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Schmerztagebuch hilft Schmerzen zuvor zu kommen

Schmerzen, die in regelmäßigen Abständen wiederkehren, kann man vorbeugen. Betroffene sollten ein Schmerztagebuch führen, in dem sie folgende Punkte festhalten:
  • Wann tritt der Schmerz auf (z.B. nur morgens)?
  • Wie fühlt er sich an (z.B. bohrend, stechend, dumpf)?
  • Wie stark ist er (z.B. auf einer Skala von 1-10; 1 = kaum, 10 = extrem)?
  • Wird der Schmerz durch irgendetwas ausgelöst (z.B. Müdigkeit, Stress)?
  • Treten zusätzliche Beschwerden auf (z.B. Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen)?
Der Arzt kann anhand dieser Angaben das richtige Schmerzmittel aussuchen, die Zeit der Einnahme genau bestimmen und eventuell zusätzliche Medikamente verschreiben, um Begleiterscheinungen positiv zu beeinflussen. Aber auch die Schmerzursache lässt sich durch die detaillierten Angaben aufspüren und gezielt angehen.

(red)




Quellen:
R. Hartenstein, U. R. Kleeberg: Schmerztherapie, in: H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006, S. 2162-2179


Aktualisiert am: 31.05.11 - 14:21



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