Der
Arthur Walpole Preis wird von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. alle zwei Jahre an die beste klinische Studie verliehen. Bewerben können sich Studienleiter, die eine richtungsweisende klinische Studie erfolgreich abgeschlossen und publiziert haben.
Aktuell: Die Träger des Arthur-Walpole-Preises 2006 sind: Prof. Andreas du Bois, Dr. Horst Schmidt Klinik , Prof. Hans-Joachim Lück, Dr. Horst Schmid Klinik, Prof. Werner Meier, Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf

v.l.n.r. Prof. Possinger, Prof. du Bois, Dr. Schmidt ,
Prof. Lück, Dr. Schmid , Prof. Meier, Prof. Hohenberger
Für die Auszeichnung kommen grundsätzlich klinische Studien aller Phasen in Betracht. Der klinischen Studie muss ein qualitativ hochwertiges Studienprotokoll zugrunde liegen. Kriterien für die Qualitätsbeurteilung sind das innovative Konzept mit richtungsweisender Fragestellung und gutem Studiendesign (z.B.
Gütesiegel A der Deutschen Krebsgesellschaft). Besonderer Wert wird auf die Qualität der Studiendurchführung und auf die Berücksichtigung von Good Clinical Practice Kriterien gelegt. Die Ergebnisse der Studie müssen in einer Publikation beschrieben sein, die internationalen Kriterien entspricht und in einer hochrangigen Zeitschrift mit 'peer review' innerhalb der vergangenen zwei Jahre veröffentlicht worden sind.
Der Arthur Walpole Preis ist dem Entdecker des Tamoxifen gewidmet und wird gestiftet von AstraZeneca. Das Preisgeld von insgesamt 10.225 EURO wird aufgeteilt zwischen dem Studienleiter der ausgezeichneten Studie (5113 EURO) und den Vertretern der beiden am Gelingen des Projektes maßgeblich beteiligten Zentren (je 2556 EURO).
Über die Vergabe entscheidet das Preiskomitee, bestehend aus den 14 Mitgliedern der
Kommission Klinische Studien in der Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft und zwei Vertretern des Stifters.
Eine Liste der bisherigen Preisträger finden Sie in der --> Download-Sektion am Ende dieser Seite.
Bei weiterführenden Fragen wenden Sie sich bitte an:
Cornelia Neugebauer:
neugebauer@krebsgesellschaft.de