz rechts: Prof. Dr. Wolff Schmiegel, Präsident der DKG. | Quelle: Peter-Paul Weiler/DKK 2016

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