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German Testicular Cancer Study Group (GTCSG)
Die German Testicular Cancer Study Group (GTCSG) setzt sich aus Vertretern der verschiedenen mit dieser Tumorentität befassten Disziplinen, der Arbeitsgemeinschaft Urologische Onkologie (AUO), Internistische Onkologie (AIO) und Radioonkologie (ARO) zusammen.
Neben der Erarbeitung der Grundlagen für die klinische und pathologische Diagnostik sowie der Erforschung optimaler Therapiestrategien in Studien war es auch der erfolgreiche Ansatz, Prognoseparameter zu identifizieren, der heute eine am klinischen Stadium und individuellen Prognoseparametern orientierte Therapie ermöglicht.
Vor dem Hintergrund eines von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) aufgelegten Qualitätssicherungsprogramms, in dem die Arbeitsgemeinschaften aufgefordert wurden, konsensbasierte Leitlinien zu erstellen, erarbeitete die Gruppe 1996 ein erstes interdisziplinäres Konsensuspapier zur Diagnostik und Therapie beim Hodentumor (Schmoll et al., 1997). Das Konsensuspapier wurde 1999 EBM-basiert überarbeitet und wurde eine der ersten EBM-basierten S2-Leitlinien (Souchon et al., 2002). Den internationalen Charakter weiterverfolgend initiierte die deutsche Gruppe im November 2002 ein europäisches Symposium mit für den Hodentumor besonders ausgewiesenen Repräsentanten aus den verschiedenen europäischen Ländern. Das deutsche Konsensuspapier zugrundelegend erfolgte eine systematische Überarbeitung, aus der das erste EBM-basierte europäische Konsensuspapier hervorging (Schmoll et al., 2004).
Aktuelles / Veranstaltungen
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Interview mit Prof. Krege zum DKK Prof. Susanne Krege erläutert die Schwerpunkte der German Testicular Cancer Study Group (GTCSG). Wichtige Themen im Hinblick auf den DKK 2012 sind nach Meinung von Prof. Krege interdisziplinäre Therapiestrategien für fortgeschrittene Hodentumoren und die neuen Möglichkeiten, die zielgerichtete Substanzen bieten. zum Interview |
Ziele
Hauptziel der GTCSG als Organ der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. ist weiterhin die Durchführung qualitativ hochwertiger urologisch-onkologischer Studien. Daneben wird der Qualitätssicherung eine wichtige Bedeutung beigemessen. Z.Z. wird ein Qualitätssicherungsprogramm von der Gruppe initiiert.
Vorstand
Sprecherin der AUO
Prof. Dr.med. Susanne Krege
Chefärztin der Klinik für Urologie
Alexianer Krankenhaus Maria Hilf GmbH
Dießemer Bruch 81
47805 Krefeld
Tel. 02151/ 3342381
Fax 02151-3343720
e-Mail
susanne.krege@alexianer-krefeld.deSprecher der AIOProf. Dr. Carsten Bokemeyer
Direktor der Abteilung Onkologie und Hämatologie
Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf
Martinistr. 52
20246 Hamburg
Tel. 040/428033962
e-mail:
c.bokemeyer@uke.uni-hamburg.de Sprecher der AROPD Dr. Rainer Souchon
Chefarzt der Strahlenklinik
Allg. Krankenhaus Hagen
Grünstr. 35
58095 Hagen
Tel. 02331/ 2012621
Fax 02331/ 2012637
e-mail:
souchon@akh-hagen.de
Aktualisiert am: 21.10.11 - 13:46