Interdisziplinäre AG HNPCC (Lynch-Syndrom)

Ziele und Schwerpunkte

Die Identifikation und Betreuung der Patientinnen und Patienten mit Lynch-Syndrom ist zunehmend eine Aufgabe im klinischen Alltag. Für die umfassende Behandlung der Patienten ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Absprache vieler Fachdisziplinen notwendig. Aus diesem Grund wurde innerhalb der AET (Arbeitsgemeinschaft Erbliche Tumorerkrankungen) die interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft IAG-HNPCC (Lynch-Syndrom) gegründet, die Experten aus verschiedenen Disziplinen zusammenzubringt. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, konkrete Handlungsempfehlungen zu definieren.

Erste Ergebnisse sind die Aufnahme der Anforderungen in die Erhebungsbögen für die zertifizierten Darmkrebszentren und Gynäkologischen Krebszentren, die Entwicklung des Fragebogens zur Erfassung eines möglichen Lynch-Syndroms und die Mitarbeit in den entsprechenden Leitliniengruppen des Leitlinienprogramms Onkologie.

Teilnehmer dieser Arbeitsgruppe sind Vertreter aus den Fachdisziplinen Gastroenterologie, Chirurgie, Gynäkologie, Humangenetik und Pathologie. Sie vertreten u.a die S3-Leitlinien (kolorektales Karzinom, Ovarialkarzinom, Endometriumkarzinom und Nierenzellkarzinom), die Zertifizierungskommissionen (Gynäkologische Krebszentren und Darmkrebszentren), das Verbundprojekt "Familiärer Darmkrebs" und die klinischen Krebsregister.

Tätigkeitsbericht 2017

Titelseite Bericht an die Delegiertenversammlung 2017

Im "Bericht an die Delegiertenversammlung 2017" hat die Arbeitsgemeinschaft die Tätigkeit und Aktivitäten im Berichtsjahr 2016 beschrieben. Was wurde in Angriff genommen? Was wurde fortgesetzt? Was ist noch geplant? Die jährliche Delegiertenversammlung ist das höchste Organ der Deutschen Krebsgesellschaft.

Moderatorin: Prof. Dr. Rita Schmutzler

Prof. Dr. Carsten Bokemeyer

Universitätsklinik Köln
Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs
Kerpener Straße 34, 50931 Köln
Tel: 0221 47886509
E-Mail: rita.schmutzler@medizin.uni-koeln.de

     

Foto: privat