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Sonnenbrand
Sonnenbrand, in der Fachsprache Dermatitis solaris genannt, ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Wer häufiger Sonnenbrände hat, erhöht sein Risiko später Hautkrebs zu entwickeln.
Ursache
Durch ein längeres Sonnenbad in praller Sonne werden, ähnlich wie bei einer Verbrennung, die Schutzmechanismen der Haut außer Gefecht gesetzt. Die Haut reagiert darauf mit einer Entzündung: Sie überwärmt, rötet sich und schmerzt.
Beschwerden
Das Tückische am Sonnenbrand ist, dass man ihn meist zu spät bemerkt. Hautrötung, Juckreiz oder auch Hautblasen zeigen sich erst Stunden später. Treten zusätzlich Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Fieber auf, hat auch das Gehirn einen „Stich“ abbekommen.
Therapie
Ein leichtes Spannungsgefühl der Haut sollte als erstes Alarmzeichen ernst genommen werden. Zu diesem Zeitpunkt kann der komplette Rückzug aus der Sonne vielleicht noch vor weiteren Folgen schützen. Ist der Sonnenbrand erst einmal da, braucht die Haut Kühlung. Kühle Umschläge können hier helfen.
Ist zusätzlich ein Sonnenstich aufgetreten, muss folgerdermaßen gehandel werden:
- in den Schatten legen
- Kopf hoch lagern
- feuchte kühle Tücher auf Stirn und Unterschenkel legen
- viel Trinken.
(red)
Quellen:
K.S. Zänker, N. Becker: Primäre Prävention, in: H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006, S. 279-306
Webseite der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e. V.,
http://www.unserehaut.de, Stand September 2010
Optische Strahlung, in: Webseite des Bundesamtes für Strahlenschutz,
http://www.bfs.de/de/uv, Stand September 2010
Aktualisiert am: 05.06.11 - 14:43