Kombinationstherapie

 

Hier stellen wir Konzepte und Arbeitspapiere vor: derzeit das Papier "Wirkstoffkombinationen. Qualitative und monetäre Herausforderungen". Die Autoren, die in der Arbeitsgruppe für sich selbst und nicht für die Institutionen und Organisationen sprechen, denen Sie angehören, haben sich zum Ziel gesetzt, bei überschaubaren Kosten eine höhere Qualität zu erreichen. Die Deutsche Krebsgesellschaft bietet dieser Gruppe eine Plattform auf dieser Webseite. Hier finden Sie die finale Version des Papiers und eine Kurzfassung (Stand: Januar 2016).

Hintergrund zum Text

In vielen onkologischen Behandlungen werden heute freie Wirkstoffkombinationen eingesetzt. Teilweise ist die Evidenz der Therapieschemata noch unklar, und es besteht weiterer Forschungsbedarf. Doch unabhängig von der Nutzenfrage sind die Kombinationstherapien deutlich teurer als reine Monotherapien, da sich die Kosten der Präparate ohne Abschlag addieren. Nicht zuletzt dadurch wachsen die Ausgaben in der Onkologie im zweistelligen Bereich. Die aktuellen Strukturen und Prozesse im Gesundheitswesen adressieren dieses Problem nur unzureichend. Vor diesem Hintergrund rief Dr. Jürgen Bausch, ehemaliger Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, vor mehreren Monaten eine Gruppe ins Leben, die sich regelmäßig zum Gedankenaustausch trifft, um einen öffentlichen Diskurs zu dem Thema anzustoßen. Die Autoren, die in der Arbeitsgruppe für sich selbst und nicht für die Institutionen und Organisationen sprechen, denen sie angehören, haben sich zum Ziel gesetzt, bei überschaubaren Kosten eine höhere Qualität zu erreichen.

Ansprechpartner

Wenn Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte schreiben Sie an politik@krebsgesellschaft.de.