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Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für Männer

Früherkennungsuntersuchungen dienen der frühestmöglichen Erkennung vorhandener Krankheiten. Die Hälfte aller Krebserkrankungen könnte verhindert bzw. frühzeitig erkannt und dadurch dauerhaft geheilt werden, wenn Risikofaktoren vermieden und Früherkennungsuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen würden.

Die Früherkennungsuntersuchungen von Krebsarten sind in Richtlinien zusammengefasst, den sog. Krebsfrüherkennungs-Richtlinien. Die Durchführung der gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen ist kostenlos, sofern der Arzt keine Anzeichen eines Tumors findet.

Folgende Untersuchungen sollten Männer im Rahmen der gesetzlichen Krebsfrüherkennung wahrnehmen:


 
Untersuchung Wie oft? Ab Wann?
äußere Geschlechtsorgane und Prostata
  • Anamnese
  • Inspektion und Abtasten der äußeren Geschlechtsorgane
  • Abtasten der Prostata
  • Abtasten der dazu gehörigen Lymphknoten
  • Beratung
jährlich ab 45
Haut
  • Ganzkörperuntersuchung der Haut
alle 2 Jahre ab 35
Rektum
  • Untersuchung mit dem Finger (digitale Untersuchung)
jährlich ab 50
Dickdarm
  • Papierstreifentest (Okkultbluttest): Untersuchung auf Blut im Stuhl
  • 2 Möglichkeiten:
    1. Papierstreifentest (Okkultbluttest): Untersuchung auf Blut im Stuhl oder
    2. Darmspiegelung (Koloskopie)
jährlich

 


alle 2 Jahre

 

alle 10 Jahre
ab 50 bis 55




ab 55



ab 55
zytologische Untersuchung
  • Laborauswertung des Untersuchungsmaterials
 

 
 

 

(red)




Quellen:
N. Becker, L. v. Karsa: Sekundäre Prävention, in: H.-J. Schmoll. K. Höffken, K. Possinger (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie, Springer Verlag 2006, S. 307-339


Aktualisiert am: 20.05.11 - 21:46



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