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Supportivtherapie bei Krebserkrankungen
Prävention und Behandlung von Erkrankungssymptomen und therapiebedingten Nebenwirkungen
Die Behandlung von Krebserkrankungen ist nur dann effizient und sinnvoll, wenn gleichzeitig so genannte supportive Maßnahmen prophylaktisch und therapeutisch eingesetzt werden. Supportive Maßnahmen gehören unverzichtbar zum onkologischen Behandlungskonzept.
Ziel ist es, durch die Reduktion von Nebenwirkungen sowie dem Erhalt der Lebensqualität des Patienten die Durchführbarkeit einer Therapie abzusichern und so bessere Behandlungsergebnisse zu erreichen
Die Behandlung von therapiebedingten Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen, ferner die Schmerztherapie, Ernährungsumstellung und Hilfe bei psychischen und sozialen Problemen stellen eine wichtige Ergänzung zur direkten Behandlung der Tumorerkrankung dar. Andere Bereiche der Supportivtherapie sind beispielsweise die Prophylaxe und Therapie der Neutropenie. Auch die Behandlung von Fatigue, Blutarmut und Mukositis gewinnen an Bedeutung.
Maßnahmen der Supportivtherapie im Überblick
Die folgende Liste gibt eine Überblick zu den wichtigsten Bereichen in der Supportivtherapie.
(red)
Quellen:
Supportivtherapie, in: H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006, S. 2011-2214
Aktualisiert am: 24.05.11 - 21:16